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Pressemitteilung BoxID: 643002 (LogRhythm)
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Londoner Polizei will bis 2014 die "weltweit führende" Cyber-Kriminalitätsabteilung aufbauen

LogRhythm kommentiert

(PresseBox) (Maidenhead Berkshire, ) Sir Bernard Hogan-Howe, Chef der Londoner Metropolitan Police, hat Ende vergangener Woche bekanntgegeben, dass er bis 2014 die weltweit führende Abteilung zum Kampf gegen Cyber-Kriminalität aufbauen wird. Er begründet dies damit, dass bisherige Versuche, Cyber-Kriminalität mit traditioneller Polizeiarbeit zu begegnen, fehlgeschlagen sind - viele Opfer von Cyber-Angriffen würden nicht einmal mit einem Polizeibeamten in Kontakt treten. Aus diesem Grund plant er 400 Beamte in einer neuen Abteilung zusammenzufassen, die sich ausschließlich auf die Bekämpfung von online begangenen Straftaten konzentriert.

Ralph Kreter, Director Central Europe and Middle East bei LogRhythm, sieht darin einen Schritt in die richtige Richtung, der auch in Deutschland immer wichtiger wird.

"Das sind auf jeden Fall gute Neuigkeiten! Dem Bürger zeigt eine solche Initiative, dass die Staatsgewalt sich intensiv mit den neuartigen und gefährlichen Bedrohungen im Internet beschäftigt. Gerade deshalb ist es wichtig, dass solche Cyber-Polizei-Abteilungen auch in Deutschland weiter gestärkt werden.

Zwei Faktoren entscheiden maßgeblich über den Erfolg einer solchen Abteilung: Nachdem der Staat die nötigen beamten für die Verbrechensbekämpfung im Cyberspace abgestellt hat, muss auch die richtige Technologie eingesetzt werden, um effektiv gegen Internetkriminelle vorzugehen - immerhin sind gerade online die Möglichkeiten der Akteure immer von den verwendeten Tools abhängig.

Zum anderen muss bei Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen ein Bewusstsein geschaffen werden, damit sie Angriffe bei der entsprechenden Stelle anzeigen. Daraus folgt aber auch, dass diese überhaupt feststellen können, dass sie angegriffen werden. Dies wurde in den letzten Jahren immer schwieriger, nachdem die Formen der Internetkriminalität immer vielfältiger und ausgeklügelter geworden sind.

Bereits jetzt gibt die Polizei Ratschläge, wie man es vermeiden kann, zum Opfer von Onlinekriminalität zu werden. Die geplanten oder bereits eingerichteten Abteilungen zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität müssen dies noch mehr forcieren. Dazu gehört es sowohl, Nutzer über Abwehrmöglichkeiten aufzuklären, als auch Unternehmen davon zu überzeugen, dass sie ihr Netzwerk jederzeit überwachen müssen - ähnlich wie sie es durch Überwachungskameras mit ihrem Firmengelände tun. Durch diese Rund-um-de-Uhr-Überwachung des Netzwerks wird es möglich, dass verdächtiges Verhalten sofort erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Außerdem liefern moderne Werkzeuge auch umfangreiche Informationen über solche Auffälligkeiten, die es der Polizei ermöglichen, die Angreifer effektiv zu verfolgen. Und dies wird immer wichtiger, denn der Krieg gegen die Cyber-Kriminalität hat begonnen und Initiativen mit hohen Zielen - wie diese aktuell in London - sind ein wichtiger Faktor, damit am Ende 'die Guten' gewinnen."