Kunststoff-Institut Lüdenscheid bietet Plattform für Materialentwicklung, Oberflächentechnik und Prozessintegration

Hannover Messe 2017, Halle 2 /B 30, 24.04. - 28.04.2017

(PresseBox) (Lüdenscheid, ) Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid kann auf seine über 25-jährige Erfahrung im Bereich der Kunststofftechnologie zurückgreifen und versteht sich als Partner für Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung zu den Schwerpunkten „Anwendungstechnik/Prozessintegration; Werkzeug-/Beschichtungstechnik; Oberflächentechnik sowie Werkstofftechnik/Neue Materialien“. Das Institut kann hierbei auf modernste Maschinen-, Analyse- und Anlagetechnologien zugreifen.

Im Fokus der Unternehmenspräsentation stehen die aktuellen Verbundprojekte, die Entwicklungsthemen beinhalten und vielen Unternehmen einen Mehrwert bieten können. Ferner steht das umfangreiche Dienstleistungsportfolio im Fokus, sowie die Möglichkeit weiterführende Entwicklungsprojekte anzustoßen.

Materialentwicklung

Am Beispiel des Einsatzes Wärmeleitfähiger Kunststoffe in marktrelevante Anwendungen werden die Möglichkeiten der Materialentwicklung/- validierung aufgezeigt. Hierbei verfügt das Kunststoff-Institut Lüdenscheid über eigene Anlagentechnologien, Materialentwicklungsprozesse von der Erstellung eines Compounds bis zur Eigenschaftsvalidierung im akkreditierten Prüflabor durchführen zu können. Das Institut zeigt anhand eines Demonstrators (Elektronikdeckel, Fa. Brose) die erzielbare Wärmespreizung zwischen einem gefüllten und ungefüllten Compound.

Werkzeug- und Beschichtungstechnik

Im Fokus steht die Möglichkeit, per Rapid-Tooling-Prozess dreidimensional gedruckte Kunststoffformeinsätze herzustellen, um diese in ein Werkzeug für erste

Abmusterungsversuche einzusetzen. Ein weiteres Projekt befasst sich mit der Möglichkeit des generativen Werkzeugbaus, in dem mit einem Metall-Pulver-Auftragsverfahren (MPA) sogar verschiedene Materialien sukzessive zu einem Werkzeugeinsatz aufgebaut und bearbeitet werden kann.

Oberflächentechnik

"Printed Electronics" ist im Hinblick auf Innovation und Design ein weiterhin sehr gefragtes und zukunftsträchtiges Thema. Ein ganzes Feld moderner Technologien ermöglicht es, elektronische Komponenten in kostengünstiger sowie leichter und flexibler Bauweise zu fertigen. Dabei stellt die Kontaktierung der Leiterbahnen und Schaltkreise derzeit eine der größten Herausforderungen bei der Serienfertigung funktionalisierter Formteile dar. Die Recherche und Erprobung von realisierbaren Möglichkeiten im Verbundprojekt kann und soll zur Lösung dieses Kernproblems beitragen.

Im Verbundprojekt „Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen“ werden seit über 18 Jahren zukunftsorientierte Verfahren spezifisch betrachtet, mit denen die teilnehmenden Firmen unter technologischen Aspekten am Puls der Zeit bleiben. Die Schwerpunkte in dem 10. Projekt behandeln das Lackieren im Spritzgießwerkzeug und die Produktindividualisierung durch die Digitaldrucktechnik.

Weitere Themen

Bei dem Verfahren „Laserlack“ handelt sich um eine neue Technologie, mit der Oberflächenstrukturen in Spritzgießwerkzeugen schnell und einfach realisiert werden

können. Dabei wird eine spezielle Lackschicht auf die Werkzeugoberfläche appliziert und im Anschluss mittels Laser lokal ausgehärtet. Die bearbeiteten Bereiche verbleiben im Werkzeug, während die übrigen Lackanteile mit Wasser ausgespült werden. Es lassen sich alle Graustufenbilder oder Vektorgrafiken umsetzen, was ein hohes Maß an Flexibilität und Individualität ermöglicht. Schnelle Änderungen der Textur sind somit innerhalb kürzester Zeit auf dem Formteil abbildbar, was vor allem bei kleinen Losgrößen mit häufig wechselnden Gravuren sehr interessant sein dürfte.

Weitere Technologieschwerpunkte bilden Beschichtungstechnologien, die mittels PVD oder CVD-Technik realisiert werden.

Hannover Messe 2017, Halle 2, B 30

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