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Pressemitteilung BoxID: 692691 (Keynote Deutschland)
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Keynote informiert: Machine-to-Machine (M2M) & the Internet of Things (IoT) - die nächste große Chance für Netzwerkmonitoring

(PresseBox) (Quickborn, ) Die Zahlen sprechen für sich: Machina Research erwartet 22 Milliarden 'connected devices' bis 2022.

Das bezieht sich nicht mehr nur auf mobile Telefone und Geräte, deren ursprünglicher Zweck die Kommunikation als solche war. M2M fasst den Datenaustausch weiter und bezieht Geräte jeglicher Art mit ein, die automatisch untereinander Informationen austauschen. So kann dies ein Stromzähler sein, der Strompreise zu Spitzenverbrauchszeiten ermittelt, ein Auto, das einen Mangel in die Werkstatt funkt oder ein Warenautomat, der dem Befüller übermittelt, dass er demnächst aufgefüllt werden möchte, ohne dass dieser sich physikalisch zum Automaten begeben muss.

Das Thema "connected car" hat seit der Einführung von BMWs Connected Drive 2001 steigende Bedeutung. Der globale Markt für das vernetzte Auto erwartet ein Umsatzwachstum auf 39 Mrd. Euro bis zum Jahr 2018.

Und es ist kein Zufall, dass sich Bosch - traditionell ein Hersteller von elektrischen "Dingen" - intensiv mit dem Thema M2M und seiner Entwicklung zum Internet of Things beschäftigt.

In den einzelnen Schichten der Versorgungskette wird Hardware intelligenter und leistungsfähiger, Verbindungsfähigkeit/Connectivity verlangt mobile Allgegenwärtigkeit bei höherer Netzwerkqualität und -geschwindigkeit und die Applikationen werden Plattform-übergreifend mit besserer Datenauswertung und Analysemöglichkeiten.

Geschäftsmodelle entwickeln sich von einer bloßen Kostenersparnis (unser Beispiel des Automatenauffüllers) hin zu neuen Umsatzideen, was neue Services und Produkte mit sich bringen wird.

Dreh- und Angelpunkt in diesem System ist eine bestmögliche Verfügbarkeit der kommunizierenden mobilen Netze in puncto Qualität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit.

Durch die unterschiedliche Zielsetzung bei Auto- und Mobilindustrie müssen Wege gefunden werden, um die Wünsche der Kunden nach "Connectivity" zu erfüllen, was sich in Partnerschaften der Hersteller mit Telco-Unternehmen äußert.

Egal ob der Weg ins Netz direkt aus dem Auto heraus oder über mitgebrachte Geräte erfolgt, das Netzwerk ist integraler Bestandteil des gesamten Paketes und Netzwerkausfälle fallen am Ende auf den Autohersteller zurück und können dem Image schaden.

Dieses Ausfallrisiko werden gerade Autohersteller nicht eingehen wollen und für diese Zwecke die mobilen Telefonanbieter über SLAs zum Monitoring bewegen wollen.

Auch IDC beschreibt in einem Whitepaper IoT als Nachfolger und Untermenge von M2M sowie als ein Netzwerk, das Geräte oder "Dinge" vernetzt und immer autonome Versorgung, Management und Monitoring(!) verbindet.

Gerade zum Thema Monitoring bieten führende Anbieter in der Industrie schon heute automatische Testumgebungen für die mobile Telekommunkationsindustrie und stellen so Qualität von Service und Nutzererfahrung sicher.

Teil dieser Kundenbeziehungen sind die erwähnten Service Level Agreements, die die mobilen Netze der Anbieter beobachten. Dieses Monitoring wird umso wichtiger, als eine reibungslos funktionierende Verbindung für die Kunden Umsatz bedeutet. Egal ob über eingebaute oder mitgebrachte Geräte, end-to-end Monitoring wird damit zur Notwendigkeit und das Netzwerk fester Bestandteil der Geräte bzw. Fahrzeuge. Die Grenzen zwischen Kommunikation und Device verschwimmen.

Eine der vier Empfehlungen von IDC zur Senkung der "Total Cost of Ownership" im Umgang mit dem Internet of Things spielt genau hier herein: IDC rät Unternehmen, einen Plan zu haben, der sicherstellt, dass die Connectivity Gebühren, die mit IoT einhergehen, genau sind und - hier kommt der wichtige Punkt fürs Monitoring - Connectivity gerade in Spitzenzeiten bereitgestellt wird. Die Vordenker in der Industrie bieten das schon heute ein Monitoring, das M2M Plattformen und Endgeräten einbindet. Dies lässt sich mühelos auf diese neuen Geschäftsmodelle übertragen.