Green Freight Europe und Logistik-Initiative Hamburg schließen Kooperationsabkommen

Frühlingsforum der Logistik-Initiative Hamburg in der Handelskammer / Auftakt zum Jahresthema "Logistik geht neue Wege"

(PresseBox) ( Hamburg, )
Hamburg gehört in die erste Liga. In jedem Fall auch in der Logistik. Um sogar den Weg in die Euroleague zu ebnen, hat die Logistik-Initiative Hamburg einen Kooperationsvertrag mit Green Freight Europe geschlossen. Anlass war das Erste Frühlingsforum Logistik - ein neues Format, gestaltet von allen Arbeitskreisleitern der Logistik-Initiative und Anstoß für das Jahresthema "Logistik geht neue Wege".

"Der Logistikstandort Hamburg ist erstklassig, aber das ist kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen", sagte der Vorsitzende der Logistik-Initiative Hamburg (LIHH), Professor Dr. Peer Witten, anlässlich der Eröffnung des Frühlingsforums. So sollen 2014 Ideen und Projekte gesammelt werden, deren Umsetzung es ermöglicht, die vorhandene Verkehrsinfrastruktur in der Metropolregion intelligenter zu nutzen. "Dies kann kein Selbstzweck sein, sondern muss dazu dienen, die Lebensqualität der Menschen in der Metropolregion Hamburg nachhaltig zu verbessern", so Witten weiter.

Themen wie "glücklich im Stau", "Ausbau der A7, aber umfeldverträglich" oder "Urban Mobility 2020" wurden in kurzen Impulsvorträgen vorgestellt und dann zwischen Podium und Plenum diskutiert. Dieses interaktive Format generierte informativ und unterhaltsam für zahlreiche Anregungen, wie das Jahresthema "Logistik geht neue Wege" im Laufe der nächsten Monate bespielt werden kann. "Die Vereinbarkeit von individuellem und geschäftlichen Verkehr mit den Zielen der Nachhaltigkeit ist eine der größten Herausforderungen, denen sich unsere Stadt in den kommenden Jahren zu stellen haben", gab Andreas Rieckhof, Staatsrat für Verkehr in der Wirtschaftsbehörde Hamburg, allen Teilnehmern mit auf den Weg. "Wir werden uns in Zukunft stark für Ihre Belange engagieren. Wir müssen transparenter in unserer Entscheidungsfindung sein und diese besser und früher kommunizieren", versprach Rieckhof.

Vor dem Start des Frühlingsforums unterzeichneten Peter van der Sterre, Secretary General, Green Freight Europe, sowie Carmen Schmidt und Werner Gliem, Geschäftsführer der Logistik-Initiative Hamburg ein Abkommen zur Zusammenarbeit. Inhalte dieses Abkommens sind u.a. der Wissensaustausch und die gemeinsame Initiierung von Projekten. Ein erstes gemeinsames Vorhaben ist bereits in der Beantragung bei der Europäischen Union. Mit dem Projektantrag sollen neue Wege zur CO2- und Kostenreduzierung in der Logistik gefunden werden.

Über Green Freight Europe

Rund 180 europäische Player der Logistik haben sich in der Initiative Green Freight Europe (GFE) zusammengeschlossen, die sich das Ziel gesetzt hat, den CO2-Ausstoß im europäischen Straßentransport dauerhaft zu senken. Ein zentrales Element ist die Entwicklung eines einheitlichen Messverfahrens, mit der die Emissionen in der Logistik über die gesamte Transportkette hinweg und länderübergreifend berechnet und überwacht werden können. Neben dem reinen CO2-Monitoring bietet die GFE künftig die Bereiche Best Practice Sharing für einen branchenübergreifenden Austausch zu emissionssenkenden Maßnahmen an. Ferner sollen innovative Lösungen genauso wie die Zusammenarbeit zwischen Spediteuren und Verladern gefördert werden. Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen in emissionsärmere Technologien und ein Zertifizierungssystem der Green Freight Europe für nachhaltige Transporte runden das Programm ab.
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