Fahrzeugschlüssel nicht in den Werkstattbriefkasten

KS: Bei grober Fahrlässigkeit muss Versicherer nicht zahlen

(PresseBox) ( München, )
Wer seinen Wagen nicht während der normalen Geschäftszeit zur Inspektion bringen kann, ist für den "Briefkasten-Service" mancher Werkstatt dankbar. Dann bringt man das Fahrzeug abends oder nachts dorthin und wirft Schlüssel und Kfz-Schein in den Briefkasten des Autohauses, wo der Wagen dann am Morgen repariert oder gewartet werden kann. Doch Vorsicht: Nach Ansicht des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) kann das schnell zum Bumerang werden, besonders dann, wenn das Betriebsgelände frei zugänglich und ein einfacher Briefkasten nur an der Hauswand befestigt ist. So kann ein Dieb die Schlüssel zu den im Areal abgestellten Fahrzeugen leicht finden.

Im Schadenfall könnte der Versicherer die Leistung verweigern und dem Fahrzeughalter in Bezug auf die Verwahrung des Autoschlüssels grob fahrlässiges Verhalten vorwerfen. Anders wäre es nach einschlägiger Rechtsprechung möglicherweise dann, wenn der Schlüssel in einem stabilen Briefkasten in der Hauswand oder Werkstatttür hinterlegt wird, etwa wie in den Nachtbriefkästen von Geldinstituten.

Fazit: Um gar nicht erst in eine ärgerliche Situation zu kommen, rät der KS, vor dem Reparaturtermin einen Zweitschlüssel in der Werkstatt abzugeben. Dann kann man den Wagen jederzeit dort abstellen, zuschließen und den Erstschlüssel mitnehmen.
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