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Pressemitteilung BoxID: 581655 (Landesverband Groß und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.)
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LGAD weist für den bayerischen Groß- und Außenhandel Lohn- und Gehaltsvorstellungen von ver.di zurück

(PresseBox) (München, ) Der LGAD - Landesverband Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V. hat die Lohn- und Gehaltsvorstellungen von ver.di zurückgewiesen, nachdem diese den Lohn- und Gehaltstarifvertrag zum 31. März 2013 gekündigt hat: "Eine Forderung in Höhe von 6,5% passt nicht zur unsicheren wirtschaftlichen Lage im bayerischen Groß- und Außenhandel", so Verhandlungsführer Christoph Leicher.

Für die über 250.000 Beschäftigten im Bayerischen Groß- und Außenhandel hatte ver.di ein Entgeltplus von 6,5 Prozent gefordert, mindestens 140 Euro Erhöhung für alle Lohn- und Gehaltsstufen und mindestens 50 Euro für die Auszubildenden.

"Keinesfalls akzeptabel ist jedoch die Festbetragsanhebung in allen Lohn- und Gehaltsgruppen, die im Einzelfall Entgeltsteigerungen bis zu 8,89 % bedeuten würden. Aufgrund des bereits vergleichsweise hohen Vergütungsniveaus der Auszubildenden im bayerischen Groß- und Außenhandel ist auch die Forderung nach einer weiteren Anhebung um bis zu 6,96 % kaum verhältnismäßig", so Leicher.

Leicher wies darauf hin, dass der Großhandel in Bayern im vierten Quartal 2012 Umsatzeinbrüche bis zu 2,2 % zu verzeichnen hatte und die Großhandelspreise auf Grund der weltweit gestiegenen Beschaffungskosten im Februar dieses Jahres sich bis zu 1,4% verteuert haben.

Der erste Verhandlungstermin wird am 30. April 2013 stattfinden. "Wir hoffen bei den Tarifverhandlungen für den Groß- und Außenhandel in Bayern auf eine schnelle Einigung", sagte LGAD-Verhandlungsführer Christoph Leicher.

Zum Groß- und Außenhandel gehören bayernweit insgesamt rund 22.000 Unternehmen mit über 250.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von über 130 Milliarden Euro.