Z 2007 - Die Messe auf einen Blick

Zeichen für Premiere von Fachmessenverbund stehen gut

(PresseBox) ( Leipzig, )
Jahresereignis „Zukunftskonferenz Maschinenbau“ anlässlich des neuen Messe-Doppels

Zuliefermesse und INTEC avancieren zum internationalsten und ausstellerstärksten Fachmessen-Verbund der Leipziger Messe. Etwa 900 Aussteller, davon etwa ein Viertel ausländischer Herkunft, werden vom 14. bis 16. März 2007 auf dem Gelände sein, wobei die INTEC bis einschließlich 17. März ihre Tore geöffnet hat. Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe, blickt voraus: „Mit der Premiere des Messe-Doppels aus Zuliefermesse und INTEC etabliert die Leipziger Messe im März 2007 ein Branchen-Event, das mit seinem Angebot in Deutschland einzigartig ist.“ Auf der „Z“ wird die Palette der industriellen Zulieferleistungen für den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau ausgestellt. Das Angebot der zeitgleichen INTEC, die vom Messemanagement Balke + Kaiser veranstaltet wird, dominieren Werkzeug- und Sondermaschinen. (Achtung Redaktionen: Zur INTEC liegt eine gesonderte Pressemeldung vor.)

Für die Z 2007 werden 430 Aussteller erwartet. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis, obgleich unseren Kunden und uns durch den neuen Messetermin diesmal nur eine sehr kurze Vorbereitungszeit zur Verfügung stand“, sagt die Projektdirektorin Kersten Bunke-Njengue. Die INTEC versammelt 450 Aussteller auf über 20.000 Quadratmetern Fläche. „Damit haben wir das 2006er Ergebnis weit übertroffen“, freut sich Elke Kaiser vom Messemanagement Balke + Kaiser. Mit dem Umzug nach Leipzig konnten Firmen gewonnen werden, die bislang noch nicht auf der INTEC ausgestellt haben, und die Altaussteller buchen größere Flächen, so Kaiser.
„Z“ - Schaufenster der europäischen Zulieferbranche

Auch 2007 dürfen die Besucher auf neue Länderpräsentationen anlässlich der „Z“ gespannt sein. So werden sich erstmals neun schwedische Zulieferer - sowohl Zulieferer für den Automobilbereich als auch für den Maschinenbau - in Leipzig vorstellen, eine unmittelbare Folge der seit Jahren währenden Zusammenarbeit mit der schwedischen Zuliefermesse Elmia in Jönköping. Das als Autoland geltende Schweden führte 2005 Kfz-Teile im Wert von 1,4 Milliarden Euro ein. Im Lande selbst sind 600 größere Automobilzulieferer aktiv (Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft).

Ebenfalls zum ersten Mal ist die Republik Tatarstan, die Heimat des legendären, unverwüstlichen LKW Kamaz, mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, woran sich neben Kamaz unter anderem das Unternehmen OAO Severstal-auto beteiligt. Die tatarischen Firmen ergänzen ihre Exposition mit einem Workshop zu den Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen aus ihrer Region. Der Präsident der Republik Tatarstan wird die Z 2007 und die INTEC besuchen, was die Bedeutung unterstreicht, die man dem Messeauftritt beimisst.

Rumänien ist kein Neuling auf der „Z“, aber 2007 fördert der Balkan-Staat erstmalig die MesseBeteiligung. Rumänien schickt sich an, einen Part im europäischen Automobil-Cluster mitzuspielen und dies nicht nur mit der Produktion des Dacia Logan, sondern seit einigen Jahren mit wachsendem Erfolg im Automobilzuliefersektor. 2005 verdoppelten die Teile-Hersteller gegenüber dem Vorjahr ihren Umsatz auf 2,38 Milliarden Euro, wobei der Binnenbedarf bei einer Milliarde Euro lag. Der Rest wurde hauptsächlich nach Westeuropa exportiert (Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft).

Messe und mehr: Techniktrends und neue Ausstellungsbereiche

Was das Angebot auf der Zuliefermesse betrifft, wird es eine Erweiterung geben. Faserverbundkunststoffe ergänzen ab 2007 die Nomenklatur, da deren angestammte Fachmesse rohima dann parallel zur „Z“ installiert wird. Die rohima hat als neuen Standort ebenfalls Leipzig gewählt. Carina Heintze vom Süddeutschen Kunststoffzentrum Halle, dem ideellen Träger der rohima, sagt: „Speziell die Nachfrage nach Kohlenstofffasern übersteigt bereits die Produktionskapazität von 7.500 Tonnen pro Jahr. Dieser Markt wächst äußerst dynamisch. Das werden wir in den kommenden Jahren auf der rohima zu spüren bekommen.“

Über die Kunststoff-Verarbeiter hinaus werden mit der parallelen rohima neue Ausstellergruppen erschlossen, die für die klassischen Z-Besucher eine Bereicherung darstellen. Dazu gehört zum Beispiel das Institut für Materialforschung Dresden (IMA), das bislang nicht in Leipzig vertreten war. Auf der Z 2007 präsentiert sich das Institut mit dem Thema Faserverbundkunststoffe. Bei deren Anwendungen im Schienenfahrzeugbau, im Bauwesen und in der Windenergie fungieren die Dresdener als leistungsstarkes, vielfach zertifiziertes Prüfinstitut sowie als Transferstelle. Zudem informiert das IMA auf der „Z“ über sein Leistungsangebot für den Bereich Automobil – etwa über anspruchsvolle Komponententests und experimentelle Charakterisierung von Materialien - sowie über seinen stetig wachsenden Wissensspeicher der Werkstoffdatenbanken.

In der Sonderschau "Forschung für die Zukunft", die in der Glashalle zu sehen ist, präsentieren Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstitute und deren Partner neueste Ergebnisse ihrer Forschung. Ein Highlight ist die Demonstration des Einsatzes von VR-Technologien (VR = Virtual Reality) als Entwicklungswerkzeug in der Produktionstechnik, gezeigt vom Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse der TU Chemnitz am Beispiel des Werkzeugmaschinenbaues.

Daneben wird der Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) seine Dienstleistungen bei der programmgebundenen Projektförderung und Verbreitung von Forschungsergebnissen im Bereich der Produktionstechnik anbieten. Die Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen (VEMAS) zeigt in diesem Rahmen erstmalig die TechnologyMall - eine virtuelle Plattform für Technologietransfer, die innerhalb des EU-Projektes DISTRICT (Developing Industrial Strategies Through Innovative Clusters and Technologies) entwickelt wird. DISTRICT fördert die Zusammenarbeit von Clustern in westeuropäischen Industrieregionen ab.

Im Ausstellerforum der „Z“, dem zentralen Podium in der Halle 2, haben Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, mit Fachvorträgen ihre Leistungen den Messebesuchern vorzustellen - im Programm diesmal unter anderem das Thema „Leichtbau“. Prof. Dr. Volker Wesling, Direktor des Instituts für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren an der TU Clausthal, spricht hier über Fügetechniken im Leichtbau und stellt insbesondere neue Schweißtechniken vor. Nicht nur in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilindustrie, auch bei der Herstellung von Maschinenkomponenten sowie im Schiffbau spielen leichte und kostengünstige Baugruppen, die zugleich beste Parameter bei Festigkeit und Steifigkeit erfüllen, eine zunehmende Rolle. „Den ultimativen Leichtbauwerkstoff gibt es dabei nicht. Ob man Leichtmetall, Kunststoff oder Stahl einsetzt, ist immer vom jeweiligen Produkt und den damit verbundenen Ansprüchen abhängig. Der Konstrukteur muss das Dreieck Werkstoff, Konstruktion und Fertigungstechnik schon bei der Ideenfindung im Blick haben“, so Prof. Dr. Volker Wesling.

Zur Premiere des Messe-Verbunds von „Z“ und INTEC veranstalten das Bundesministerium für Wirtschaft, das Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau als Highlight im Fachprogramm die „Zukunftskonferenz Maschinenbau“. Themen wie „Erfolgreich produzieren in Deutschland“, „Innovation durch Forschung“ und „Märkte der Zukunft - Zukunft der Märkte“ stehen im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen von Branchenexperten aus Deutschland, Indien, Italien, Japan und der Schweiz. Erwartet wird unter anderem VDMA-Präsident Dr. Dieter Brucklacher.

Auch auf der Z 2007 sorgen die Einkäufertage für ein gezieltes B2B zwischen potenziellen Geschäftspartnern, wobei dieser Service nun ebenfalls die INTEC und die rohima einbezieht. Derzeit entscheiden die Einkäufer, mit welchen Zulieferunternehmen sie auf den Einkäufertagen ins Gespräch kommen möchten. Insgesamt beteiligen sich von der Nachfrageseite elf Firmen, sowohl aus dem Automobilsektor als auch aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Zum ersten Mal suchen unter anderen die Auerbach Maschinenfabrik, die HUF Tools und der Werkzeugmaschinenhersteller Niles Simmons Industrieanlagen über die Einkäufertage nach Zulieferern.
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