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Pressemitteilung BoxID: 434223 (Landesverband Groß und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.)
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LGAD-Präsident Greipl: "Aufschwung muss von Menschen gemacht werden"

Gute Chancen für Fach- und Führungskräfte im Groß- und Außenhandel / 38% der Unternehmen beurteilen Fachkräftesituation als schwierig

(PresseBox) (München, ) Der Groß- und Außenhandel bietet gute Berufsperspektiven für Fach- und Führungskräfte. 38% der Unternehmen des bayerischen Groß- und Außenhandels suchen derzeit intensiv nach qualifiziertem Personal. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die der Landesverband bei seinem Verbandstag in München vorstellte. Während bei den Beschäftigten im kaufmännischen Bereich und bei den Auszubildenden die Bewerbersituation noch als überwiegend "befriedigend" eingeordnet wird, sehen es 65% der Unternehmen als schwierig an, geeignete Kadidaten für Führungspositionen zu finden. Lediglich bei den Lagerberufen ist die Arbeitsplatzsituation noch überwiegend gut.

Der im Rahmen des Verbandstages wieder gewählte LGAD-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erich Greipl wies mit Blick auf die aktuelle Konjunktursituation auf die Chancen hin, die der Groß- und Außenhandel bietet: "Der Aufschwung muss von den Menschen gemacht werden. Wir brauchen Unternehmer, wir brauchen qualifizierte und motivierte Mitarbeiter." Dabei wies Professor Greipl auf den drohenden Fachkräftemangel hin und bezog sich auf Prognosen, denen zufolge der deutschen Wirtschaft bis zum Jahre 2025 voraussichtlich 6,5 Millionen Fachkräfte fehlten.

Der LGAD-Präsident forderte, die Bildungspotentiale der Kinder und Jungendlichen, aber auch der Erwachsenen bestmöglich auszuschöpfen und die erfolgreiche betriebliche Ausbildung zu stärken und weiterzuentwickeln. Er wies auf die Notwendigkeit hin, die stillen Reserven zu mobilisieren und die Erwerbsbeteiligung von Frauen, älteren Arbeitnehmern und Menschen mit Migrationshintergrund deutlich zu erhöhen.

An die Politik appellierte er, in die "Infrastruktur in den Köpfen" zu investieren. Zukunftsorientierte Bildungspolitik müsse sich auf vielen verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsfeldern beweisen. Dafür erhielt er die Zustimmung des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Wolfgang Heubisch: "Wir wollen bei uns in Bayern eine Kultur des lebenslangen Lernens etablieren. Es soll selbstverständlich werden, sich kontinuierlich weiterzubilden."