Keysight präsentiert die weltweit ersten CXPI-Trigger- und Decodier-Optionen für Oszilloskope

Neue Mess­möglich­keiten steigern die Produk­ti­vität von Ent­wicklungs­inge­nieuren in der Auto­mobil­indus­trie

(PresseBox) ( Boeblingen, )
Das Wichtigste in Kürze:

Fehler in Automotive-Bus­systemen müssen schon während der Ent­wick­lungsphase erkannt und behoben werden, weil sie ein Sicher­heitsrisiko darstellen. Hierfür brauchen Ent­wick­ler ein Oszillo­skop, das dieser Aufgabe gewachsen ist. Es bietet sich ein Modell der Keysight InfiniiVision 3000T- oder 4000 X-Serie an. Für diese Oszillo­skope sind jetzt neue, produk­tivitätssteigernde Optionen für die Fehler­suche auf dem Physical Layer serieller CXPI-Busse verfüg­bar. Die Oszillo­skope der InfiniiVision 3000T- und 4000 X-Serien arbeiten mit Hard­ware-basierter Deco­die­rung und sind dadurch bei solchen Anwen­dungen unerreicht schnell.

Santa Rosa, California, 3. Mai 2016 – Keysight Technologies Inc. (NYSE: KEYS) präsen­tiert CXPI- (Clock Extension Peripheral Interface) Trigger- und Deco­die­r-Optionen für seine Oszillo­skope der InfiniiVision 3000T- und 4000 X-Serie vor. Dies sind der­zeit die einzigen Oszillo­skope am Markt, die auf CXPI-Bus-Signale triggern und sie deco­die­ren können. Die neuen Optionen erhöhen die Produk­ti­vi­tät von Inge­nieuren beim Physical-Layer-Debug­ging von seriellen CXPI-Bussen, deren wichtigster Anwen­dungs­bereich das Auto­mobil ist.

CXPI ist das verbes­serte serielle Bus­proto­koll für die nächs­te Gene­ra­tion von Fahrwerk­steuerungs­systemen. Die dominierende Techno­logie für die Fahrwerk­steue­rung ist der­zeit zwar immer noch LIN (Local Interconnect Network), doch für HMI- (Human-Machine Inter­face) Anwen­dungen, die kurze Reaktionszeiten erfor­dern, mangelt es ihr oft an der nötigen Leistungs­fähig­keit und Zuver­läs­sig­keit. Aus diesem Grund wird der CXPI-Bus letztendlich in vielen Anwen­dungen die LIN-Techno­logie ersetzen. Das CXPI-Proto­koll bietet zum Teil die gleiche Funk­tio­nali­tät wie das CAN- (Controller Area Network) Proto­koll, so z. B. eine UART-basierte Daten­verbin­dung mit nicht-destruktiver Arbitrierung und Extension Error Detec­tion/Recovery.

Eine Grundvoraussetzung für fehlerfreie Daten­über­tragung ist die Signal­integrität (Physical Layer). Deshalb muss die Signal­integrität verifiziert werden, und dies­be­züg­liche Probleme müssen erkannt und behoben werden. Das passende Tool dafür ist das Oszillo­skop. Die neuen CXPI-Trigger- und Decodier-Optionen für die Oszilloskope der InfiniiVision 3000 T- und 4000 X-Serien arbeiten mit hard­ware-basierter Deco­die­rung und erzie­len dadurch unter allen vergleich­baren Test­lösungen am Markt die höchsten Aktualisierungsraten für die deco­dierten Informa­tionen. Durch die höhere Signal­aktu­ali­sie­rungs­rate und schnellere Deco­die­rung nimmt auch die Erfassungswahrscheinlichkeit für zufällige und sporadische Busfehler zu. In Ver­bin­dung mit den neuen Optionen können die InfiniiVision-Oszillo­skope auf die folgenden Fehlertypen triggern und die damit zusammenhängenden Befehle/Daten deco­die­ren: CRC-, Paritätsbit-, Datenlängen-, Inter-Byte-Space-, Inter-Frame-Space-, Sample- und Framing-Fehler. Solche Fehler müssen schon während der Ent­wick­lungsphase erkannt und behoben werden, weil sie ein Sicher­heitsrisiko darstellen.

Die neuen CXPI-Trigger- und Deco­die­r-Optionen sind ab Juli erhält­lich. Weitere Infor­ma­ti­onen über Oszillo­skop-basierte Automotive-Test­lösungen von Keysight unter www.keysight.com/find/scopes-auto.

Produktfotos unter www.keysight.com/find/DSOXCXPI_images.

Keysights umfangreiches Oszilloskop-Angebot umfasst Modelle in diversen Bau­formen mit Band­breiten von 20 MHz bis 90 GHz.

Die CXPI-Spezi­fi­ka­tion (SAE J3076_201510) der SAE International finden Sie unter www.sae.org.
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