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Pressemitteilung BoxID: 765371 (KRUK Deutschland GmbH)
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Kein Konsum auf Pump: Deutsche fürchten Schulden, sehen jedoch die Ursachen nicht

Impulskäufe und Armutsrisiken - Forderungsmanager untersucht Schuldenneigung und Kaufverhalten

(PresseBox) (Berlin, ) Die Deutschen kaufen gerne ein. Manche oft, manche seltener und dafür viel. Doch bei der Finanzierung sind sie sich einig: Selbst wenn sie sich ein Gerät schon lange wünschen und der Händler 70 Prozent Rabatt gewährt - wenn die Kunden das Geld nicht haben, bleibt es häufig im Laden.

Für fast zwei Drittel (64 Prozent) der Deutschen kommt Schuldenmachen für eine solche Anschaffung gar nicht in Frage, so eine aktuelle Studie der KRUK Deutschland GmbH. Jeder Fünfte (22 Prozent) dagegen würde sich Geld von Familienmitgliedern oder Freunden dafür leihen. Weitere 14 Prozent der Kaufinteressenten nutzen den Dispo oder nehmen einen Kredit auf, um sich das gewünschte Produkt leisten zu können. Dies zeigen die Ergebnisse der repräsenativen KRUK-Umfrage unter 2.019 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Mit der Befragung vom Oktober 2015 beleuchtet der Experte für Verbraucherfinanzen die Emotionen und Meinungen in punkto Schulden. "Mit dieser Erhebung wollen wir den deutschen Markt und vor allem unsere Kunden in Deutschland, noch besser kennenlernen", erklärt Andreas Sonnleitner, Business Development Manager beim Forderungsmanager KRUK mit Sitz in Berlin.

Schuldenfrei und sorgenlos? Jeder 2. borgt sich nichts, jeder 3. macht sich keine Geldsorgen

Eines wird schon auf Anhieb deutlich: Die Deutschen sind sehr zurückhaltend, wenn es um das Schuldenmachen geht. Während sich in den letzten zwei Jahren jeweils nur etwa jeder Fünfte bei Banken (20 Prozent) oder im Familienkreis (19 Prozent) Geld borgte, hat sich mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) nirgends Geld geliehen. Ein Grund für diese Zurückhaltung mag die typisch deutsche Angst sein: Immerhin fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) machten sich in den letzten zwei bis drei Monaten - wenigstens ab und zu - Sorgen um ihre künftige finanzielle Situation, nur 33 Prozent machen sich dazu gar keine Gedanken.

Die meisten der besorgten Teilnehmer (60 Prozent) befürchten denn auch, dass ihre Ausgaben das laufende Einkommen übersteigen könnten. Erst mit großem Abstand werden ein schlechter werdender Gesundheitszustand (30 Prozent) und Jobverlust (20 Prozent) genannt. Trennung oder Scheidung vom Ehepartner nannten nur 5 Prozent der Befragten als Grund, besorgt zu sein. "Das ist ein interessantes Resultat, denn die häufigsten Gründe für Schulden sind gerade nicht die laufenden Kosten der eigenen Lebensführung, sondern eben Arbeitslosigkeit, Trennung oder Krankheit. Diese Risiken werden offenbar vielfach grob unterschätzt", so Sonnleitner.

Zur Umfrage

Alle Daten wurden von der YouGov Deutschland AG bereitgestellt. An der Online-Umfrage vom 20. Oktober bis 22. Oktober 2015 nahmen 2.019 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter: 18+).

YouGov Deutschland AG
YouGov ist ein börsennotiertes Institut für Markt- und Organisationsforschung mit Hauptsitz in London und Standorten in Deutschland, Frankreich, Skandinavien, den USA, Asien und dem Nahen Osten. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen ist einer der Pioniere im Einsatz von Online-Erhebungen zur Bereitstellung hochwertiger Daten in der Markt-und Sozialforschung und gehört hier zu den weltweit führenden Anbietern. YouGov verfügt über Panels mit weltweit drei Millionen Mitgliedern und beschäftigt in Deutschland rund 130 branchenspezialisierte Forscher und Berater. Über die Online-Forschung hinaus bietet YouGov individualisierte Forschungslösungen für Kunden aus verschiedensten Branchen.

KRUK Deutschland GmbH

Seit 2015 ist die KRUK Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin im Bereich Forderungsmanagement aktiv. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Ankauf ganzer Forderungsportfolios, daneben betreut KRUK auch ausstehende Forderungen von externen Unternehmen. Der Forderungsmanager ist Teil der internationalen KRUK-Gruppe mit Hauptsitz in Breslau. Mit einem Marktanteil von 21 Prozent in Polen und 38 Prozent in Rumänien ist KRUK Marktführer in Zentraleuropa. Bis Dezember 2014 hat die KRUK-Gruppe 370 Schulden-Portfolios mit einem Nominalwert von rund 5 Milliarden Euro erworben und mehr als 3 Millionen Einzelfälle betreut.

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