Das neue Lion: Was Nutzer beim Update auf Mac OS X 10.7 beachten sollten

(PresseBox) ( Hamburg, )
- Ist der eigene Mac reif für das neue Betriebssystem? mStore Experte Martin Willmann gibt Tipps zur Installation und verrät, welche Programme eventuell Probleme bereiten
- Kostenloser Test in 17 Filialen deutschlandweit: mStore prüft, ob das MacBook bereit für das neue Betriebssystem ist, rüstet den Rechner auf Wunsch nach und hilft bei der Installation

"Das fortschrittlichste Computer-Betriebssystem der Welt" - Das verspricht Apple und vertreibt dieses zum ersten Mal direkt über den App Store. Eine ausführliche Beratung und wichtige Hinweise zur Installation beim Apple-Händler vor Ort fallen damit weg. Martin Willmann, Geschäftsführer bei mStore, Deutschlands größtem Apple Premium Reseller, und Experte für Apple Produkte, fasst deshalb zusammen, was Nutzer beim Update auf OS X Lion beachten sollten und welche Programme noch nicht fit für die Apple-Zukunft sind. In seinen deutschlandweit 17 Filialen bietet mStore darüber hinaus allen Mac-Nutzern eine intensive Beratung von Apple zertifiziertem Fachpersonal an, prüft kostenlos vor Ort, ob der jeweilige Mac fit für das neue Betriebssystem ist, und hilft beim Update auf OS X Lion.

Folgendes sollten Nutzer beachten, wenn sie ihren Mac auf Mac OS 10.7 aufrüsten:

Welche Systemvoraussetzungen sind nötig?

Als grobe Regel gilt, dass OS X Lion nur auf Macs läuft, die nach Dezember 2006 gekauft wurden. Nutzern, die sich nicht sicher sind, hilft es zu überprüfen, ob in ihrem Rechner einer der folgenden Intel-Prozessoren steckt: Intel Core 2 Duo, Core i3, Core i5, Core i7, oder Xeon. Power PCs werden nicht unterstützt. Zusätzlich muss der iMac oder das MacBook über mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte freien Festplattenplatz verfügen. Die Vorgänger-Version Snow Leopard muss sich auf dem aktuellsten Stand befinden - also Mac OS X 10.6.8 sein. Diese Informationen lassen sich bei jedem Mac leicht überprüfen: Ein Klick auf das Apfel-Symbol in der oberen linken Ecke des Bildschirms und den Menüpunkt "Über diesen Mac" genügt.

Vertrauen ist gut, Backup ist besser

Auch wenn die Installation neuer Versionen von Mac OS X normalerweise problemlos verlaufen, empfiehlt Martin Willmann zur Sicherheit, vor der Aktualisierung auf Lion eine Sicherungskopie anzulegen. Dafür bietet sich neben dem Mac-Werkzeug Time Machine auch die frei im Internet erhältliche Software Carbon Copy Cloner an.

Problemprogramme - Welche laufen, welche nicht?

Mit OS X 10.7 Lion verabschiedet sich Apple gänzlich von den alten Macs mit PowerPC-Prozessoren. Nutzer, in deren Rechnern sich diese Chips befinden, können das neue Betriebssystem gar nicht erst installieren. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Rosetta-Anwendungen nicht mehr funktionieren, also Anwendungen, die ursprünglich für die alten Prozessoren geschrieben wurden. Hierzu gehören unter anderem Microsoft Office 2004, Filemaker bis Version 8 oder einige ältere Programme von Adobe. Die fehlende Unterstützung von Rosetta kann ebenfalls dazu führen, dass Druckertreiber nicht mehr funktionieren.

Aber auch nativ auf Intel-Prozessoren laufende Programme wie Apple Mail oder Aperture gelten als anfällig bei Veränderungen am Betriebssystem. Aperture soll jedoch in der neuesten Version 3.1.3 bereit für OS X Lion sein. Eine Liste von Programmen, die bereits auf ihre Kompatibilität getestet wurden, finden Nutzer auf roaringapps.com - eine Website, welche die Kompatibilität von Apps für Mac OS X 10.7 Lion auflistet.

Vorsichtige sollten einen Monat warten

Vorsichtige, die nicht riskieren wollen, mit dem Update auf Mac OS X 10.7 Lion für den Job-Alltag wichtige Programme zu verlieren, sollten sich in Geduld üben und das neue Betriebssystem erst nach etwa einem Monat installieren. Nach diesem Zeitraum waren zumindest beim Vorgänger Mac OS X 10.6 Snow Leopard die meisten Fehler behoben.
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