LSI Logic liefert ersten Serial Attached-SCSI-Controller Chip

3Gb/s Geschwindigkeit, Punkt-zu-Punkt Schnittstellen-Kompatibilität mit SAS und Serial ATA Laufwerken verifiziert - Halbleiter werden vor dem ursprünglichen Zeitplan ausgeliefert Konform zum SAS-Protokoll

(PresseBox) ( München, )
LSI Logic Corporation (NYSE: LSI) baut seine Führungsposition im Speichermarkt mit der Ankündigung des ersten verifizierten Single-Chip 3 Gb/s Serial Attached SCSI (SAS) Controller-ICs weiter aus (http://lsilogic.com/storage). Das SAS-Protokoll und die Funktionalität sowohl im Initiator-Modus als auch im Target-Modus wurden verifiziert. Der 3 Gb/s-Controller, ein LSI SAS1064, nutzt die Fusion-MPT(Messsage Passing Technology) Architektur, um die OEM-Systementwicklung zu beschleunigen. Da die physikalische Schicht von SAS kompatibel mit Serial ATA (SATA) ist, können die Anwender ihre Systeme wahlweise mit SAS- oder SATA-Festplatten oder einer Kombination von beiden ausstatten.

Die SAS-Technologie ermöglicht SCSI-Schnittstellenlösungen jenseits von Ultra320 für DAS-Unternehmensserver (Direct Attach Storage) der nächsten Generation und für den Markt leistungsfähiger Workstations, während eine Rückwärtskompatibilität auf Geräteebene gewahrt bleibt.

Der SAS-Standard definiert eine Unternehmensspeicherschnittstelle auf Geräteebene, die nicht nur den SCSI-Befehlssatz einschließt, sondern auch serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, Dual Porting, eine verbesserte Adressierbarkeit und die Fähigkeit der Skalierung zu kleinen Formfaktoren (http://lsilogic.com/sas) beinhaltet.

Der Markt für Direct Attached Storage (DAS) wird in bezug auf Terabytes weiterhin ein gesundes Wachstum aufweisen, da Unternehmen wie LSI Logic SAS als erfolgreiche Nachfolgetechnologie des parallelen SCSI positionieren", kommentiert Dave Reinsel, Research Manager Hard Disk Drives and Components bei IDC. Neue Technologien müssen sowohl Leistungsverbesserungen, als auch eine Kosteneffizienz bieten, und sie müssen rechtzeitig zur Verfügung stehen. Dies wird besonders beim Übergang des Servermarktes von Ultra320 SCSI nach SAS entscheidend sein."

Die Halbleiter von LSI Logic konnten bereits ihre Leistung und Vorteile für OEMs in wichtigen Bereichen nachweisen: 1. Höhere Leistung - Vollduplex, 3 Gb/s Punkt-zu-Punkt-Datentransfer direkt zu SAS-Laufwerken und 1,5 Gb/s Datenübertragung zu SATA-Laufwerken - Bandbreiten-Aggregation 2. Höhere Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit - Umfassendere Fehlerkorrekturverfahren, Multi-Initiator und aktive Dual-Port-Unterstützung - Serielle Kabelschnittstelle mit 3 Gb/s 3. Bessere Skalierbarkeit - Erweiterter physikalischer Geräte-Adressierungsbereich - Verbindung mit Standardspeichern, Kabellängen bis zu 8 Meter - Port-Aggregation 4. Größere Kosten- und Geräteflexibilität - Verbindung mit SATA-Laufwerken über einen Expander - Unterstützung für SAS- und SATA-Laufwerke (gemeinsame physikalische Schnittstelle) - Funktionalität im Initiator- und Target-Modus - Unterstützung für 3,5" und 2,5" Laufwerke im kleinen Formfaktor 5. Kompatibilität zu Industriestandards - Konform zum SAS-Protokoll: SSP (Serial Attached SCSI Protocol), vollständiges STP (Serial ATA Tunneling Protocol), SATA-Protokoll, und SMP (Serial Management Protocol) - Datenübertragungen über Expander mit Wide-Port-Möglichkeit

Dass wir als erster aus dem Prototypenstadium herauskommen, ist ein entscheidender Meilenstein und verdeutlicht unsere Führungsposition. Die Anwender können nun mit ruhigem Gewissen weiter in die SCSI-Technologie investieren, die eine skalierbare Funktionalität und eine robuste Zuverlässigkeit bietet", sagt David Steele, Director of Product Planning and Management der Storage Standard Products Division von LSI Logic. Dass wir die Halbleiter noch vor unserem Zeitplan ausliefern können, spricht für unseren Entwicklungsprozess, für die Qualitätssicherung und für die Vorteile, die wir durch den Einsatz der Fusion-MPT-Architektur erreicht haben. Dies unterstreicht unser Bestreben, als führender Anbieter zuverlässige und innovative SAS-Produkte auf den Markt zu bringen."

LSI Logic hat 2003 erstmals eine SAS/SATA Schnittstellentechnologie entwickelt und gemeinsam mit Fujitsu, Hitachi Global Storage Technologies, Maxtor und Seagate Technology getestet.

Das Unternehmen konnte öffentlich als erster die Übertragung von Daten zwischen SAS-Prototypen demonstrieren (Juli 2003 T10 Meeting); als erster die Kompatibilität von SAS/SATA-Prototypen nachweisen (Oktober 2003 Maxtor Serial-in-A-Box Technology Symposium) und als erster eine funktionierende SAS Wide-Port-Konfiguration vorführen (mit einem HP System während der Comdex 2003), wobei SAS-Prototypen, SATA-Laufwerke aus der Produktion und zwei SAS-Expander-Prototypen eingesetzt wurden.

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