NEU: Lünendonk®-Trendpapier 2012 "Big Data im Handel - Chancen und Herausforderungen"

Kaufbeuren, (PresseBox) - .
- Big Data für den Handel wettbewerbsentscheidend
- Neue Anforderungen und Handlungsbedarf
- Technologie-Innovationen ermöglichen Big-Data-Einsatz
- Lünendonk®-Trendpapier kostenfrei verfügbar

Im Zeitalter der Always-On-Mentalität wird ein Trend immer deutlicher: Das verfügbare Datenvolumen vergrößert sich mehr und mehr. Schätzungen zufolge belief sich 2011 in Deutschland das Gesamtvolumen auf 1,8 Millionen Zettabytes – mit einer prognostizierten Verdoppelung alle zwei Jahre. Der Umgang mit dieser Masse an Daten, die gespeichert, zusammengeführt, ausgewertet, analysiert und dann in nützliche Handlungsempfehlungen umgewandelt werden müssen, gestaltet sich allerdings für viele Unternehmen noch schwierig. Ist dies alles jedoch einmal geschehen, bieten die Informationen einen großen Mehrwert.

„Vor allem der Handel als Branche mit einem enorm hohen Datenaufkommen kann aus der Verarbeitung von Big Data entscheidende Wettbewerbsvorteile ziehen“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk. „So lassen sich sowohl ein besseres Einkaufserlebnis für die Kunden als auch die Optimierung der Logistikketten und Geschäftsprozesse bewirken.“ Durch die Analyse der Datenströme aus bargeldlosen Zahlungssystemen, RFID-Chips, aus der Bezahlung mit mobilen Endgeräten oder aus sozialen Netzwerken und Apps ergeben sich für die Handelsunternehmen bisher ungeahnte Möglichkeiten, aber auch große Herausforderungen bei der Datenspeicherung und -analyse.

Die aktuellen und künftigen Veränderungsprozesse, mit denen sich Handelsunternehmen konfrontiert sehen, beschreibt das ab sofort verfügbare kostenlose Lünendonk®-Trendpapier 2012 „Big Data im Handel – Chancen und Herausforderungen“. In fachlicher Zusammenarbeit mit dem SAS Institute geben die Lünendonk-Analysten hierin einen Überblick über das Big-Data-Konzept sowie seinen Nutzen für den Geschäftserfolg von Handelsunternehmen.

Die Technologie ist bereit für Big Data

War es noch vor wenigen Jahren unmöglich, Big-Data-Methoden im Unternehmen einzusetzen, schreiten die technischen Innovationen heute schnell voran. Durch die schrittweise Verknüpfung verschiedener Techniken der Hardware, Software und Analysemethodik lassen sich mittlerweile bisher ungeahnt große Datenmengen verarbeiten. Verbesserte Analyse- und Prognosemethoden sowie leistungsfähigere Hardware mit schnelleren Prozessoren und Kernspeichern erleichtern die Arbeit. Auch die problemlose Erreichbarkeit von Daten durch das World Wide Web und die Möglichkeit, mithilfe von Cloud- und On-Demand-Lösungen die Rechnerkapazität kostengünstig und flexibel erweitern zu können, bieten aktuell optimale Voraussetzungen für den Einsatz von Big Data.

Wettbewerb erzeugt Handlungsbedarf

Um im Wettbewerb bestehen zu können, kommen die Handelsunternehmen um den Einsatz von Big Data nicht herum. Das bedingt zunächst, sich über bereits vorhandene Datenbestände klar zu werden und in Technologien und Prozesse zu investieren, die ihre Auswertung ermöglichen. Einen hohen Stellenwert haben hierbei auch externe Daten, um Informationen über Anbieter, Interessenten und Kunden einzuholen. Lünendonk fand heraus, dass eine Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche mit ihren spezifischen Informationen nur mit einer durchgängigen Datenstrategie und -struktur garantiert werden kann.

Unternehmen noch nicht auf Big Data vorbereitet

Bei vielen Handelsunternehmen steckt das Thema „Big Data“ aber noch in den Kinderschuhen. „Oftmals ist intern nicht geregelt, in welchen Zuständigkeitsbereich die Informationsaufbereitung fällt, die einheitlich für das ganze Unternehmen funktionieren muss“, erläutert Wolf Lichtenstein, Vice President der DACH-Region bei SAS. „Um einen Mehrwert zu schaffen, müssen sowohl Finanz- und Markt- als auch Kunden- und Prozessdaten gesammelt und miteinander verknüpft werden. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass die beteiligten Fachbereiche Hand in Hand arbeiten.“

Ein weiteres Problem stellt vielerorts die dezentrale Silostruktur der IT-Systeme dar, bei der die Daten nicht geschlossen an einen Server übermittelt, sondern einzeln hinzugezogen werden. Das erschwert und verlangsamt massiv die Verknüpfung und Analyse der Informationen. Unternehmen sind daher gefordert, entsprechende Organisations- und IT-Prozesse einzuführen, die es ermöglichen, Massen von unterschiedlichen Kennzahlen und anderen Informationen sehr schnell in die Analyse-Tools zu integrieren und im Arbeitsspeicher (in-memory) zu analysieren. Als Erfolgsfaktor gelten hier Technologien wie Hadoop, die benötigte Daten aus den unterschiedlichen Systemen in ein einheitliches Datenmodell überführen und auf ein möglichst geringes Volumen komprimieren.

Diese Möglichkeiten der Datenintegration und -komprimierung sowie der multidimensionalen Analyse bergen den Hauptnutzen bei Big Data. Neben einer zentralen Datenstruktur sind dafür qualitativ hochwertige Daten notwendig. Denn mit der reinen Datengewinnung ist es noch nicht getan. Auch Beschreibung und Zweck müssen vorhanden sein, um die Informationen nutzen zu können. „Die Kundeninformationen zusammen mit diesen so genannten Metadaten sind für die Marketingabteilungen pures Gold – wenn sie diese denn auswerten können“, weiß Mario Zillmann. „Aber genau da liegt ein weiteres Problem: das bisher fehlende Fachwissen der IT-Experten.“

Bezug des Lünendonk®-Trendpapiers

Das Trendpapier „Big Data im Handel – Chancen und Herausforderungen“ steht ab sofort unter www.luenendonk-shop.de kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Die Lünendonk®-Studien und Publikationen gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum „Strategic Data Research“ (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements“ (SRR) und „Strategic Transformation Services“ (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

Lünendonk & Hossenfelder GmbH

Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation (Kaufbeuren), untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden "Lünendonk®-Listen und -Studien" sowie das gesamte Marktbeobachtungsprogramm.

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