Spurengasanalyse mit OEM Chemilumineszenz-Detektoren (CLD) von KNESTEL – exakt auf jede Applikation zugeschnitten

(PresseBox) ( Hopferbach, )
Chemilumineszenz-Detektoren (CLD) sind ein bewährtes Messverfahren zur Spurengasanalyse von Stickoxid-Emissionen (NO/NOx/NO2) in Kraftwerken, Verbrennungsanlagen und -motoren sowie nach der Abgasaufbereitung durch Katalysatoren oder Filter. Sie besitzen einen hohen Dynamikbereich und können Stickoxid-Emissionen in Konzentrationen von wenigen Milliardstel nachweisen. Auch in der Umwelt- und Prozesstechnik, in der Chemieindustrie, bei der Düngemittelherstellung sowie der Immissionsmessung wird auf diese Messmethode zurückgegriffen. OEM Chemilumineszenz-Detektoren (CLD) von KNESTEL werden exakt auf die gewünschte Anwendung abgestimmt werden.

So funktioniert die Spurengasanalyse mithilfe von Chemilumineszenz-Detektoren

Beim Chemilumineszenz-Verfahren wird die Reaktion von Stickstoffmonoxid mit Ozon zu angeregtem Stickstoffdioxid genutzt. Die beim Verlassen des angeregten Zustandes abgegebenen Photonen werden über eine Optik und einen Fotomultiplier gezählt. Sollen alle Stickoxide in einem Probegasstrom gemessen werden, wird der Gasstrom über einen Katalysator geleitet, der alle Stickoxide (z. B. NO2) zu Stickstoffmonoxid reduziert. Aus der Differenz von NOx und NO kann – in den meisten Fällen – NO2 berechnet werden. Soll NO2 direkt bestimmt werden, bietet KNESTEL einen selektiven NO2-Sensor auf photoakustischer Basis.

Chemilumineszenz-Detektoren (CLD) von KNESTEL sind als Komplettgeräte in den Versionen BASIC und PRO sowohl mit sequentieller (MONO-CLD) als auch mit paralleler (DUAL-CLD) Bestimmung von Stickstoffmonoxid (NO), der Summe der Stickoxide (NOx) und Stickstoffdioxid (NO2) verfügbar. Ab einer Stückzahl von mehr als 10 Geräten pro Jahr werden die OEM-Ausführungen exakt auf die gewünschte Applikation zugeschnitten – Messbereiche, Ansprechzeiten, Betriebsbedingungen, Gehäuse und Zusatzkomponenten können durch das modulare Gerätekonzept exakt an die Anforderungen des Kunden angepasst werden. Ebenfalls möglich ist eine Kombination mit anderen Messprinzipien wie nicht dispersiven Infrarotsensoren (NDIR), Wärmeleitfähigkeitsdetektoren (WLD), Sauerstoffsensoren (u. a. PMA) oder photoakustischen Sensoren (PAS) zur Bestimmung weiterer Gasbestandteile.

Besonderes Highlight der KNESTEL Chemilumineszenz-Detektoren neben dem hohen Dynamikbereich, der geringen Nachweisgrenze und der möglichen schnellen Anstiegszeiten ist der einfach und intuitiv bedienbare grafische Touchscreen. Die CLD-Geräte verfügen standardmäßig über Bus- (ModBus TCP/IP) oder Analogschnittstelle. Für feuchtes Rohgas steht eine beheizte Variante zur Verfügung. Bei schwankenden, hohen Begleitgaskonzentrationen kann eine Online-Quenching-Kompensation integriert werden.
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