Unternehmensinformationen nicht zufriedenstellend

Journalisten erwarten Übersichtlichkeit und Aktualität

(PresseBox) ( München, )
Unvollständige Kontaktdaten der Ansprechpartner für die Medien sowie schlechte Bilddateien kennzeichnen nicht selten die Pressebereiche deutscher Unternehmenswebsites. Die Anforderungen an einen guten Online-Presseauftritt und die von Unternehmen zur Verfügung gestellten Informationen untersuchte Maisberger Whiteoaks in seiner dritten Trendumfrage zum Rechercheverhalten von Journalisten.

In punkto Qualität der Unternehmensinformationen können Firmen noch mehr tun. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung der Münchner PR-Agentur. Laut den befragten Journalisten sollte eine optimale Website die Kontaktdaten der Ansprechpartner, gutes Bildmaterial oder eine Bilddatenbank, ein Pressearchiv sowie Möglichkeiten zum Download von Informationen beinhalten. Übersichtlichkeit und Aktualität spielen eine ebenso große Rolle. Bisher sind die Redaktionen im Durchschnitt jedoch nur mäßig zufrieden mit den von Unternehmen zur Verfügung gestellten Informationen. 45 Prozent der Befragten gaben gar an eher unzufrieden mit den Pressematerialien der Unternehmen zu sein. Da es im Hinblick auf den Zeit- und Termindruck der Journalisten wichtig ist, Informationen innerhalb kürzester Zeit aktuell zur Verfügung zu stellen, müssen die Unternehmen ihre Online-Auftritte dahingehend anpassen. Für den Zugang zu gut aufbereiteten PR-Materialien sind immerhin zwei Drittel (62,1 Prozent) der Journalisten bereit sich registrieren zu lassen.

Im digitalen Zeitalter bevorzugt die Mehrheit der Redaktionen die Zusendung von Informationen per E-Mail. Nur knapp 10 Prozent wünschen weiterhin Informationen per Post oder Fax. Für ihre Recherche nehmen die Redakteure auch eine Vielzahl von Terminen und Veranstaltungen wahr. Die Mehrheit besucht dabei bis zu fünf Termine pro Monat, ein Drittel der Befragten im gleichen Zeitraum sogar sechs bis zehn Veranstaltungen. Dem persönlichen Gespräch schreiben Journalisten den größten Informationsgehalt zu. Interviews, Konferenzen und Kongresse bieten ebenfalls wertvolle Aussagen für die journalistische Arbeit. Für Pressekonferenzen können dies hingegen nur gut ein Viertel der befragten Redaktionen bestätigen.

Bereits zum dritten Mal führte die Münchner PR-Agentur Maisberger Whiteoaks ihre Umfrage zum Rechercheverhalten von Journalisten durch. Befragt wurden rund 100 Fachjournalisten aus den Bereichen IT/Telekommunikation, Industrie, Logistik sowie Elektronik- und Personalmedien. "Unsere jährliche Trendumfrage zeigt, dass sich die Anforderungen an die Presse- und PR-Arbeit ändern. Um den Journalisten weiterhin einen Mehrwert zu bieten, müssen wir unsere Angebote kontinuierlich anpassen", bestätigt Christian Kvech, Geschäftsführer von Maisberger Whiteoaks.
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