Lünendonk®-Länderbericht 4 "Südafrika - Chancen für deutsche Technologie-, IT- und Beratungsunternehmen"

Bedeutendster IKT-Markt Afrikas / Hohe Zuwachsraten in Business Process Outsourcing / IKT als Säule der künftigen Wirtschaftsentwicklung

(PresseBox) ( Kaufbeuren, )
Südafrikas Markt für Informations- und Kommunikations-Technik (IKT) ist der größte in Afrika. Obwohl die Finanz- und Wirtschaftskrise an Südafrika nicht spurlos vorübergeht, so ist doch festzustellen, dass es die aktuellen ökonomischen Herausforderungen zum Teil weit besser meistert als andere Industrienationen. Dafür ist unter anderem der stetig wachsende IKT-Markt Südafrikas verantwortlich. Von Seite der Regierung wurde dieser Sektor als einer der bedeutendsten für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der aufstrebenden Nation eingestuft. Diesem Umstand verdankt die südafrikanische IKT-Industrie großzügige Förderungsmaßnahmen durch die Politik.

Diese Maßnahmen richten sich zum einen an die heimischen Unter­nehmen, doch ist Südafrika auch sehr bestrebt, internationale Konzerne für ein wirtschaftliches Engagement zu gewinnen. Aufgrund nationaler Förderprogramme anlässlich der Vorbereitungen für die Ausrichtung der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2010 und infrastruktureller Ausbau­programme sowie aussichtsreicher ökonomischer Perspektiven in naher Zukunft wird der südafrikanische IT-Sektor auch in absehbarer Zukunft eine interessante Option für internationale Investoren darstellen. Dies ist ein Ergebnis des vierten Länderberichts Südafrika der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren. Die Publikation ist ab sofort verfügbar. Entsprechende Lünendonk®-Länderberichte sind bereits über Brasilien, Argentinien sowie Ungarn erschienen.

Übrige afrikanische Länder holen auf

Aktuell ist der südafrikanische IKT-Markt der bedeutendste Afrikas - doch andere Nationen des afrikanischen Kontinents sind ihm dicht auf den Fersen. Nach einer kürzlich erschienenen Studie befindet sich Südafrika hinsichtlich seiner Eignung als Standort für Services an 39. Stelle weltweit. Im Jahr 2007 hatte es noch Platz 31 inne.

"Neben seiner überraschend robusten Wirtschaft profitiert Südafrika auch von seiner sprachlichen und kulturellen Kompatibilität sowie der im Vergleich zu Indien oder China geringeren Zeitverschiebung", sagt Thomas Lünendonk, Inhaber der Lünendonk GmbH. "Besonders als Outsourcing- und Call-Center-Standort ist das Land sehr attraktiv." Afrikas Vorzeige-Wirtschaft stellt sich mit Elan einigen Heraus­forderungen: Hier fallen insbesondere die in Teilen unzureichende Telekommunikation sowie die instabile Energieversorgung ins Gewicht. Eine nationale Eigenheit ist das Programm "Broad-Based Black Economic Empowerment" (BBBEE, oft kurz BEE genannt). Dieses hat zum Ziel, der in Zeiten der Apartheid diskriminierten schwarzen Bevölkerung den Zugang zur wirtschaftlichen Entwicklung zu erleichtern. Die von diesem Programm gesetzten Quoten zwingen Unternehmen dazu, bei Einstellungen und Verträgen ebenso sehr auf die Hautfarbe wie auf Eignung oder Wirtschaftlichkeit zu achten.

IT-Services sehr gefragt

Vor allem Finanzsektor, Versicherung und Telekommunikation fragen Dienstleistungen wie Business Process Outsourcing (BPO) und Offshoring (BPO&O) verstärkt nach. Experten meinen, dass die BPO&O-Industrie in den nächsten vier oder fünf Jahren um jährlich 50 Prozent auf 50 bis 60 Milliarden US-Dollar steigen könnte. Der südafrikanische Staat erwartet, dass der gesamte BPO-Sektor bis Ende 2009 rund 8 Milliarden Rand zum Wirtschaftswachstum beitragen wird. Niedrige Kosten sowie hohes Knowhow werden als Hauptgrund für diese Einschätzungen genannt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Call-Center-Sektor: Laut Schätzungen kann ein Call-Center Unternehmen in Südafrika mit 1.000 Arbeitsplätzen bis zu 50 Prozent seiner Ausgaben in US-Dollar sparen. Aufgrund der besseren Infrastruktur in den Metropolen sind Gauteng, Kapstadt, Free State und Durban bevorzugte Regionen für Call-Center.

Nachteilig für den Outsourcing-Standort Südafrika wirken sich sowohl ein Mangel an IT-Fachkräften als auch die politische Instabilität im Land aus. Dazu kommen teils schlechte Telefonverbindungen nebst immer noch relativ hohen Telekommunikationskosten sowie die aus dem BEE resultierenden Probleme.

Mit IKT in die Zukunft

Südafrikas IKT-Sektor kommt in der aktuellen Wirtschaftskrise besondere Bedeutung zu, denn die Industrie ist relativ immun gegen den globalen Abschwung. Zuweilen verzeichnet sie sogar Wachstum. Doch Südafrika fördert seine IKT-Industrie nicht erst seit Beginn des globalen Abschwungs: Einerseits soll die IKT die Leistungsfähigkeit der anderen Wirtschaftssektoren steigern, andererseits jedoch selbst ein Exportschlager und Magnet für ausländische Investitionen werden. Nebenbei kann sie auch helfen, nationale Entwicklungsziele wie den Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit durchzusetzen. "Maßgeblich für die positive zukünftige Entwicklung Südafrikas sind die Ausbildung von Fachkräften sowie die Bereitstellung einer förderlichen IKT-Infrastruktur zur Steigerung der Investoren-Attraktivität", resümiert Lünendonk. "Ausländische Investoren werden auch unter der Ende April 2009 neu gewählten Regierung Jacob Zumas weiterhin mit staatlicher Unterstützung rechnen können."

Der aktuelle Lünendonk®-Länderbericht "Südafrika" umfasst rund 60 Seiten und ist ab sofort bei der Lünendonk GmbH erhältlich. Die Lünendonk®-Länderberichte erscheinen vierteljährlich und kosten pro Ausgabe 490,- Euro (pdf-Datei, zuzüglich MwSt., inklusive Versand). Ferner sind die Länderberichte Argentinien, Brasilien und Ungarn verfügbar. Weitere Informationen sind unter www.luenendonk.de abrufbar.

Die Lünendonk®-Studien und Publikationen gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum "Strategic Data Research" (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen "Strategic Roadmap Requirements" (SRR) und "Strategic Transformation Services" (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.
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