KWL begrüßt über 3.000 neue Kunden

Machern und Jesewitz treten ab 2010 Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Leipzig-Land bei

(PresseBox) ( Leipzig, )
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH haben in ihrer heutigen Sitzung der Abwasserbeseitigung in den Gemeinden Jesewitz und Machern durch die KWL zugestimmt. Der Entscheidung vorausgegangen war der Beitritt des AZV Lindelbach zum Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Leipzig-Land (ZV WALL). Vorbehaltlich der jetzt anstehenden kommunalrechtlichen Genehmigung durch die Landesdirektion Leipzig behandelt das Unternehmen voraussichtlich ab 1. Januar 2010 dann das Abwasser von etwa 3.100 Kunden, also zirka 10.000 Einwohnern der Gemeinden Machern und Jesewitz. "Wir freuen uns außerordentlich auf die Kooperation und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Menschen in Machern und Jesewitz. Wir setzen damit nicht nur unsere Strategie des regionalen Wachstums um, sondern leisten einen Beitrag, die wasserwirtschaftliche Infrastruktur der Region Leipzig zukunftsfähig und wirtschaftlich zu gestalten", sagt Klaus Heininger, kaufmännischer Geschäftsführer der KWL. Dem gestrigen Votum des Aufsichtsrates der KWL waren zudem Beschlüsse zur Zusammenarbeit der Gemeinderäte Machern und Jesewitz sowie des ZV WALL vorausgegangen.

Zusammenarbeit ist wirtschaftlich

Durch die Zusammenarbeit ergeben sich für alle Partner Synergieeffekte und Kosteneinsparungen. "Nach fünf Jahren übersteigen die Effekte der Kooperation alle Anfangsinvestitionen, so dass es langfristig zu einer wirtschaftlichen Stärkung der KWL und zu Stabilität für Machern und Jesewitz kommt", ergänzt Klaus Heininger. Für die bisherigen Kunden der KWL ergeben sich im Ergebnis der Zusammenarbeit keine Änderungen. Auch die 3.100 neuen Kunden im Geschäftsgebiet des AZV Lindelbach profitieren von einer zugesicherten zehnjährigen Gebührenkonstanz. "Die Kooperation ist auch technisch sinnvoll und bietet sich an. Die Anlagen und Netze des AZV Lindelbach sind hauptsächlich nach der Wende entstanden, in einem guten Zustand sowie mit der KWL-Infrastruktur vergleichbar und damit gut in den Betrieb integrierbar. Gleichzeitig setzen wir auf das Know-how unserer neuen Mitarbeiter, deren Wissen für uns wichtig ist", sagt Dr. Andreas Schirmer, technischer KWL-Geschäftsführer. Durch einen Personalüberleitungsvertrag beschäftigt die KWL ab 1. Januar acht neue Mitarbeiter, die entsprechend ihrer Qualifikationen und Fähigkeiten bei der KWL integriert und eingesetzt werden.

KWL setzt auf regionales Wachstum

Die KWL will als eigenständiges Unternehmen regional wachsen. Mit Zweckverbänden und Kommunen im Umfeld sucht das Unternehmen daher verstärkt nach Kooperationsmöglichkeiten. Bereits zum 1. Januar 2007 ist die Gemeinde Wiedemar dem Verbandsgebiet des ZV WALL beigetreten. Mit dem Zusammenschluss 2007 ist das Geschäftsgebiet der KWL bereits um 2.300 auf 618.000 Menschen angewachsen. Darüber hinaus befindet sich die KWL mit den Partnern ZV WALL, AZV Espenhain sowie dem Zweckverband Wasser/Abwasser Borna Land (ZBL) in einer Untersuchung, um die Möglichkeiten und Effekte einer gemeinsamen Zusammenarbeit auszuloten. Ergebnisse der Untersuchung werden im Jahresverlauf 2010 erwartet.

Der AZV Lindelbach

Der AZV Lindelbach umfasst die Gemeinden Jesewitz und Machern mit insgesamt 22 Ortsteilen. Der AZV entsorgt das Abwasser von etwa 10.000 Einwohnern. Der Anschlussgrad beträgt rund 87 Prozent. Der Anlagenbestand an dezentralen Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben beträgt aktuell 564 Stück. Es handelt sich um ein ländliches Entsorgungsgebiet mit 93 Quadratkilometern, das direkt an das Gebiet der KWL in Taucha und Borsdorf angrenzt. Wirtschaftlich wird das Gebiet von den Gewerbegebieten in Gerichshain und Jesewitz geprägt. Trinkwasserlieferant ist der Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen.
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