Konjunkturumfrage: Groß- und Außenhandel zeigt sich stabil

Hälfte der Unternehmen beurteilt Umsätze positiv, aber Ausblick verhaltener

München, (PresseBox) - Die Unternehmen des bayerischen Groß- und Außenhandels beurteilen ihre Geschäfte weniger optimistisch als noch vor einem halben Jahr bei der Winterumfrage. Zwar sehen immer noch mehr als die Hälfte der teilnehmenden Betriebe ihre Umsatzsituation als "gut" oder "sehr gut" an, dieser Anteil liegt aber deutlich hinter den Spitzenwerten von 2011. Vor einem Jahr waren es 72%, die ihre Umsätze so positiv beurteilten, jetzt sind es noch 53%.

LGAD-Präsident Erich Greipl rechnet mit Blick auf die nächsten Monate damit, dass sich die Abwärtsbewegung fortsetzt: "Nur noch 47 Prozent unserer Unternehmen statt 64 vor einem Jahr rechnen für die nächsten Monate mit guten oder sehr guten Umsätzen. Das deutet auf eine konjunkturelle Abkühlung hin. Entscheidend ist es, ob es gelingen wird, die währungspolitische Stabilität des Euroraums zu wahren und die Unsicherheit, die sich vereinzelt bei europäischen Handelspartnern breit macht, zu überwinden." Ein weiterer entscheidender Faktor, so der LGAD-Präsident, seien die Rohstoffmärkte.

Eine leichte Besserung spüren die Unternehmen bei der Preisentwicklung: Hier steigen sowohl die Beurteilungen der aktuellen Lage als auch die Erwartungen - allerdings auf unverändert niedrigem Niveau: Nur knapp 13% sprechen von einer guten oder sehr guten Preisentwicklung. Der leicht positive Trend bei der Preisentwicklung wirkt sich auch auf die Gewinnerwartungen aus, die sich im letzten halben Jahr leicht verbessert haben.

Dennoch bleibt der Margendruck das häufigst genannte Problem in der aktuellen Umfrage: Er wurde in 86% der Fragebögen genannt. Die Mehrzahl der Unternehmen klagt auch über die hohen Bürokratielasten (55%) und Nebenkosten (52%).

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