Nutzer setzen beim Teilen von Passwörtern immer noch mehr auf Bequemlichkeit als auf Sicherheit

Umfrage zeigt, dass mehr als die Hälfte der User durch zu freizügiges Teilen ihrer Passwörter mit anderen ihre persönlichen Daten gefährden

(PresseBox) ( Dublin, )
Eine aktuelle Umfrage von LogMeIn hat ergeben, dass viele Nutzer immer noch zu sorglos mit ihren persönlichen Passwörtern umgehen und so potenziell die Sicherheit ihrer eigenen Daten gefährden. In der Umfrage, die in Großbritannien durchgeführt wurde, gaben zwar 75 % der Befragten an, dass sie das Mitteilen von Passwörtern als gefährlich erachten, aber rund 55 % geben trotzdem ihre Passwörter weiter und riskieren so die Preisgabe privater Finanzdaten. Auch in Deutschland ist die Situation kaum anders: Verschiedene Untersuchungen und Umfragen aus den vergangenen Jahren belegen, dass auch deutsche Nutzer dazu neigen, Bequemlichkeit über Sicherheit zu stellen. Und die Situation scheint sich trotz wiederholter IT-Sicherheitslücken nicht wesentlich geändert zu haben.

Das Erstaunliche dabei: 96 % der 2.000 Befragten sagten, dass sie bis zu sechs Passwörter mit anderen Menschen teilen. Ehepartner und Lebensgefährten,  die als  besonders vertrauenswürdige Bezugspersonen gelten, werden dabei am  häufigsten über Passwörter informiert (66 %), gefolgt von den eigenen Kindern (24 %) und Freunden (17 %.). Nur 0,5 % dagegen geben ihr Passwort an Nachbarn weiter. Der meistgenannte Grund (38 %) dafür, ein Passwort zu teilen, ist laut der Befragung der Aufenthalt der anderen Person an einem anderen Ort. Knapp dahinter rangiert das Bedürfnis, für den Notfall abgesichert zu sein. 

Das Vertrauen in andere ist offensichtlich groß, denn 63 % der Befragten haben ihre Passwörter auch nach der Weitergabe nicht geändert oder geplant, das zu tun. Rund 80 % nutzen darüber hinaus die gleichen Passwörter für verschiedenste Accounts – so stehen ihre persönlichsten Daten anderen jederzeit offen. Glück im Unglück: Die meisten Befragten (72 %) teilten ihre Passwörter verbal mit, nur etwa 10 % schrieben sie für andere auf.

Auch im Arbeitsalltag ist das Passwort-Sharing üblich. Auch wenn die Hälfte der Teilnehmer sich wohler damit fühlt, berufliche statt private Passwörter zu teilen, machen es de facto allerdings nur 8 %.

„Dass sich 75 Prozent der Teilnehmer der Gefahren bewusst waren, die sie mit Passwort-Sharing eingehen, und es trotzdem gemacht haben, zeigt uns, dass sie nicht wirklich über sichere Alternativen informiert sind “, sagt Joe Siegrist, Vizepräsident und Geschäftsführer von LastPass. „Die große Mehrheit gefährdet aus reiner Bequemlichkeit sensible Finanzdaten sowie persönliche Informationen, indem sie dasselbe oder ähnliche Passwörter für diverse Websites oder Accounts nutzen. Passwort-Manager wie mit einem Sharing Center wie LastPass 4.0 setzen genau hier an und schaffen Sicherheit.“

Erhebungsmethode

Für die Studie wurden 2.000 Verbraucher in Großbritannien im Alter ab 16 Jahren online befragt. Das Mitteilen von Passwörtern wurde im Hinblick auf private- sowie Arbeits-Accounts analysiert. Die Ergebnisse wurden nach demographischen Kriterien kategorisiert; hierzu gehörte auch das Alter der befragten Personen.
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