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Pressemitteilung BoxID: 724712 (Landesmesse Stuttgart GmbH)
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Interview über die Neupositionierung der IT & Business - Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen

Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Messe Stuttgart und Sprecher der Geschäftsführung, Ulrich Kromer von Baerle und dem Abteilungsleiter Industrie, Gunnar Mey

(PresseBox) (Stuttgart, ) Warum führen Sie die IT & Business, DMS Expo und CRM-expo zusammen?

Ulrich Kromer: Unser Ziel ist es, die Messeattraktivität zu steigern. Dazu arbeiten wir eng mit den Ausstellern und den Branchenverbänden zusammen. Die uns dabei zugetragenen Wünsche und Anforderungen führen wir mit den Befragungen der Besucher zusammen und analysieren Eigenbild und Fremdbild sowie generelle Entwicklungen im Markt. Bereits 2009 sind wir mit der IT & Business angetreten, eine horizontal ausgerichtete, lösungsorientierte Messe für die gesamte Bandbreite der Business-IT zu schaffen. Im Laufe der Jahre haben wir durch die Angliederung der vertikal ausgerichteten Messen DMS EXPO und CRM-expo die Messe weiter gestärkt und entscheidenden Bereichen der IT im Unternehmen einen exponierten Stellenwert eingeräumt. Neben dem Bereich Produktionsplanung und -steuerung sind das eben Dokumenten- bzw. Content Management und Kundenbeziehungsmanagement. Für die Wahrnehmung von außen war das zuletzt jedoch eine schier unlösbare Kommunikationsaufgabe. Für die Besucher stellte sich die Frage, warum zwei Themen aus einem ganzheitlichen Messekonzept hervorgehoben werden, zumal die einzelnen Disziplinen immer näher zusammenrücken und clevere Schnittstellen für unternehmensweite Prozesse gefragt sind. Kurzum, wir möchten dem Besucher wieder mehr Klarheit verschaffen und unserem Anspruch auf eine umfassend aufgestellte Lösungsmesse gerecht werden. IT & Business steht genau für diesen Anspruch.

Benötigen die Besucher nicht gerade die Akronyme, um zu wissen welches Nutzenversprechen sich hinter der Messe verbergen?

Gunnar Mey: Unsere Analysen haben gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. War das Thema Infrastruktur und Software früher ein reines Aufgabengebiet der hauseigenen IT, so werden Investitionen inzwischen immer öfter von der Geschäftsleitung und den Fachabteilungen angestoßen. Die IT als Enabler hat einen neuen Stellenwert erreicht. Viele unserer Fachbesucher kommen mit konkreten Aufgabenstellungen aus der Produktion, dem Vertrieb oder der Organisation im Unternehmen. Nicht selten tritt ein ganzes Buying-Center den Besuch unserer Fachmesse an. Diese Entscheider jagen nicht nach Akronymen, sondern suchen Hilfestellung in einer immer schneller drehenden und zunehmend digitalisierten Arbeitswelt. Aufgabe ist es deshalb, die Systeme und Prozesse in konkrete Lösungen zu übersetzen.

Werden die bisherige Branchentreffpunkte DMS EXPO und CRM-expo unter der Dachmarke IT & Business an Stellenwert verlieren?

Ulrich Kromer: Keinesfalls. Wir haben in der Vergangenheit alles dafür getan, den jeweiligen Herstellern ideale Bedingungen für eine Messeteilnahme zu schaffen. Das werden wir auch weiterhin tun. Neben dem Messestand gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an Fachforen, den Live-Vergleichen oder den erfolgreich in Stuttgart etablierten Preisverleihungen des CRM- und EIM-Awards. Tägliche Guided Tours, Programmführer und die Veranstaltungen der Branchenverbände garantieren ein attraktives Umfeld und Sichtbarkeit. Wir sind auch in Zukunft wichtigster Branchenplattform / Marktplatz für DMS- und CRM-Spezialisten im Rahmen der zentralen Lösungsmesse im Herbst.

Die IT & Business ist neuerdings im Geschäftsbereich Industrie & Technologie der Messe Stuttgart angesiedelt. Welche Beweggründe gab es dafür?

Gunnar Mey: In unserem Geschäftsbereich Industrie & Technologie finden sich viele führende Industriemessen wie AMB, LASYS, Moulding Expo, R+T oder Vision. Alles Messen, die sich mit Maschinenbau, Produktion, Weiterverabeitung, Vertrieb und dem Einsatz von Hightech-Produkten im hoch dynamischen globalen Markt beschäftigen. Bei allen Themen kommt eine Komponente immer stärker zum Tragen: die IT zur Steuerung, Analyse und Vernetzung der Prozesse. Denken Sie nur an den Trend Industrie 4.0 und das Internet der Dinge. Wir glauben, dass die IT & Business in diesem starken wirtschaftlichen Umfeld hervorragend aufgestellt ist. Viele Synergien in der Ansprache von Besucherzielgruppen und die Vernetzung von aktuellen Aufgabenstellungen aus der Industrie werden für einen Schub in der Entwicklung der Veranstaltung sorgen.

Was konkret findet der Entscheider auf der neuen IT & Business?

Gunnar Mey: Wie auch bisher stehen die Aussteller mit ihren Lösungen im Vordergrund. In unserer größten Messehalle, dem L-Bank Forum (Halle 1), werden wir ab sofort jedoch alle Angebote unter einem Dach bündeln. Die IT-Lösungen, die in der Prozesskette im Unternehmen miteinander arbeiten müssen, finden sich nun auch in der Halle unmittelbar nebeneinander. Für die Präsentation von Best-practice-Beispielen findet sich in mittelbarer Nähe das entsprechende Fachforum. Neu ausgerichtet nach den Interessenschwerpunkten der Anwender rund um die Themen Personal & Produktion, Marketing & Vertrieb und Organisation & Verwaltung bilden sich Informationsmöglichkeiten im Ausstellungsbereich ab. Diese nun horizontal ausgerichteten und für den Fachbesucher zudem kostenfrei besuchbaren Fachforen spielen eine wichtige Rolle. Durch die Aufplanung in einer gemeinsamen Halle werden obendrein die Wege kürzer und gleichzeitig mehr Informationsmöglichkeiten an den Ständen der Aussteller sichtbar. Neben den Awards für ERP, CRM und ECM sind wieder zahlreiche Veranstaltungen in einem prall gefüllten Rahmenprogramm geplant. Die Themen Startup und Karriere werden 2015 eine starke Gewichtung erfahren. Letzteres unter anderem durch die zeitgleiche Angliederung der European MINT Convention. Die Fachmesse mit Kongress für Berufseinsteiger und Karrierechancen wurde bereits 2014 erfolgreich während der AMB in Stuttgart etabliert. Ein echter Mehrwert für die Unternehmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel.

Welche Resonanzen haben Sie bereits auf ihre strategische Neuausrichtung erhalten?

Ulrich Kromer: Wir haben viele Rückmeldungen zu den zurückliegenden Veranstaltungen aufgenommen und ausgewertet. Erst vor wenigen Tagen haben wir dann im Rahmen einer erweiterten Messebeiratssitzung unseren Ausstellern von unserem Konzept berichtet. Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Wir spüren eine breite Akzeptanz unserer Entscheidung und freuen uns auch weiterhin auf die aktive Beteiligung unserer Aussteller, um das Messekonzept und die Marktansprache permanent weiter zu entwickeln. Darüber hinaus freuen wir uns, dass unsere Träger und Partner die Entscheidung begrüßen und uns weiterhin ihre Unterstützung zusagen. Der BITKOM e. V. als Vertreter von über 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, der VOI e. V. als Fachverband für Anbieter und Anwender im Bereich Enterprise Information Managementund der VDMA als Vertreter von über 3.100 vorrangig mittelständischen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie stellen sich hinter das Konzept einer lösungsorientierten Leitmesse für Business-IT im Herbst in Stuttgart.

Welchen Stellenwert hat die IT & Business für die Messe Stuttgart?

Ulrich Kromer: Die IT & Business ist ein wichtiger Bestandteil in unserem Hightech-Messe-Portfolio, mit dem wir die gesamte DACH-Region adressieren. Zahlreiche Cluster-Initiativen und Förderprogramme unterstützen die IT-Wirtschaft vom Startup bis zum Großunternehmen. Die stark exportorientierte Wirtschaft profitiert von Programmen, die den digitalen Wandel in den Unternehmensprozessen unterstützen.. Mit der IT & Business bilden wir die gesamte Bandbreite der Unternehmens-IT direkt hier am Standort ab. Mitten im Markt.

Welche Vorteile sehen Sie für Fachbesucher mit dem neuen Konzept?

Gunnar Mey: Neben dem bisherigen Vorteil, alle unternehmerisch erfolgsrelevanten Lösungen auf einer Messe vorzufinden, ist das ganz klar die einheitliche Ansprache mit einer Messe, einer Marke und dem gemeinsamen Ausstellungsangebot in Stuttgarts größter Messehalle, dem L-Bank Forum. Keine verwirrende Ansprache mit drei Marken. Keine Akronyme, die in jedem Jahr in Relevanz und Bedeutung wechseln. Wir pflegen eine lösungs- und anwenderorientierte Besucheransprache, ein breit aufgestelltes Informationsprogramm und ein für alle Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verkehrstechnisch optimal angebundenes Messegelände in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas.

Wie schätzen Sie die Zukunft der IT & Business ein?

Ulrich Kromer: Wir planen fest mit der IT & Business. Damit unsere Partner und die Aussteller größtmögliche Planungssicherheit haben, sind die Termine und die Hallenbelegung im L-Bank Forum für die nächsten drei Jahre fixiert. Die Halle bietet 20.900 Quadratmeter Ausstellungsfläche und zuzüglichen Gestaltungsraum auf der umlaufenden Galerie mit weiteren 5.900 Quadratmetern. Diese idealen räumlichen Gegebenheiten werden wir aktiv nutzen und die IT & Business gemeinsam mit den Ausstellern und unseren Partnern am Standort Stuttgart kontinuierlich ausbauen.

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