Das intelligente und präzise mechatronische All-in-One-Pumpensystem

ACHEMA 2009: LEWA intellidrive

(PresseBox) ( Leonberg, )
Unter Kosten- wie Qualitätsaspekten wollen Betreiber in der verfahrenstechnischen Industrie die zentralen Prozessabläufe weitgehend automatisieren. Das ist umso anspruchsvoller, je häufiger und stärker sich in der Produktion die Prozessparameter ändern. Muss dann der Volumenstrom eines Mediums (zum Beispiel Additiv, Farbstoff, Aromastoff) schnell und über einen weiten Stellbereich entsprechend angepasst werden, dann bietet die Neuentwicklung LEWA intellidrive einen guten Lösungsansatz.

Denn mit der LEWA intellidrive vereint LEWA, was bislang bei Membrandosierpumpen getrennt war: Pumpen mit frequenzgesteuerten Standardantrieben und separatem Stellantrieb zur Hublängenverstellung lassen sich nun zu einer kompakten und platzsparenden Einheit zusammenfassen. Das vereinfacht zunächst einmal den Installations- und Verkabelungsaufwand: Vorkonfektionierte Stecker am Pumpenmotor verbinden die Versorgungs- und die Signalleitung mit der Reglereinheit.

Funktionell ist auch gänzlich neuartig: Ein Teilhubmodus übernimmt die Aufgabe der Hublängenverstellung, um den Volumenstrom einzustellen. Der Pumpenkolben verfährt dabei in der Druckhubphase nicht komplett bis zum vorderen Totpunkt - je nach gewünschtem Volumenstrom stoppt der Kolben zuvor und fährt im Saughub zurück.

Das Novum, die Winkelgeschwindigkeit während einer Umdrehung verändern zu können (also auch innerhalb der Druck- und/oder Saugphase), bedeutet nicht nur eine variable Änderung der Hubgeschwindigkeit. Sie bietet vielmehr ein Maximum an Flexibilität und die Möglichkeit, auf anspruchsvollste verfahrenstechnische Prozessanforderungen mit dieser hochdynamischen Lösung reagieren zu können; ganz nach dem LEWA Motto: Creating Fluid Solutions!

Durch Verwendung geschlossener Drehzahl- und Lageregelkreise mit Rückführung der kinematischen Ist-Daten (Weg-Zeit-Daten) des elektrischen Antriebs sind gänzlich neue Funktionen realisierbar - das bietet zusätzliche Einsatzmöglichkeiten. Zum Beispiel ermöglicht eine hochauflösende und exakte Kolbenpositionierung das sehr präzise Fördern definierter Stoffmengen für Abfüllzwecke.

Flexibilität durch softwarebasierende Funktionalität - dies macht die LEWA intellidrive zum mechatronischen System. Beispielsweise lassen sich mit einer zweiten Pumpe im Verbund durch die exakte elektronische Synchronisation der mechanisch nicht gekoppelten Pumpen nahezu pulsationsfreie Volumenströme erzeugen. Die LEWA intellidrive synchronisiert sich bei Bedarf auch mit der Taktfrequenz einer Abfüllmaschine. Oder sie vereint und mischt zwei Medien in einem Pumpenkopf. Und sie beherrscht - dank der Verfügbarkeit unterschiedlicher Saug- und Druckhubfrequenzen - die bekannten Schwierigkeiten beim präzisen Dosieren hochviskoser Medien.

Neben den Standardpumpenköpfen lassen sich, wie bei LEWA gewohnt, auch spezielle Materialausführungen verwenden, z.B. säureresistente Pumpenköpfe mit PTFE-Auskleidung.

Die LEWA intellidrive ist als Stand-alone-Variante verfügbar, mit Bedienerschnittstelle und der notwendigen Steuerungs- und Regelungsintelligenz, die kompakt in der Antriebseinheit integriert ist. Optional kann das System als Feldgerät auch in die übergeordnete Prozessleittechnik des Kunden eingebunden werden. Schnittstellen wie Ethernet und Profibus gewährleisten die problemlose Systemintegration. Analoge Ein- und Ausgänge - beispielsweise zur Ventilsteuerung - sind erweiterbar.
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