In der närrischen Zeit verstärkt Alkoholkontrollen

KS: Ab 0,3 Promille kann der Führerschein weg sein

(PresseBox) ( München, )
Bis zum 9. März herrscht Hochkonjunktur in der Narrenwelt, wenn Fasching, Fastnacht oder Karneval gefeiert werden. Hochkonjunktur aber auch bei der Polizei, denn nach Einschätzung des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) verlieren wieder tausende Promille-Fahrer ihren Führerschein. Deshalb rät der KS, das Auto zu Hause zu lassen, wenn es zum Feiern geht. Bus, Bahn oder Taxi sind allemal billiger als ein Fahrverbot. Doch der Führerschein ist nicht so wichtig, wie die Tatsache, dass bei jedem vierten Unfall mit Todesfolge Alkohol im Spiel war. Grund genug, öffentliche Verkehrsmittel zu wählen oder sich von einem fahren zu lassen, der nüchtern ist.

Übrigens, was selbst erfahrene Autofahrer oft nicht wissen: Bereits 0,3 Promille, kombiniert mit Fahrfehlern, können zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Der erste Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze wird mit 500 Euro, vier Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot geahndet. Im Wiederholungsfall sind sogar 1.000 Euro und drei Monate Fahrverbot fällig. Bei einem Alkohol-bedingten Unfall kann es noch teurer werden: Die Versicherungen entschädigen zwar die Opfer, können aber beim alkoholisierten Sünder Regress geltend machen. Auch der Beifahrer bekommt nur einen Teil seines Schadens ersetzt, wenn er von der Fahruntüchtigkeit des Fahrers wusste.

Gegen Alkohol im Blut helfen weder Tricks noch Koffein oder Vitamine. Nur der Körper kann Alkohol abbauen, im Schnitt etwa 0,1 Promille pro Stunde. Wer also gegen Mitternacht mit 1,5 Promille ins Bett gegangen ist, kann selbst um 10 Uhr am nächsten Vormittag noch 0,5 Promille Restalkohol im Blut haben und fahruntauglich sein.
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