AMB Iran übertrifft alle Erwartungen

5.736 Fachbesucher begeistern 202 Aussteller / "Made in Germany" von iranischer Wirtschaft geschätzt

Stuttgart, (PresseBox) - Die AMB Iran 2017 hat alle Erwartungen übertroffen. 5.736 Fachbesucher (2016: 2.027) trafen auf 202 Aussteller (2016: 111) auf der gemeinsamen Veranstaltung von Messe Stuttgart und dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) vom 23. – 26. Mai 2017 auf dem Messegelände Shahr-e-Aftab in Teheran. Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart freut sich: „Die AMB Iran 2017 war für alle Beteiligten ein sehr großer Erfolg. An allen Tagen war ein reger Besucherandrang an den Ständen und eine sehr zuversichtliche Stimmung in der Halle erlebbar.“ Dr. Schäfer, Geschäftsführer des VDW, resümiert: „Der große Zulauf am deutschen Gemeinschaftsstand und die intensiven fachlichen Gespräche mit den Besuchern lassen uns sehr positiv in die nähere Zukunft blicken. Dass das Interesse an unseren Technologien groß ist, hat auch der gute Zuspruch auf das Forumsprogramm gezeigt.“   Die teilnehmenden Aussteller kamen aus 17 Ländern (2016: 12), um bestehende Kundenkontakte wieder aufzunehmen und neue Kundenkreise im Iran zu erschließen. Dass die AMB Iran auch für den Inlandsmarkt eine sehr gute Plattform ist, zeigt die Teilnahme von 42 iranischen Ausstellern. Mit 88 Ausstellern stellte Deutschland die größte Beteiligung, gefolgt von Iran (42), Italien (27), China (12), Schweiz (7), Frankreich (5) und Spanien (4).  

Sehr hohe Qualität der Fachbesucher  

Die Qualität der Fachbesucher war sehr überzeugend, viele Aussteller berichteten von sehr gut informierten Besuchern und konkreten Anfragen. 86 Prozent der Besucher ordnen sich der Industrie zu und kamen vor allem aus den Branchen Automobil (23 %), Zulieferindustrie (14 %), allgemeiner Maschinenbau (11 %) sowie Werkzeug- und Formenbau (11 %). 30 Prozent der Besucher reisten aus einer Entfernung von über 300 km aus Industriezentren wie Isfahan oder Tabriz zur Messe an. Ein deutliches Zeichen, dass die AMB Iran landesweite Aufmerksamkeit erregt hat.   Hauptbesuchsgründe waren für die Besucher die Information über aktuelle Technologien im Bereich Werkzeugmaschinen, Automatisierung und Messtechnik sowieso der Abschluss von Kaufverträgen. Die Besucher verbrachten im Schnitt 4,1 Stunden auf der Messe und 96 Prozent sind an Kaufentscheidungen beteiligt. 95 Prozent der Besucher wollen die AMB Iran wieder besuchen und 94 Prozent sind sicher, dass die Bedeutung der Messe noch steigen wird.  

Sonderbereich Automation Iran sehr gut angenommen  

Der Sonderbereich Automation Iran hat die Relevanz des Themenbereichs in der iranischen Industrie bestätigt. 21% der Besucher gaben an, sich speziell über das Thema Automatisierungstechnik informieren zu wollen.  

Ali Tadayonei, Geschäftsführer von Azarbijan Machine Tools bestätigt: „Die Fokussierung der Veranstaltung auf Werkzeugmaschinen ist sicher der Grund für den Erfolg. Damit wurden die richtigen Besucher angesprochen, die zielgerichtet zu uns an den Stand gekommen sind.“  

Iranische Partner von AMB Iran überzeugt  

Die AMB Iran wurde als erste nicht-staatliche Messe vom iranischen Minister für Industrie, Bergbau und Handel, Mohammad Reza Nematzadeh, eröffnet; ein deutlicher Fingerzeig der Bedeutung der Veranstaltung für die iranische Wirtschaft.   Auch der strategische Partner IDRO (Industrial Development & Renovation Organization of Iran) ist von der AMB Iran überzeugt. Fardad Daliri, Vice-President Investment Development, berichtet: „Die AMB Iran ist eine wichtige Messe und gerade für die sehr diversifizierte iranische Industrie sind die Themen Werkzeugmaschinen und Automatisierung sehr interessant. Ich habe vielversprechende Gespräche und Diskussionen erlebt, unsere Hoffnung auf Kooperationen ausländischer Unternehmen mit dem Iran ist groß. Gerade in den Bereichen Automobil, Energie, Kraftwerke und Schiene sehe ich hier große Chancen.“  

Younes Akbarpour Paydar von der Maschinenbauvereinigung Tabriz (TAMMA) betont die gute Ausgangslage für Investitionen im Iran: „In den nächsten Jahren müssen wir uns doppelt anstrengen und die Lücke der letzten 15 Jahre schließen. Daher ist aktuell ein guter Zeitpunkt, um im Iran aktiv zu werden. Wir haben die gute Lage und Verbindungen zu Asien und Europa, gut ausgebildete Arbeitskräfte, niedrigere Arbeitslöhne als in der EU und einen starken lokalen Markt.“   Die nächste AMB Iran findet vom 26. – 29. Juni 2018 statt.  

Weitere Pressemitteilungen und Bildmaterial können Sie hier herunterladen: www.messe-stuttgart.de/amb-iran/journalisten/pressematerial/

Ausstellerstimmen:  

Helmut Weisser, J.G. WEISSER SÖHNE GmbH & Co. KG:

Die Messe war für uns durchweg erfolgreich, wir hatten uns das gar nicht so gut vorgestellt. Uns kam es darauf an herauszufinden, was ist an Kunden vor Ort noch vorhanden. Probleme, die wir sehen, sind die schwache Währung und die Inflation. Um eine Maschine zu kaufen, muss man Devisen aufwenden und das ist teuer. Insgesamt sehen wir aber eine gute Ausgangslage für die Zukunft.  

Günter Isenmann, Sales Director, Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH:

Wir sind nicht mit der Erwartung hergekommen große Aufträge an Land zu ziehen, sondern um die Stimmung in der Branche zu erfahren. Wir hatten auf der Messe viele gute Kontakte, sowohl von Bestandkunden als auch neuen Interessenten. Wir sind im Iran seit über 30 Jahren tätig, langfristig möchten wir auch eine Niederlassung eröffnen.   

Davut Göcmen, Application Engineer, Gühring KG:

Die Messe war gut besucht, für zukünftige Geschäfte haben wir eine sehr gute Basis gelegt. Wir hatten bereits bekannte Kunden, aber auch Neukunden, die sehr interessiert waren und mit konkreten Anfragen zu uns kamen, am Stand. Wir sind nächstes Jahr sicher wieder dabei, denn die AMB Iran ist für uns die beste Plattform um die Probleme der iranischen Wirtschaft zu lösen.  

Alexander Attenberger, Abteilungsleiter Vertrieb Universalmaschinen international, GROB-WERKE GmbH & Co. KG:

Grob ist hier auf der Messe, um den Markt auszuloten und auch um einen lokalen Partner zu finden. Uns Eindruck ist ein sehr guter, für uns war auch der Ausgang der Wahl ein positives Zeichen. Wir hatten viele Kunden am Stand, einige sogar sehr vielversprechende Kontakte. Im Automobilbereich haben wir viele Projekte angestoßen, die Umsetzung wird aber sicher bis 2018 dauern. Ein Fragezeichen für die Zukunft ist das Thema Rüstungswettlauf und ob das Geld eventuell in andere Branchen umgeleitet wird. Insgesamt können wir aber ein sehr positives Resümee der AMB Iran ziehen.  

Harald Haug, Verkaufsleiter Export, Paul Horn GmbH:

Ich muss sagen, die Messe war besser als gedacht, wir sind sehr zufrieden. Wir hatten an allen Tagen stetig Besucher am Stand und sehr interessante Gespräche mit Substanz, vor allem aus den Bereichen Energie- und Ölwirtschaft. Die Anfragen waren oft sehr anspruchsvoll, daher für uns vielversprechend. Wir sind erst seit einem Jahr richtig aktiv im Iran, die Industrie hat für uns aber ein großes Potential sollte die aktuelle Lage so bleiben.  

Martin Wener, Regional Sales Manager, Maschinenfabrik Berthold Hermle AG:

Wir haben an der AMB Iran teilgenommen, um Gesicht zu zeigen. In den 90er Jahren waren wir zuletzt hier aktiv, unsere Marke ist aber immer noch bekannt, da haben wir viel positives Feedback erhalten. Für unsere Produkte ist die Ausfuhr und Finanzierung aktuell noch sehr schwierig, das ist ein wahrer Hürdenlauf. Die Besucherzahlen waren aber sehr gut, wir hatten viele fundierte Gespräche, die Besucher wissen was sie wollen.  

Reiner Fries, Geschäftsführer Vertrieb, Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH:

Wir waren zum zweiten Mal mit dabei, haben ein großes Interesse erlebt. Alte Verbindungen konnten wir wieder aufleben lassen, die Offenheit der Besucher und auch die Eröffnung durch den Minister sind sehr positive Zeichen. Aus unserer Sicht sind Geschäfte hier mittelfristig möglich. Wenn die Großwetterlage so bleibt wie jetzt, können wir hier erfolgreich sein, vor allem im Automobilbereich.  

Reza Zarrabi, Managing Director ATINA Engineering Office (Sturm Gruppe):

Dieses Jahr sind wir mit mehreren Unternehmen hier, ich bin überzeugt man muss mit einer der ersten sein, denn wer zuerst kommt, der mahlt zuerst. Ein Geschäftsabschluss dauert länger als in Deutschland, da darf man nicht enttäuscht sein. Die Kunden waren sehr gut, da sind wir sehr zufrieden und waren an allen Tagen gut beschäftigt. Wir konnten auch feststellen, dass die Fachleute hier sehr weit sind und gut ausgebildet und das alles trotz der Sanktionen.  

Carsten Schmitt, Export Management, EMUGE-Werk GmbH & Co. KG:

Alles in allem sind wir sehr zufrieden. Die Kunden waren qualitativ sehr gut, wir hatten einen guten Zuspruch. Die Messe hat auf jeden Fall Potential, trotz der Lage etwas außerhalb von Teheran kommen die Kunden.  

Erol Türkannli, Sales Director, EMCO Maier GmbH, Österreich:

Insgesamt hatten wir weniger konkrete Anfragen als im letzten Jahr, die Qualität der Besucher hat, so mein Eindruck, etwas nachgelassen. Unsere Besucher hatten im Vergleich zum letzten Jahr weniger konkrete Investitionen geplant. Das kann zum Teil aber auch an der verflogenen Euphorie liegen, die Finanzierung ist doch noch oftmals ein Hindernis, schnelle Geschäftsabschlüsse haben wir nicht in Aussicht. Wir kommen nächstes Jahr aber wieder, für unsere Qualitätsprodukte sehen wir hier durchaus einen vielversprechenden Markt.  

Olaf Furtmeier, CEO, Burkhardt+Weber Fertigungssysteme GmbH:

Die Messe war besser erwartet, wir haben eine sehr gute Resonanz erlebt. Wir haben Geschäfte angeleitert, unsere Erwartung ist aber, dass die Umsetzung noch einige Jahre dauern wird, das ist aber normal. Wir sind seit den 70er Jahren im Iran aktiv, die weitere Entwicklung muss jetzt Schritt für Schritt gehen. Der neue Standort auf dem Messegelände Shahr-e-Aftab hat sich bewährt, wir hatten sogar Besucher am Stand die per Flugzeug angereist sind.  

Steve Malone, Sales Manager, Heller Machine Tools Ltd.:

Die Messe war für uns ein großer Erfolg! Wir haben viel über die Möglichkeiten hier im Iran gelernt und hatten sehr informative und fundierte Gespräche am Stand. Ich denke doch dass wir wieder teilnehmen werden im nächsten Jahr.  

Claudio Podestà, Managing Director, Gigant Italia Srl:

Wir sind das erste Mal auf der AMB Iran und sehr zufrieden. Die Besucherzahlen bei uns am Stand waren sehr zufriedenstellen, wir waren immer gut besucht. Uns wurden sehr spezifische Probleme vorgetragen, die Kunden kamen sehr gut vorbereitet zu uns. Es ist spürbar, dass jetzt eine Entwicklung im Markt passieren muss und ein Technologiesprung nötig ist.  

Maurizio Righetti, Sales & Marketing Executive, Omlat Srl:

Omlat war das erste Mal hier im Iran mit dabei, bis jetzt sieht es sehr vielversprechend aus, eine sehr gut organisierte Messe. Wir denken schon darüber nach nächstes Jahr wiederzukommen. Der Markt insgesamt bewegt sich, um den besser zu verstehen sind wir hier. Unsere Produkte sind in vielen Industrien zu finden, da sehen wir den Entwicklungen sehr positiv entgegen.  

Farhad Haj Abbasgholi, Deputy of International Trade, Khavaran Sanat Pasargad (KSP):

Wir haben eine perfekt organisierte Messe erlebt, genau die richtige Veranstaltung für Werkzeugmaschinen. Das Matchmaking war für uns eine sehr positive Erfahrung, daraus haben wir gute Kontakte gewonnen.  

Shan Jin, Sales manager, Shenyang Machine Tool Co., Ltd.:

Die Besucher am Stand waren sehr zahlreich, mehr als wir erwarte haben. Die Besucher waren sehr qualifiziert und an Details und spezifischen Anforderungen unserer Maschinen interessiert. Nächstes Jahr stellen wir sicher wieder aus.  

Ali Tadayonei, Director, Azarbijan Machine Tools:

Die Messe war für uns sehr erfolgreich, wir haben viele Neukunden gewonnen. Die Fokussierung der Veranstaltung auf Werkzeugmaschinen ist sicher der Grund für den Erfolg, weil damit die richtigen Besucher angesprochen werden, die zielgerichtet hierher kommen. Wir haben gespürt, dass das Interesse an der Veranstaltung in der Branche da war und kommen auch im nächsten Jahr sicher wieder.  

Peter Heck, Commissioning, MAPAL Fabrik für Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG:

Wir sind zum ersten Mal hier mit dabei, haben sehr kurzfristig noch angemeldet. Insgesamt sind wir sehr zufrieden, man kann sagen dass unsere Erwartungen übertroffen wurden. Wir haben sowohl Bestands- als auch Neukunden getroffen, das war sehr erfolgreich. Mit dem Markt sind wir zufrieden, wir sehen wir Potential und sind nächstes Jahr sicher wieder mit dabei.  

Reza Khabbazi, Sales Expert, Saipa Heavy Dies Manufacturing Company (IHDM):

Wir haben hier teilgenommen, um im ersten Schritt den Kontakt zu ausländischen Firmen herzustellen. Wir möchten eventuell falsche Bilder aus den Köpfen bekommen und zeigen, dass unser Technologielevel schon sehr hoch ist. Wir haben ein klares Interesse an der Zusammenarbeit mit Firmen aus dem Ausland, in einem ersten Schritt in den Bereichen Kundenbetreuung und Serviceleistungen, die wir hier im Iran übernehmen können. Ein nächster Schritt wäre dann die Zusammenarbeit auch in der Produktion.  

Reza Motamed, General Manager, ARIA Machine Tools:

Wir hatten großartige Besucher am Stand, sehr qualifiziert und interessant. Zur Hälfte waren es Bestandkunden, zur Hälfte aber konnten wir auch Neukunden gewinnen. Nächstes Jahr nehmen wir sicher wieder teil      

Über den VDW  

Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, ist Sprecher der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Rund 300 Unternehmen, die etwa 90 Prozent des gesamten Branchenumsatzes repräsentieren, haben sich freiwillig im Verband zusammengeschlossen. Mit tiefgehendem Branchen-Know-how und den darauf basierenden Kompetenzen ist der VDW in erster Linie Dienstleister für seine Mitglieder. 2016 feierte der VDW Geburtstag und wurde 125 Jahre alt - ein moderner Dienstleistungsverband mit langer Tradition.  

Über den VDMA (Ideeller Träger)  

Der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) vertritt über 3.100 vorrangig mittelständische Unternehmen der Investitionsgüterindustrie und ist damit größter Industrieverband in Europa. Der VDMA-Fachverband Präzisionswerkzeuge ist das Informations- und Kommunikationszentrum der deutschen Präzisionswerkzeug-Hersteller sowie deren Interessenvertretung. Der VDMA Fachverband Mess- und Prüftechnik vertritt die Interessen der Hersteller von Prüfmaschinen, Waagen und der Längenmesstechnik.

Landesmesse Stuttgart GmbH

Die Messe Stuttgart gehört mit 150 Millionen Euro Gesamtertrag zu den führenden deutschen Messegesellschaften. Jährlich präsentieren sich mehr als 20.000 Aussteller bis zu 1,2 Millionen Besuchern auf einer Hallenfläche von 105.200 m², auf 40.000 m² Freifläche und in rund 33 flexibel nutzbaren Räumen im angeschlossenen ICS Internationales Congresscenter Stuttgart. Ab 2018 erweitert eine zusätzliche Messehalle die verfügbaren Hallenflächen auf 120.000 m². Die Messe Stuttgart ist mit drei Tochtergesellschaften, 19 Auslandsvertretungen und zahlreichen Vertriebspartnern in 51 Ländern für ihre Kunden präsent.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.