Mit Inkjet gewinnen

Offsetdruckerei Ahrensburg der Axel Springer AG stellt COLORMAN mit Inkjetdruck vor

(PresseBox) ( Augsburg, )
Coldset-Zeitung mit Inkjeteindruck: Beim „Cash Million“-Gewinnspiel der Bild-Zeitung im Frühjahr kam die Technologie erfolgreich zum Einsatz. Gleich einem Bingo-Gewinn war für rund 90 Druckexperten der Besuch bei Axel Springer in Ahrensburg Ende September 2012 – dort sahen sie eine In-kjet-COLORMAN live in Produktion.

Die weltweite Pilotinstallation steht im Druckhaus Ahrensburg: Dort hat Axel Springer eine seiner sechs COLORMAN-Rotationen mit einem Inkjet-Eindrucksystem von Kodak für den variablen Datendruck ausgestattet. Die Kombination von kon-ventionellem Coldset-Rollenoffset- und Hochgeschwindigkeits-Inkjetdruck ermöglicht effizientes Eindrucken variabler Daten in statische Inhalte wie zum Beispiel Werbeanzeigen. Eingefügt werden können unter anderem individualisierte Ge-winnnummern, variable QR-Codes, wechselnde Grafiken oder Textinformationen. Volker Wehmeyer, Leitung Planung und Steuerung der Offsetdruckerei Ahrensburg der Springer AG, sieht in der Inkjetlösung zwei Einsatz-Schwerpunkte für seine Verlagskunden. Zum einen denkt er an Gewinnspiele mit individuellen Eindrucklösungen, die die Leser zur täglichen Zeitungstreue bewegen und zum anderen an die Vermarktung inhaltsvariabler und einzigartiger Werbeanzeigen.

Eine rasante Hightech-Kombination

Dr. Gregor Enke, Leiter Automatisierung bei manroland web systems, hatte mit dem Druckhaus Ahrensburg genau den richtigen Partner für die Inkjet-Erstinstallation: „Axel Springer ist in unserer gemeinsamen Entwicklungsarbeit ein Glücksfall – zum einen technologisch aufgeschlossen, zum anderen von ehrgeizigen Anwendungs- und Marketingvisionen angetrieben.“ Das Inkjeteindrucksystem Prosper S30 von Kodak mit einer Arbeitsbreite von 105,6 Millimetern und 600x200 dpi Druckauflösung wurde als Zusatzaggregat im Überbau der COLORMAN eingebaut. Damit kann das Inkjet-System je nach Bahnführung verschiedene Papierbahnen bedrucken - bei voller Fahrt. Mit einer Produktionsgeschwindigkeit von 15 Metern pro Sekunde lassen sich die variablen Informationen mit wasserbasierender Pigmenttinte auf Außen- wie Innenseiten der Zeitungen eindrucken.

Integrated Inkjet

Ob vollautomatische Plattenlogistik, Inline Control Systemen oder in Ahrensburg das Inkjet-Eindrucksystem an der COLORMAN: manroland web systems steht immer für die vollständige Integration von Komponenten und Funktionen in ihr Bedienkonzept. „Integrated Inkjet geschieht mit der Umsetzung von zwei Modulen“, erklärt Dr. Enke. „ Das Automatisierungsmodul schafft die elektronischen- und softwaretechnischen Voraussetzungen und das Bahnführungsmodul sorgt für die Anpassung der Bahnführung.“

Im Mittelpunkt der Automatisierung steht die Inkjet-Software von manroland web systems. Sie ist in das neue Bedienkonzept integriert und bündelt die Anforderungen und Befehle wichtiger Komponenten wie des Leitstandes mit Multitouch-Bildschirm, des Zentralgebers für die Geschwindigkeit und des Markenlesers SmartCam. Die Inkjet-Software gibt dann die resultierenden Steuerbefehle an das Eindrucksystem von Kodak. So werden Parameter wie die Druckgeschwindigkeit und die Eindruckposition mit SmartCam geregelt. Das Bahnführungsmodul beinhaltet die konstruktive, mechanische und technische Anpassung der Bahnführung. Diese wird ebenso wie die Einziehvorrichtung erweitert, außerdem steht der Einbau mechanischer Komponenten wie Traverse, Inkjet-Kopf und SmartCam an. Der Service umfasst dabei technische Beratung, Installation und Inbetriebnahme.

Kreative Werbeideen erfolgreich

In Ahrensburg produzierte die COLORMAN mit Inkjet-Modul für die Gäste eine 8-seitige Sonderzeitung. Neben variablen Bildern enthielt die Zeitung Losnummern für ein Gewinnspiel. Im Laufe des Jahres hatte Axel Springer bereits die ersten inkjet-gestützten Aktionen erfolgreich gefahren wie die „Cash Million“. Ab dem 3. April 2012 konnten die BILD-Leser innerhalb von sechs Wochen Geld im Gesamtwert von 1 Million Euro und einen VW Tiguan gewinnen. Die individuellen Spielscheine, die in einer Hamburger-Teilauflage anstatt von Beilegern per Inkjet eingedruckt wurden, mussten mit den täglichen Glückszahlen verglichen und gesammelt werden.
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