Carsten Könneker zum Direktor des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation ernannt

Mit dem Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft hat das NaWik einen erfahrenen Experten in der Vermittlung von Wissenschaft an der Spitze

Heidelberg, (PresseBox) - Physiker und Literaturwissenschaftler, Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft, Gehirn und Geist sowie Spektrum.de und Gründer des Blogportals SciLogs - für die Leitung des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik) ist Dr. Carsten Könneker eine Idealbesetzung. Seine neue Position in Karlsruhe wird der 40-Jährige zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben wahrnehmen.

Das NaWik wurde im Frühjahr 2012 von der Klaus Tschira Stiftung und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet; Kooperationspartner ist die Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft. Das neue Institut soll Wissenschaftlern und Studierenden die Grundlagen guter Wissenschaftskommunikation vermitteln. Dazu wird das NaWik praxisnahe Kurse - z.B. Verständliches Schreiben, Wissenschaftskommunikation im Internet sowie Vortrags- und Interviewtraining - entwickeln und anbieten. Das NaWik wird am Mittwoch, den 17. Oktober, feierlich eröffnet und beginnt sukzessive mit dem Lehrbetrieb am KIT und mit seinem deutschlandweiten Angebot.

"Wissenschaftlern eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten, direkt mit der Öffentlichkeit in Dialog zu treten", sagt Carsten Könneker. So seien unter anderem mit Blogs, Langen Nächten der Wissenschaft und Kinderunis viele neue Formate entstanden. Doch dialogfreudige Forscher sind bis dato in der Regel Autodidakten; Studierende und Nachwuchswissenschaftler finden bislang nur wenige Fortbildungsmöglichkeiten in praxisnaher Wissenschaftskommunikation; in der universitären Ausbildung mangelt es an Seminaren, in denen neben dem fachlichen Stoff auch Kommunikationskompetenz vermittelt wird. Das NaWik schließt hier eine Lücke.

Könneker ist ein erfahrener Dozent und legte im Frühjahr 2012 mit "Wissenschaft kommunizieren" ein Lehrbuch mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis vor.

Zunächst wird sich das NaWik auf die Gruppe der Doktoranden und Master-Studierenden konzentrieren. Das Institut soll entsprechende Module entwickeln, erproben und in den Lehrbetrieb ausgewählter Studiengänge integrieren. Diese Angebote sollen für alle deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstitute einsetzbar sein und bundesweit angeboten werden.

Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie deren Wertschätzung in der Gesellschaft. Mit ihrem Fortbildungsangebot fördert sie seit 2001 die Kommunikationskompetenz von Wissenschaftlern. Mit dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft zeichnet sie seit 1997 Nachwuchswissenschaftler aus, die ihre exzellente Forschung verständlich erklären.

www.klaus-tschira-stiftung.de

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

www.kit.edu

Die Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft publiziert neben "Spektrum der Wissenschaft" auch die Magazine "Gehirn und Geist" sowie "Sterne und Weltraum". Auf der von "Spektrum" betriebenen Blogplattform SciLogs.de bloggen mehr als 70 Forscher verschiedener Fachgebiete. Das Portal Spektrum.de ist eine Plattform für tagesaktuelle wissenschaftsjournalistische Berichterstattung. Die neue von Carsten Könneker entwickelte Kinderheftreihe "Spektrum neo" wird 2012 mit dem Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung ausgezeichnet.

www.spektrum.de

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