NEU: Lünendonk®-Studie 2012 "Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland"

Kaufbeuren, (PresseBox) - .
- Preisdruck weiterhin auf hohem Niveau, aber leicht nachlassend im Vergleich zum Vorjahr
- Outsourcing gewinnt weiter an Bedeutung
- Mindestlohn wird begrüßt
- Lünendonk®-Studie ab sofort verfügbar

Welche Faktoren behindern die Entwicklung und den Erfolg der Facility-Service-Anbieter im aktuellen Geschäftsjahr besonders? Vor dem Hintergrund der aktuellen Eurokrise hat diese Frage, die Bestandteil der Facility-Service-Studie der Lünendonk GmbH aus Kaufbeuren ist, eine besondere Bedeutung. Die niedrigen Marktpreise und Honorare stellen laut Studie weiterhin den größten Restriktionsfaktor dar. Auf einer Skala von -2 = "gar nicht" bis +2 = "sehr starke Behinderung" erhielt dieser Faktor einen Wert von +0,82, jedoch verringerte er sich gegenüber den Vorjahren (2010: +0,95; 2009: +0,90). "Insourcing" (-0,31) auf Kundenseite sehen wenige als Hindernis für ihre Entwicklung an. Dies deckt sich auch mit einem weiteren Ergebnis der Lünendonk®-Studie 2012 "Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland", das auf einen Anstieg der Fremdvergabe- und Outsourcing-Aktivitäten hinweist. Entsprechend gestiegen sind die Umsätze aller 75 in die Studie einbezogenen FS-Anbieter. Die Studie ist ab sofort bei Lünendonk verfügbar.

"Vier Jahre nach Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise kommen diese Ergebnisse nicht unerwartet", sagt Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter der Lünendonk GmbH. "Denn das Auslagern von Nicht-Kernkompetenzen eröffnet Kostensparpotenziale. Durch die aktuelle Eurokrise ist der Facility-Management-Markt (FM) erneut sensibilisiert. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich diese Thematik entwickeln wird."

"Finanzierungsengpässe beim Kunden" (-0,31) sind bei der aktuell guten Auftragslage ebenfalls kaum ein Problem. Wie im Jahr zuvor besteht weder eine zu geringe Nachfrage (-0,69), noch werden ein "Zu kleinteiliges Geschäft (-0,75)" oder "Mangelnde Internationalität (-0,93)" als Hemmschuh der Unternehmensentwicklung gesehen.

Mindestlohn wird begrüßt

Mit dem Inkrafttreten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland im Mai 2011 ist die Einführung eines Mindestlohns für die gesamte FM-Branche zwar nicht vom Tisch, doch sehen die meisten Befragten das Thema "Mindestlohn" kaum als Behinderung (-1,13). Die Branche steht dieser Einführung sehr positiv gegenüber, denn ein Mindestlohn verhindert das befürchtete Lohndumping und sorgt für vergleichbare, faire Angebote.

Die von Lünendonk analysierten Anbieter von Facility Services haben die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise hinter sich gelassen. Mit einer Steigerung des Gesamtumsatzes um durchschnittlich 5,6 Prozent zeigten sie im Geschäftsjahr 2011 wieder ein stabiles Wachstum, haben damit aber ihre Prognose für 2011 (6,0%) nicht ganz erreicht. Unabhängig vom anhaltenden Preisdruck und der Entwicklung des Euro-Raums geben sich die Dienstleister dennoch zuversichtlich. Für das laufende Jahr 2012 fallen die Umsatzprognosen mit 6,4 Prozent optimistisch aus.

In absoluten Zahlen erwirtschafteten die 75 Studienteilnehmer 2011 einen Gesamtumsatz von 17,5 Milliarden Euro (2010: 16,5 Mrd. Euro) und erreichten damit - einschließlich der 25 führenden Facility-Service-Dienstleister - einen Anteil von 30,4 Prozent am auf 57,6 Milliarden Euro gestiegenen Marktvolumen in Deutschland. Die Anzahl der Übernahmen und Fusionen hat sich dabei nicht erhöht. Betrug der Anteil des organischen Wachstums 2010 noch 80,2 Prozent, stieg dieser Wert 2011 auf 81,6 Prozent.

Outsourcing gewinnt an Bedeutung

Zwar lief das aktuelle Jahr 2012 nach Angaben der Studienteilnehmer erfreulich an, dennoch gilt es auch weiterhin eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen. In bestimmten Marktsegmenten herrscht ein spürbarer Verdrängungswettbewerb; der Preisdruck und der Wettbewerb um qualifiziertes Personal haben stark zugenommen. Dennoch bestehen in vielerlei Hinsicht Chancen. So bleibt Outsourcing bei vielen Kundenunternehmen nach wie vor ein wichtiges Thema. "Das Facility Management erlangt teilweise eine strategische Bedeutung innerhalb von Kundenunternehmen", so Hossenfelder. Mögliches Potenzial für die Zukunft bieten die Industrie (besonders Automotive, Konsumgüter), Chemie/Pharma sowie - partiell - das Gesundheitswesen.

Studienbezug

Die detaillierte Lünendonk®-Studie über den deutschen Facility-Service-Markt, in die Angaben von 75 Unternehmen einflossen, ist ab sofort zum Preis von 1.800,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, inklusive Versand als PDF-Datei) unter www.luenendonk.de verfügbar.

Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum "Strategic Data Research" (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen "Strategic Roadmap Requirements" (SRR) und "Strategic Transformation Services" (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

Lünendonk & Hossenfelder GmbH

Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation (Kaufbeuren), untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden "Lünendonk®-Listen und -Studien" sowie das gesamte Marktbeobachtungsprogramm.

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