Hamburg lobt Logistik-Umweltpreis aus

Logistik-Initiative prämiert Engagement für mehr Umweltschutz

Hamburg, (PresseBox) - Die Logistikmetropole Hamburg setzt ein Zeichen für mehr Umweltschutz und hebt den „Hanse Globe“ aus der Taufe – Hamburgs Preis für nachhaltige Logistik. Der Preis würdigt umweltfreundliche logistikbezogene Projekte, die sich in der Realisierung befinden oder sogar schon umgesetzt sind. Der „Hanse Globe“ ist ein Preis der Logistik-Initiative Hamburg, der Ende des Jahres zum ersten Mal an ein logistiknahes Unternehmen, eine Institution oder eine öffentliche Einrichtung verliehen wird. Die Teilnahmeberechtigung ist nicht lokal begrenzt.

Weniger Staus durch intelligente Verkehrskonzepte, geringerer Kraftstoffverbrauch durch ökonomisches Fahrverhalten, Förderung alternativer Energien durch den Einsatz von Biokraftstoffen und Solarzellen – gerade die Logistikbranche bringt bei der Entwick-lung neuer Technologien und Dienstleistungskonzepte viele innovative Lösungen für mehr Umweltfreundlichkeit hervor. „Angesichts der aktuellen Diskussion um die drama-tischen Auswirkungen des Klimawandels verstärken viele Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen ihren Beitrag zum Umweltschutz“, sagt Prof. Dr. Peer Wit-ten, Sprecher der Logistik-Initiative Hamburg. „Besonders zukunftsweisende Projekte wird die Logistik-Initiative Hamburg prämieren.“ Eine hochkarätige Jury, die sich aus Vertretern der Wirtschaft, der Politik, der Wissenschaft, des Umweltschutzes und der Medien zusammensetzt, wird die von den Bewerbern eingereichten Projekte begutach-ten und bewerten.

Hamburger Unternehmen setzten sich für ihre Umwelt ein

Viele Unternehmen verfolgen schon seit Jahren eine nachhaltige Umweltpolitik. Gerade in der Metropolregion Hamburg gibt es zahlreiche Unternehmen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Logistikprozesse hinsichtlich Umweltschutz und Energieverbrauch zu optimieren. Tchibo beispielsweise plant, bis Ende 2008 seine Beschaffungs- und Trans-portprozesse bezüglich der CO2-Emissionen zu bewerten und zu beziffern. Aus dieser Bestandsaufnahme soll ein unter ökonomischen wie ökologischen Kriterien bewertetes Optimum an Maßnahmen zur weiteren CO2-Minderung abgeleitet werden. Spitzenvertreter aus den Bereichen Logistik, Wissenschaft und Nichtregierungsorgani-sationen bringen ihre Expertise in das Projekt ein. Projektpartner für das „LOTOS – Lo-gistics towards Sustainability“ genannte Projekt ist das Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg Harburg. Das Institut wird im Rahmen des Projektes durch das Bundesumweltministerium (BMU) gefördert.

Alternative Energien am Hamburg Airport

Der Hamburg Airport gilt in punkto Umweltschutz weltweit als Vorbild: Schon 1998 war er der erste Flughafen, der die beiden international gültigen Umweltprüfungen nach DIN und EMAS (Eco- Management and Audit Scheme, auch bekannt als EU-Öko-Audit oder Öko-Audit) erfolgreich bestand. In den vergangenen Jahren konnte der Flughafen darü-ber hinaus durch Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand und in der Abferti-gungstechnik weitere Beiträge zum Umweltschutz leisten. Im November 2006 erweiterte das Tochterunternehmen GroundSTARS seine Flotte umweltschonender Fahrzeuge und setzt seitdem ausschließlich erdgasbetriebene Gepäckschlepper ein.

Ein weiteres Beispiel ist die Still GmbH. Der führende Anbieter für die Steuerung von In-tralogistik trägt mit seinem Dieselstapler RX 70 zum Umweltschutz bei. Der RX 70 ist der sparsamste Gabelstapler seiner Klasse: Bei einem Verbrauch von nur 2,5 Litern pro Stunde (gemessen am Modell mit 2,5 Tonnen Tragkraft nach VDI 2198 neu) setzt er weltweit am wenigsten Kohlendioxid frei.

Kosteneffizienz und Umweltverträglichkeit nicht trennen

„Wir suchen die besten Umweltprojekte in der Logistik“, sagt Prof. Dr. Peer Witten. „Wer künftig zu den Leistungsstärksten zählen will, darf Kosteneffizienz und Umweltverträg-lichkeit nicht mehr trennen.“

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