Leitfähigkeit gezielt nutzen

(PresseBox) ( Lüdenscheid, )
Durch die fortschreitende Entwicklung der Digitalisierung und der damit verbundenen Interaktion von elektrischen Geräten gewinnt das Thema elektromagnetische Abschirmung insbesondere im Bereich der Elektromobilität, Medizintechnik aber auch in der E&E Branche an Bedeutung. Ungewollt abgegebene Strahlungen beeinflussen Geräte untereinander und können zum Systemausfall führen. EMV Kunststoffe können aufgrund des Leichtbaupotenzials und der Gestaltungsfreiheit einen Mehrwert im Hinblick auf den ressourcenschonenden Materialeinsatz bieten. Die Produktion von EMV Bauteilen im wirtschaftlichen Spritzgießprozess ist für viele Unternehmen eine gewinnbringende Alternative zu anderen Fertigungsverfahren. Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid wird im Februar 2019 in diesem Segment ein Verbundprojekt anbieten. Das Verbundprojekt soll zunächst Grundlagen behandeln, indem die materialseitigen Einflussgrößen und die derzeit am Markt verfügbaren Materialsysteme und deren Potenziale herausgestellt werden. Weitergehend sind Versuchsreihen geplant, in denen durch eigene Compoundierungen und Materialvalidierungen Einflussgrößen und Optimierungspotenziale ermittelt werden sollen. Des Weiteren können anwendungstechnische Fragen näher beleuchtet werden wie z.B. die messtechnische Validierung dieser Materialien und Bauteilkomponenten. Unterstützt wird das Kunststoff-Institut durch ein zertifiziertes Prüfinstitut, das während der Projektlaufzeit die EMV technische Bewertung anhand etablierter Messverfahren übernehmen wird. Das Ziel des Projekts ist es, eine Leitlinie zu entwickeln, in welchen Anwendungen der Schirmdämpfung der Einsatz von Kunststoffen sinnvoll ist und einen Mehrwert für die Produktentwicklung darstellt. Das Projekt geht derzeit aktiv in die Bewerbungsphase. Interessierte unternehmen können sich zu diesem Projekt vorhaben anmelden.

Projektlaufzeit: 2 Jahre
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