Hochleistungs-WIG-Brenner InFocus 500 für bessere Zugänglichkeit

Mini-Brenner InFocus 500 fügt alle Stähle und NE-Metalle ab 0,1 mm Blechdicke

(PresseBox) ( Finsterwalde, )
Erstmals auf der Messe Schweißen & Schneiden 2013 in Essen stellt Kjellberg Finsterwalde den kleinen Hochleistungs-WIG-Brenner InFocus 500 vor. Bei einer Länge von nur 95 mm und dem Durchmesser von 20 mm verbessert der InFocus 500 die Zugänglichkeit beim Schweißen und Löten. Er vergrößert die Einsatzmöglichkeiten des automatisierten Schweißens mit der InFocus-Technologie von allen Stählen und Nichteisen-Metallen ab 0,1 Blechdicke im Automobil- und Fahrzeugbau, im Rohrleitungsbau sowie in der Medizin- und Sensortechnik.

InFocus ist die Hochleistungs-WIG-Technologie für den automatisierten Einsatz. Sie ist für hohe Prozessgeschwindigkeiten konzipiert, spritzerfrei und prozessstabil. Beim InFocus- Schweißen können Geschwindigkeiten bis 15 m/min erreicht werden, beim InFocus-Löten bis zu 7 m/min. Kernstück der InFocus-Technologie sind die von Kjellberg Finsterwalde entwickelten und patentierten Schweißbrenner für 500 A und 1.000 A. Durch die optimierte Brenner- und Katodenkühlung wird der InFocus-Lichtbogen an der Spitze der Katode konzentriert, so dass dem Plasmaschweißen ähnliche Lichtbogeneigenschaften und Prozessmerkmale erreicht werden. Die hohe Energiedichte des Lichtbogens erzwingt einen schmalen Energieeintrag und einen tiefen Einbrand. Es resultiert ein stabiler Schweißprozess ohne Ablenkung des Lichtbogens.

Mit den InFocus-Brennern können Bleche aus Stahl und Nichteisen-Metallen im Blechdickenbereich von 0,15 bis 12 mm gefügt werden. Beim InFocus-Löten werden beispielsweise verzinkte Bleche verbunden und laserähnliche Nähte erzeugt. Beim InFocus-Stichlochschweißen werden bis zu 12 mm dicke Bleche aus hochlegiertem sowie niedrig- und unlegiertem Stahl bei bis zu 1 m/min einlagig geschweißt. Die Nahtoberflächen sind denen des Plasmaschneidens ähnlich, jedoch müssen weniger Prozessparameter eingestellt werden, so dass die InFocus-Technik für den Anwender schneller und einfacher zu bedienen ist. Dem Anwender sichert der Prozess durch seinen niedrigen Energieeintrag das Schweißen mit geringem Verzug und geringen Werkstückeigenspannungen. Mit seinen Eigenschaften liegt InFocus zwischen dem Laser-, Plasma- und dem konventionellen WIG-Schweißen.

Seit der ersten Vorstellung der InFocus-Technologie 2009 hat Kjellberg Finsterwalde die Technologie weiterentwickelt und verfügt über umfangreiche Erfahrungen sowie das notwendige Prozessverständnis, um die Hochleistungs-WIG-Technologie für die unterschiedlichsten Fügeaufgaben anzupassen und auszulegen.
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