Landesverband der Freien Berufe ehrt jahrgangsbeste Auszubildende

(PresseBox) ( Kiel, )
Bei der diesjährigen Ehrung der jahrgangsbesten Auszubildenden am 31. August konnte der Landesverband der Freien Berufe in Schleswig-Holstein (LFB) 42 besonders qualifizierte Auszubildende mit ihren Eltern, Freunden und Ausbilderinnen/n begrüßen und mit einer Urkunde und einem Geschenk auszeichnen.

Sie haben, so LFB-Präsident Hans-Peter Küchenmeister, mit großem Engagement und hervorragenden Leistungen den Grundstock für ihr weiteres Berufsleben gelegt. Gleichzeitig appellierte er an die jahrgangsbesten Auszubildenden, sich nicht auf ihrem Erfolg auszuruhen, sondern sich ihre Leistungsbereitschaft und ihren Wissensdurst zu erhalten: "Bleiben Sie mobil und flexibel, ergreifen Sie jede Chance der Fort- und Weiterbildung."

Als Vertreterin der Landesregierung begrüßte Küchenmeister Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang aus dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein und als Moderatorin der Veranstaltung Inken Völpel-Krohn, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Vereidigten Dolmetscher und Übersetzer Schleswig-Holsteins.

In ihrem Grußwort lobte die Staatssekretärin ebenfalls das Engagement der an diesem Tage Ausgezeichneten und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg. Auch den Praxen, Kanzleien, Apotheken und Büros sowie ihren Ausbilderinnen und Ausbildern gratulierte die Staatssekretärin: "Erstklassige Leistungen in den Prüfungen sind ohne eine erstklassige Ausbildungsqualität im Betrieb nicht möglich!" Zieschang betonte, wie wichtig Ausbildung angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfes sei. Sie appellierte an die Mitglieder des LFB, sich dem Modell der Teilzeitausbildung zu öffnen, um derzeit noch ungenutzte Potentiale, wie zum Beispiel junge Mütter, für eine Ausbildung zu gewinnen.

Geehrt wurden die besten Auszubildenden des Jahrgangs aus sieben Berufsgruppen (Ärzte, Apotheker, Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater, Tierärzte und Zahnärzte) der Freien Berufe. Zusammen mit den 42 zu ehrenden Auszubildenden hatten sich mit deren Angehörigen, Freunden und Ausbildern ca. 250 Teilnehmer im Kieler Schloss zur Feierstunde eingefunden.

Die Auszeichnung der Auszubildenden (Bauzeichnerin, Medizinische Fachangestellte, Pharmazeutischkaufmännische Angestellte, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Steuerfachangestellte/r, Tiermedizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte) verband auch der Präsident des LFB mit einem Dank an die ausbildenden Praxen, Kanzleien und Büros; die Arbeit engagierter Ausbilderinnen und Ausbilder ist ein wichtiger Baustein für das vorzügliche Abschneiden der Auszubildenden in den Abschlussprüfungen.

Die Freien Berufe in Schleswig-Holstein haben im Ausbildungsjahr 2008/2009 (Stichtag: 30.09.2009) die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 um rund 6 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf1.820 steigern können. "Aufgrund einer Stichtagserhebung zum 30.06.2010 bin ich optimistisch," so Küchenmeister, "dass wir diese hohe Zahl auch in diesem Ausbildungsjahr erreichen."

Mitglieder des Landesverbandes der Freien Berufe sind in erster Linie Kammern und Verbände eines Freien Berufes. "Insbesondere die Freien Berufe repräsentieren mit ihrer persönlichen und wissensgestützten Qualifikation den wachsenden Dienstleistungssektor," beschrieb LFBPräsident Hans-Peter Küchenmeister die stetig steigende Bedeutung der rund 35.000 selbständigen Freiberufler und ihrer ca. 75.000 Beschäftigten in Schleswig-Holstein. Hohe Professionalität, individuelle und eigenverantwortliche Tätigkeit sowie die Verpflichtung gegenüber dem Gemeinwohl sind die prägenden Merkmale freiberuflicher Tätigkeit.

Küchenmeister appellierte an die Vertreter der Freien Berufe, auch in Zukunft qualifizierte Ausbildungsplätze bereit zu stellen. Zum einen sichere man damit den Nachwuchs für qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum anderen erfülle man mit der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und gebe damit jungen Menschen die Chance für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Nicht zuletzt deshalb ist der LFB Partner im Bündnis für Ausbildung und auch im Landesausschuss für Berufsbildung vertreten.
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