Berichte aus der Branche

Leitz-Workshop beleuchtet neue Wege bei Materialien und ihrer Verarbeitung

(PresseBox) ( Oberkochen, )
Die vierte Auflage ihres Workshops "Neue Materialien und Bearbeitungsverfahren" hat die Leitz-Gruppe am 27. März 2009 an ihrem Stammsitz in Oberkochen veranstaltet. Insgesamt zwölf Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft haben aktuelle Themen der Bearbeitung von Holz und Verbundwerkstoffen, ihre technischen Rahmenbedingungen und sich daraus ergebende Gestaltungsmöglichkeiten beleuchtet.

"Wir arbeiten in dieser Veranstaltungsreihe zeitaktuelle und branchenspezifische Themen auf, die wir branchenübergreifend allen unseren Kundenkreisen zugänglich machen möchten", charakterisiert Marketingleiter und Workshop-Moderator Franz Greisinger das Ziel des Treffens, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Eine Rekordbeteiligung von 90 Gästen in diesem Jahr hat bestätigt, dass dieses Konzept angenommen wird.

Innovationen bedingen sich gegenseitig

Die Kombination unterschiedlicher Werkstoffe eröffnet im Innenausbau sowohl neue Designansätze als auch neuartige technische Lösungen. So machen Brandschutzplatten aus Holz- und Mineralwerkstoffen Innenausbauten schwer entflammbar, Wabenplatten mit Papier-, Kunststoff- oder Aluminiumkern sorgen für geringes Gewicht bei großer Dicke und alle unterschiedlichen Träger besitzten die gleiche Oberfläche und das gleiche Dekor. Diese Vielfalt lässt die Stückzahlen sinken und erfordert ein möglichst effizientes Nutzen der Plattenwerkstoffe bei gleichzeitig geringem Handlingsaufwand - Nesting heißt da die aktuelle Lösung.

Die Vielzahl der Prozessschritte im mittlerweile etablierten Direkt Postforming war ebenso ein Thema wie die daraus resultierende Werkzeugbelastung, und die Umstellung von ABS auf Polypropylen als Kantenmaterial in der Büromöbelindustrie beschrieb einen Weg, wie sich bewährte Prozesse durch einen Werkstoffwechsel verändern können. So lieferte ein konventioneller Beschlaglochbohrer bei Randbohrungen mit Kantenanleimern deutlich schlechtere Resultate als zuvor. Die Lösung war ein entsprechendes Werkzeug aus Vollhartmetall, das in der Bearbeitungsqualität wiederum neue Maßstäbe setzt.

Im Sinne der Nachhaltigkeit

Sowohl die wissenschaftliche als auch die anwenderorientierte Betrachtung modifizierter Hölzer brachte Aufschluss über die Stärken dieser neuartigen Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen und über ihre Risiken in der Verarbeitung. Fest steht: Alle Komponenten der Produktsysteme müssen aufeinander abgestimmt sein, damit die Vorteile von modifizierten Hölzern voll zum Tragen kommen. Der Systemgedanke dominierte auch die Investition in eine Fertigungsanlage, mit der sich moderne Energiesparfenster produzieren lassen. Bilden die drei Bereiche Maschine, Werkzeuge und Software eine integrierte Einheit, so lässt sich auch ein aufwändiges Energiesparfenster in Holz/Alu-Bauweise oder mit gedämmten Kanteln wirtschaftlich produzieren.
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