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Pressemitteilung BoxID: 693546 (Maritimes Cluster Norddeutschland)
  • Maritimes Cluster Norddeutschland
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  • 24103 Kiel
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Herausforderung Unterwasserkommunikation

MCN Fachgruppe Unterwasserkommunikation entwickelt aus Ideen marktreife Produkte

(PresseBox) (Kiel/ Stade, ) Unterwasserkommunikation und -navigation sind Herausforderungen. Zudem steigt die Anzahl und Vielfalt an Akteuren auf und unter Wasser. Immer mehr Infrastruktur zur Beobachtung und Überwachung der Meere und der Erschließung von Ressourcen wird benötigt. Doch das Übertragungsmedium Wasser ist wählerisch: kabellos gestattet die Natur nur in drei kleinen Frequenzfenstern die Übertragung von Nachrichten: elektromagnetisch im optischen Bereich mit Lasern, im Funkbereich und akustisch.

Die Fachgruppe Unterwasserkommunikation des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN), die als kleiner schleswig-holsteinischer Arbeitskreis im Jahre 2010 in Kiel ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam an der Schaffung von Innovationen und Standards intelligenter Meerestechnik zu arbeiten. Beteiligt sind in der mittlerweile länderübergreifenden Fachgruppe alle Firmen und Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind. So sind in den letzten vier Jahren Startinnovationen zur kabellosen Sensoranbindung am Meeresboden, zur globalen Positionsbestimmung mit und ohne Infrastruktur, zur digitalen Flaschenpost und zu gemeinsamen Standards bearbeitet. Es wurden Nassversuche in der Ostsee durchgeführt sowie kleine Labordemonstratoren entwickelt.

Auf der letzten Fachgruppentagung Anfang Juli stellte sich die Fachgruppe nun mit ihren Ergebnissen vor. So präsentierten Daniel Mahon von Thyssen Marine Systems aus Kiel die Unterwasserkommunikation aus Sicht einer Ubootwerft, Eberhard Kopiske, MARUM aus Bremen, den Bedarf an zukünftige Systeme und Maurice Girod von Airbus Operations vorbeugende Ansätze. Acht Hersteller präsentierten Ihre Lösungen. Mehr als 50 Akteure und Gäste verfolgten interessiert die Vorstellungen und Vorträge der Fachgruppenmitglieder. Es wurde sehr deutlich demonstriert, dass die Innovationen, an denen die Gruppe arbeitet, auch auf einen Anwendermarkt treffen. Mehr als 25 neue Mitglieder haben sich nach der heutigen Veranstaltung zu einer aktiven Mitarbeit in der Fachgruppe ausgesprochen.

"Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass das gemeinsame Fachgruppennetzwerk die Kraft hat, intelligente Systeme teleoperierender Unterwasserfahrzeuge und -stationen mit kooperierender Sensorik zur Überwachung der Unterwasserwelt zu entwickeln und eine Marktreife zu schaffen.", zeigt sich auch der Fachgruppenleiter, Herr Dr. Ivor Nissen, sehr zufrieden.

Durch die norddeutsche Kompetenzbündelung und -vernetzung im Bereich der Kommunikation und Navigation wurde ein wichtiger Baustein für Innovationen zur Erforschung und Exploration in der Tiefsee und im Flachwasser gelegt.

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