Aufwärtstendenzen im Kali-Geschäft sichtbar

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal

(PresseBox) ( Kassel, )
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- Robuste Nachfrage im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
- Talsohle beim Preisniveau für Kalidüngemittel durchschritten
- Auftausalzabsatz deutlich über Vorjahr
- Umsatz der K+S Gruppe mit 1.189 Mio. € moderat unter Vorjahr
- Operatives Ergebnis EBIT I bei 220 Mio. € (Q1/2013: 278 Mio. €)
- "Fit für die Zukunft" zeigt erste Erfolge
- Ausblick 2014 unverändert: Deutlicher Rückgang des EBIT I aufgrund niedrigerer Kali-Durchschnittspreise im Jahresvergleich

Die K+S Gruppe verzeichnete im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum starken Vorjahreszeitraum zwar Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis, sieht aber nach den Verwerfungen am weltweiten Kalimarkt in der zweiten Jahreshälfte 2013 wieder Aufwärtstendenzen. "Die Nachfrage nach Kali- sowie Magnesiumprodukten ist robust und wir sehen Anzeichen dafür, dass die Talsohle beim Preisniveau hinter uns liegt", sagt Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft.

Der Umsatz der K+S Gruppe sank im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 7 % auf 1.189,0 Mio. €, das operative Ergebnis EBIT I erreichte 219,6 Mio. € und lag 21 % unter dem Wert des Vorjahres (Q1/13: 277,9 Mio. €).

Der Markt für kaliumhaltige Produkte zeigte in den vergangenen Monaten deutliche Stabilisierungstendenzen. Die nordamerikanischen und russischen Produzenten konnten Vertragsabschlüsse mit chinesischen und indischen Abnehmern erreichen; weitere Anbieter folgten. Vor diesem Hintergrund stabilisierte sich die Nachfrage und die internationalen Preise für Kaliumchlorid zogen an. In den K+S-Hauptabsatzregionen Europa und Brasilien war im ersten Quartal eine hohe Nachfrage zu verzeichnen. Da sich die Preise nur allmählich von der Entwicklung im zweiten Halbjahr 2013 erholten und das Absatzvolumen leicht niedriger als im Vorjahr ausfiel, lagen die Umsätze im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte knapp 19 % unter dem Vorjahreswert, das Ergebnis ging um rund 36 % zurück.

Der Geschäftsbereich Salz steigerte den Umsatz vor allem mengenbedingt um 4,3 % und das Ergebnis um 21,9 %. Wesentlicher Grund dafür war ein deutlicher Nachfrageanstieg in den Vereinigten Staaten und Kanada als Folge einer ausgeprägten und anhaltend winterlichen Witterung. In Europa hingegen führte der außergewöhnlich milde Winter zu einem Nachfragerückgang. "Insgesamt zeigt sich im Geschäftsbereich Salz sehr anschaulich, wie positiv sich unsere Internationalisierung auswirkt", so Steiner.

Das bereinigte Konzernergebnis der K+S Gruppe nach Steuern betrug im Berichtszeitraum 141,5 Mio. € (Q1/13: 190,2 Mio. €). Dies entspricht einem Rückgang um knapp 26 %. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte im gleichen Zeitraum 0,74 € nach 0,99 € im Vorjahreszeitraum (-25,6 %).

"Fit für die Zukunft" mit ersten Erfolgen

Das im November 2013 initiierte Programm zur Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur erzielte im ersten Quartal 2014 bereits erste Erfolge. Insbesondere bei den Materialkosten und der Instandhaltung konnten die angestrebten Kosteneinsparungen erzielt werden. K+S strebt mit "Fit für die Zukunft" an, bis 2016 Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € gegenüber der früheren Planung für diesen Zeitraum einzusparen. Im Jahr 2014 soll eine Kostenreduktion von gut 150 Mio. € gegenüber der bisherigen Planung erzielt werden. Eine nachhaltige Kostenreduzierung soll dabei in erster Linie bei den Sachaufwendungen - ohne Abstriche bei Arbeitssicherheits- und Umweltthemen - realisiert werden. Darüber hinaus erfordert die Erreichung der gesetzten Einsparziele aller Voraussicht nach auch eine Anpassung der Personalstrukturen und -kosten. Vor diesem Hintergrund haben Vorstand, Gesamtbetriebsrat und IG BCE mit Wirkung zum 1. April 2014 gemeinsam Rahmenbedingungen definiert, die bei der Konkretisierung von Maßnahmen greifen und eine sozialverträgliche Ausgestaltung für betroffene Mitarbeiter sicherstellen. Ob, wann und in welchem Umfang Personalmaßnahmen notwendig werden, ist derzeit offen.

Investitionen im ersten Quartal planmäßig kräftig gestiegen

Im ersten Quartal 2014 investierte die K+S Gruppe 164,6 Mio. € und damit etwa 50 % mehr als im Vorjahresquartal (Q1/13: 110,8 Mio. €). Der Großteil der Investitionen erfolgte im Geschäftsbereich Kali- und Magnesium-produkte. Hier entfielen die Investitionen neben der Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier im Wesentlichen auf den Neubau eines Kaliwerks in Kanada. Steiner: "Die Arbeiten am Legacy Projekt machen weiter gute Fortschritte." Im ersten Quartal wurde eine erste Test-Kaverne zur Förderung kalihaltiger Sole in etwa 1.500 Meter Tiefe fertiggestellt. Zudem wurden mittlerweile weitere Verträge mit wichtigen Partnern unterzeichnet, so etwa mit dem Hafendienstleister Pacific Coast Terminals zum Bau und Betrieb einer neuen Lager- und Umschlagsanlage im Hafen von Vancouver für die Produkte des Legacy-Werks. Die Inbetriebnahme von Legacy ist unverändert für Sommer 2016 vorgesehen.

Ausblick 2014 unverändert

Der Umsatz der K+S Gruppe dürfte im Geschäftsjahr 2014 moderat unter dem Wert des Vorjahres (2013: 3.950 Mio. €) liegen. Insbesondere die im Jahresvergleich spürbar geringeren Durchschnittspreise sollten im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zu einem rückläufigen Umsatz führen. Die hier erkennbaren Preissteigerungstendenzen sowie der solide Salzabsatz werden diesen Effekt nicht ausgleichen können.

Das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe sollte aufgrund des Umsatzrückgangs im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte deutlich unter dem Vorjahr liegen (2013: 655,9 Mio. €).

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte der Entwicklung des operativen Ergebnisses folgen und somit ebenso deutlich niedriger ausfallen als im Vorjahr (2013: 434,8 Mio. €).

Künftige Investitionen ziehen aufgrund von Legacy planmäßig an

Das erwartete Investitionsvolumen für das Jahr 2014 für die K+S Gruppe liegt bei knapp 1,2 Mrd. € (2013: 742,5 Mio. €). Davon sollten rund 800 Mio. € auf Ausgaben für das Legacy Projekt entfallen. Weiterhin ist ein Teil der Investitionen für die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier vorgesehen.

Weitere Details zum Ausblick im Quartalsfinanzbericht Q1/2014 ab Seite 21.

Hinweis für die Redaktionen

Der Quartalsfinanzbericht sowie die Facts & Figures (englisch) zu Q1/14 stehen Ihnen unter www.k-plus-s.com/2014q1de zur Verfügung.

Die heutige Hauptversammlung der K+S Aktiengesellschaft wird ab 10:00 Uhr bis zum Ende der Rede des Vorstandsvorsitzenden Norbert Steiner unter www.k-plus-s.com/hv live im Internet übertragen. Darüber hinaus stehen Ihnen dort die Rede ab 10:00 Uhr und ab ca. 14:00 Uhr ein Video mit Auszügen aus der Rede des Vorstandsvorsitzenden zum Abruf bzw. Download bereit. Aktuelles Bildmaterial rund um die K+S Gruppe sowie tagesaktuelle Fotos von der Hauptversammlung stehen Ihnen ebenfalls im Internet unter www.k-plus-s.com/hv ab ca. 12:00 Uhr zur Verfügung.

Eine Telefonkonferenz mit Dr. Burkhard Lohr, Finanzvorstand der K+S Aktiengesellschaft, in englischer Sprache findet am 15. Mai 2014 um 15:00 Uhr statt. Investoren, Analysten und Pressevertreter sowie die interessierte Öffentlichkeit sind eingeladen, der Konferenz über einen Live-Webcast unter www.k-plus-s.com/2014q1de oder per Telefon unter +49-69-71044-5598 zu folgen. Die Konferenz wird aufgezeichnet und steht auch als Podcast bereit.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Presseinformation enthält Angaben und Diese Presseinformation enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden – eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in dieser Presseinformation enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
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