Christbaum richtig transportieren

KS: So kommt der Baum aufs Autodach

(PresseBox) ( München, )
Weihnachten ohne Tannenbaum ist für die meisten Deutschen undenkbar. Deshalb werden in diesen Wochen Millionen von Christbäumen verkauft. Wer seinen Baum im oder auf dem Auto nach Hause transportiert, sollte einige Regeln beachten, meint der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Denn einfach nur Anbinden am Dach kann ein Verstoß gegen die Ladungssicherungs-Vorschriften sein und zu Geldbuße sowie zu Punkten in Flensburg führen. Wichtig: Der Baum darf den Fahrer und seine Sicht - auch auf die Rückspiegel - nicht behindern. Und er muss fest verzurrt sein, am besten an einem Trägersystem oder einer Dachreling, mit der Spitze nach hinten, fest in ein Netz eingewickelt. Kommt der Baum nämlich beim Anfahren, Bremsen oder in der Kurve ins Rutschen, kann er zu einer erheblichen Unfallgefahr werden.

Ein Sprecher des KS: "Auch für den Transport von Christbäumen gelten die Vorschriften in Sachen Ladungssicherung". Konkret heißt das nach § 22 STVO, der Fahrer muss die Ladung so sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen oder herabfallen kann. Auch darf die Verkehrssicherheit nicht leiden. Wenn der Baum mehr als einen Meter nach hinten überhängt, muss er mit einer 30 x 30 cm großen roten Fahne gesichert werden, bei Dunkelheit sogar mit einer roten Lampe. Das gilt auch, wenn die Tanne aus der Heckklappe eines Kombis herausragt. Nach vorn darf der Baum höchstens 50 cm überstehen. Das kann bei Kleinwagen von Bedeutung sein.

Stellt die Polizei bei einer Routinekontrolle mangelhafte Landungssicherung fest, kann sie die Weiterfahrt untersagen und ein Verwarnungsgeld verhängen. Ein Unfall wegen schlecht gesicherter Ladung, kann sogar eine Anzeige mit Geld- oder Freiheitsstrafe nach sich ziehen.
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