Umsatz und Ergebnis deutlich über Vorjahr LEONI setzt Aufwärtstrend im ersten Quartal 2006 fort

(PresseBox) ( Nürnberg, )
Unterstützt von günstigen Rahmenbedingungen setzte die LEONI AG ihren Wachstumskurs auch in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres
2006 fort. Gegenüber dem ersten Quartal 2005 erhöhte sich der Konzern-Außenumsatz um 36 Prozent auf 476,9 Mio. Euro (Vorjahr: 350,0 Mio. Euro). Den Großteil dieses Zuwachses - 20 Prozentpunkte - erzielte LEONI aus eigener Kraft. Auf nach dem ersten Quartal 2005 erworbene Tochtergesellschaften entfielen insgesamt circa neun Prozentpunkte, rund acht Prozentpunkte des Umsatzzuwachses sind auf den stark gestiegenen Kupferpreis zurückzuführen. Auf Basis des höheren Geschäftsvolumens und durch Produktivitätssteigerungen verbesserte sich auch die Ertragslage des LEONI-Konzerns in den ersten drei Monaten 2006 deutlich.

Verglichen mit dem ersten Quartal 2005 wurde das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 17,2 Mio. Euro auf 34,2 Mio. Euro nahezu verdoppelt und damit eine EBIT-Marge von 7,2 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent) erreicht. Der Konzernüberschuss erhöhte sich im ersten Quartal 2006 um 149 Prozent von
7,9 Mio. Euro auf 19,7 Mio. Euro.

Die Zahl der Mitarbeiter im LEONI-Konzern stieg zum 31. März 2006 gegenüber dem Vorjahresstichtag nur leicht um 252 Personen auf 33.244 Beschäftigte.
Durch die Einbeziehung der Tochtergesellschaften Kerpen und neumatic mit
636 bzw. 179 Arbeitnehmern, die überwiegend in Deutschland tätig sind, stieg die Belegschaft im Inland um 23 Prozent auf 3.690 Personen (Vorjahr:
3.000).

Bordnetze mit 20-prozentigem Umsatzplus

Im Unternehmensbereich Bordnetz-Systeme erhöhte sich der Außenumsatz im Berichtszeitraum auf 242,0 Mio. Euro, was einem Anstieg von gut 20 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert (201,1 Mio. Euro) entspricht.

Der überwiegende Teil des Geschäftsvolumens entfiel auf die laufenden Großprojekte mit den Kunden BMW, DaimlerChrysler, General Motors und Land Rover. Auch der Umsatz mit Zulieferern und Nutzfahrzeugherstellern, insbesondere mit den US-amerikanischen Unternehmen Caterpillar und Cummins, nahm spürbar zu. Aufgrund des steigenden Volumens bei Bordnetzen für Lkw und Sonderfahrzeuge wird der rumänische Standort in Arad derzeit als Zentrum für Nutzfahrzeug-Systeme ausgebaut. Nachdem bei den genannten Großprojekten inzwischen im Wesentlichen die jeweilige Höchststückzahl erreicht ist, wurden die Fertigungsabläufe im ersten Quartal systematisch optimiert und so die Produktivität weiter gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern nahm deshalb um rund 66 Prozent auf 17,9 Mio. Euro (Vorjahr: 10,8 Mio. Euro) zu. Das entspricht einer verbesserten EBIT-Marge von 7,4 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent).

Draht & Kabel baut Geschäftsvolumen um 58 Prozent aus

Der Außenumsatz im Segment Draht & Kabel wuchs im Berichtszeitraum kräftig um rund 58 Prozent auf 234,9 Mio. Euro (Vorjahr: 148,9 Mio. Euro). Bereinigt um den Effekt aus dem stark gestiegenen Kupferpreis lag das Plus bei rund 40 Prozent. Profitieren konnte der Bereich unter anderem von den Akquisitionen aus dem Jahr 2005, durch die sich LEONI zusätzliche wachstumsstarke Geschäftsfelder erschlossen hat. Insgesamt konnte LEONI den Umsatz mit Spezialkabeln im Quartalsvergleich deutlich ausbauen. Bei Fahrzeugleitungen und Standardkabeln legte LEONI ebenfalls zu. Hier machte sich unter anderem die Anfang 2006 wieder gestiegene Nachfrage in China bemerkbar. Auch das LEONI-Drahtgeschäft wuchs vor allem in China, da viele international aktive Kabelhersteller ihre Fertigung in dieser Region ausbauen. Durch die Ausweitung der Aktivitäten in ertragsstarken Marktnischen erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Unternehmensbereich Draht & Kabel im Berichtszeitraum um fast 155 Prozent von 6,4 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro. Die EBIT-Marge stieg dementsprechend von 4,3 Prozent auf 6,9 Prozent.

2006 Expansion in beiden Segmenten erwartet

Die Geschäftsentwicklung im Unternehmensbereich Bordnetz-Systeme wird im weiteren Jahresverlauf im Wesentlichen von den bestehenden Großprojekten geprägt sein. Im Mittelpunkt steht hier die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse, um weitere Effizienzsteigerungen zu erzielen. Für
2006 erwartet LEONI in diesem Segment einen moderaten Umsatzanstieg auf rund 900 Mio. Euro. Darüber hinaus bestehen realistische Chancen, neue Aufträge aus der internationalen Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie zu gewinnen. Im Segment Draht & Kabel ist 2006 von einem kräftigen Zuwachs um rund 20 Prozent auf einen Umsatz von rund 800 Mio. Euro auszugehen. Durch Unternehmenskäufe und Joint Ventures hat sich dieser Bereich zusätzliche ertragsstarke Marktfelder erschlossen und wird seine gezielte Akquisitionspolitik auch im laufenden Jahr fortsetzen. Somit sollte der LEONI-Konzern das 2006 angestrebte Umsatzziel von 1,7 Mrd. Euro sicher erreichen und damit ein rund zehnprozentiges Wachstum realisieren. Auch die beim EBIT angestrebte Marge von sieben Prozent, die rund 120 Mio. Euro entspricht, sollte erreicht werden können. Beim Konzernüberschuss rechnet das Unternehmen erneut mit einer im Vergleich zum Umsatz überproportionalen Entwicklung und geht von einer Steigerung um 25 Prozent auf rund 70 Mio. Euro aus. Mögliche Akquisitionen sind in diesen Zahlen nicht enthalten.
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