Leifheit setzt nachhaltigen Aufwärtstrend 2016 fort

Nassau, (PresseBox) - .

- Umsatzerlöse im Markengeschäft wachsen um mehr als 4 Prozent

- EBIT steigt auf 22,1 Mio EUR

- Dividendenerhöhung auf 2,10 EUR plus Sonderdividende
von 0,80 EUR vorgeschlagen

- Ausblick 2017: Nachhaltiges Umsatzwachstum erwartet

Der Leifheit-Konzern hat seinen nachhaltigen Aufwärtstrend fortgesetzt und das Geschäftsjahr 2016 mit einer Steigerung von Umsatz und Ergebnis (EBIT) abgeschlossen. Der Konzernumsatz stieg um 2,3 Prozent auf 237,1 Mio EUR gegenüber 231,8 Mio EUR im Vorjahr. Das EBIT erreichte 22,1 Mio EUR im Vergleich zu 21,7 Mio EUR im Geschäftsjahr 2015.

"Unsere Strategie ,Leifheit 2020' hatte schon im Geschäftsjahr 2015 erste Früchte getragen. Im Jahr 2016 hat sich unser Aufwärtstrend fortgesetzt. Die konsequente Umsetzung unserer Strategie und der kontinuierliche Ausbau unseres Produktportfolios zeigt nachhaltig Wirkung", sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG.

Markengeschäft setzt dynamische Entwicklung fort

Der Umsatz im Markengeschäft, in dem die Marken Leifheit und Soehnle geführt werden, erreichte zum Ende des Geschäftsjahres 195,8 Mio EUR, ein Zuwachs von 4,1 Prozent. Die anhaltend positive Entwicklung im Markengeschäft ist auf die starke Nachfrage nach Produkten der Marke Leifheit, hauptsächlich in der Kategorie Reinigen, zurückzuführen. Darüber hinaus war wie im Vorjahr das zweistellige Wachstum im Vertriebskanal E-Commerce für die Entwicklung im Markengeschäft mit ausschlaggebend.

Der Umsatz im deutlich kleineren Volumengeschäft konnte erwartungsgemäß nicht an das Wachstum im Vorjahr anknüpfen und blieb mit 41,3 Mio EUR um 5,7 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Hintergrund ist der Basiseffekt durch die Erstausstattung eines neu gewonnen Handelskunden in Frankreich in der zweiten Jahreshälfte 2015 sowie die planmäßige Beendigung der Lohnfertigung für Dritte. Zusätzlich kam es zur Verschiebung von Projektgeschäften, die im vierten Quartal 2016 eingeplant waren.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) weist der Leifheit-Konzern mit 22,1 Mio EUR trotz deutlich geringerer Fremdwährungsgewinne einen Anstieg von 2,2 Prozent gegenüber 21,7 Mio EUR im Jahr 2015 aus. Die EBIT-Marge erreichte wie im Vorjahr 9,3 Prozent. Das um Fremdwährungsgewinne bereinigte EBIT stieg um 2,6 Mio EUR oder 13,4 Prozent auf 21,8 Mio EUR, die bereinigte EBIT-Marge um rund einen Prozentpunkt auf 9,2 Prozent. Nach Abzug der Steuern stieg das Periodenergebnis des Leifheit-Konzerns auf 14,5 Mio EUR nach 14,3 Mio EUR im Vorjahr.

Zum 31. Dezember 2016 wies Leifheit eine Konzernliquidität in Höhe von 69,5 Mio EUR aus. Der Anstieg der Liquidität gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio EUR ist hauptsächlich auf den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von 21,8 Mio EUR zurückzuführen. Das Eigenkapital erreichte zum 31. Dezember 2016 eine Höhe von 104,6 Mio EUR und fiel damit um 2,1 Mio EUR gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Ursache für den Rückgang des Eigenkapitals war die Sonderdividende in Höhe von 3,6 Mio EUR, die im Mai 2016 zusätzlich an die Aktionäre ausgeschüttet wurde. Die Eigenkapitalquote lag damit zum Ende des Geschäftsjahres 2016 bei 43,7 Prozent. Sie hatte zum Bilanzstichtag 2015 bei 44,9 Prozent gelegen.

"Wir gehen im Jahr 2017 mit einer ganzen Reihe von neuen, verbraucherorientierten Produkten an den Start. Sie sind das Ergebnis unserer Innovationsstrategie und ergänzen unsere etablierten Sortimente, um neue Zielgruppen zu gewinnen, neue Märkte zu erschließen und unsere Marktpositionen auszubauen", sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG. "Unsere übergeordneten Ziele bleiben nachhaltiges organisches Umsatzwachstum, eine hohe Effizienz in der Wertschöpfungskette und die kontinuierliche Verbesserung unserer operativen Ergebnisse", so Thomas Radke.

Kapitalerhöhung zur Erhöhung der Liquidität der Aktie geplant

Der Vorstand der Leifheit AG wird den Aktionären auf der bevorstehenden Hauptversammlung am 24. Mai 2017 eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Verhältnis 1:1 vorschlagen. Dabei soll das Grundkapital durch Umwandlung von Gewinnrücklagen von derzeit 15 Mio EUR auf 30 Mio EUR verdoppelt werden. Damit soll jeder Aktionär je gehaltener Leifheit-Aktie ohne Zuzahlung eine weitere Leifheit-Aktie (sog. Gratisaktie) erhalten. Der Beteiligungsanteil jedes Aktionärs bleibt unverändert. Die Maßnahme hat keinen Einfluss auf die Höhe des bilanziellen Eigenkapitals der Gesellschaft. Die neuen Aktien sollen ab dem 1. Januar 2017 gewinnberechtigt sein.

"Wir konnten im letzten Jahr nicht nur unseren Wachstumskurs weiter fortsetzen. Auch die Leifheit-Aktie hat sich wieder positiv entwickelt. Im Verlauf des Jahres 2016 stieg der Kurs um mehr als 14 Prozent. Mit der vorgeschlagenen Kapitalerhöhung wollen wir die Fungibilität der Aktie weiter erhöhen und sie damit noch attraktiver für bestehende und neue Aktionäre machen", so Dr. Claus-O. Zacharias, Finanzvorstand der Leifheit AG.

Dividendenerhöhung und Sonderdividende vorgeschlagen

Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung schlägt der Vorstand der kommenden Hauptversammlung darüber hinaus eine erneute Erhöhung der Dividende um 0,10 EUR auf 2,10 EUR je Aktie sowie eine Sonderdividende von 0,80 EUR vor. Für das Geschäftsjahr 2015 betrug die Dividende 2,00 EUR zuzüglich einer Sonderdividende von 0,75 EUR je Aktie.

Ausblick 2017: Nachhaltiges Umsatzwachstum, Ergebnis mit Einmaleffekten

Der Vorstand der Leifheit AG setzt im laufenden Geschäftsjahr weiter auf die konsequente Umsetzung der Strategie "Leifheit 2020", insbesondere durch den Ausbau des Markengeschäfts und die Erschließung neuer Märkte. Für das Jahr 2017 wird ein Umsatzwachstum von 3,5 bis 4,5 Prozent auf Konzernebene erwartet. Im Markengeschäft wird mit einem Umsatzplus von vier bis fünf Prozent gerechnet. Im kleineren und volatileren Volumengeschäft, das unter Profitabilitätsgesichtspunkten geführt wird, ist ein Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent geplant.

Zur Verstärkung des künftigen Wachstums im Markengeschäft beabsichtigt das Unternehmen im Jahr 2017 in die Neuordnung des Vertriebs zu investieren. Hierfür fallen voraussichtlich Einmaleffekte an, die in der Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017 berücksichtigt wurden. Leifheit rechnet daher mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf dem Niveau des Vorjahres.

Zusätzliche Informationen finden Sie im Leifheit Jahresfinanzbericht 2016, der unter finanzberichte.leifheit-group.com zur Verfügung steht.

LEIFHEIT AG

Die 1959 gegründete Leifheit AG ist einer der führenden europäischen Markenanbieter von Haushaltsartikeln. Das Unternehmen steht für hochwertige innovative Produkte mit hohem Gebrauchsnutzen und funktionalem Design in den Bereichen Reinigen, Wäschepflege, Küche und Wellbeing. Leifheit und Soehnle zählen zu den bekanntesten Marken Deutschlands. Außer im Markengeschäft ist die Leifheit AG über ihre französischen Tochtergesellschaften Birambeau und Herby im serviceorientierten Volumengeschäft tätig. Der Leifheit-Konzern mit seinen internationalen Niederlassungen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen über Leifheit finden Sie im Internet unter www.leifheit-group.com, www.leifheit.de und www.soehnle.de.

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