ITK-Branche investiert überdurchschnittlich in Weiterbildung

Aktuelle Studie zur Weiterbildung in der ITK-Branche

(PresseBox) ( Berlin/Köln, )
Die ITK-Branche bildet ihre Mitarbeiter stärker weiter als die meisten anderen Branchen: Mit durchschnittlich 4,5 Weiterbildungstagen pro Beschäftigtem liegt sie über dem bundesweiten Durchschnitt aller Branchen von 2,5 Tagen. Aktuell gibt der Hightech-Sektor im Durchschnitt jährlich ca. 1.500 Euro pro Beschäftigtem für dessen Weiterbildung aus. Das ergab eine aktuelle Studie der Bitkom Servicegesellschaft (BSG) mit dem Beratungsunternehmen Kienbaum Management Consultants und dem F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte zur Weiterbildung in der ITK-Branche. "Es ist vor allem das Streben nach Innovationen, das die Unternehmen motiviert, die Beschäftigten zu qualifizieren. Die ITK-Branche ist eine der innovativsten überhaupt. Um diese Dynamik zu erhalten, muss man die eigenen Mitarbeiter ständig weiterbilden", sagte Anja Olsok, Geschäftsführerin der BSG.

Fast alle befragten Unternehmen (88 Prozent) sind der Meinung, dass Weiterbildung ein adäquates Mittel ist, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Zwei Drittel sehen sogar noch einen zunehmenden Bedarf, in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Bei der Analyse, wohin die Investitionen für Weiterbildung genau fließen, werden klare Prioritäten deutlich: Beschäftigte mit Kundenkontakt werden eher qualifiziert (62 Prozent der Ausgaben) als Beschäftigte ohne Kundenkontakt (16 Prozent). Zudem gehen die Gelder für Weiterbildungsmaßnahmen drei Mal häufiger an jüngere Mitarbeiter als an ältere (39 gegenüber 13 Prozent).

Die ITK-Unternehmen bevorzugen klassische Lernformate wie Inhouse Seminare; der Klassenraum mit physischer Präsenz ist also nach wie vor das beliebteste Format in der Weiterbildungslandschaft. "Die neueren und flexibleren E-Learning-Angebote erfreuen sich zwar steigender Beliebtheit, werden bisher allerdings eher ergänzend zu den konventionellen Lernformen wahrgenommen", sagt Horst-Dieter Bruhn von Kienbaum in Berlin.
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