Banken haben das Internet noch nicht als Sprungbrett begriffen

Die Website-Performance von Online-Auftritten bei Banken und Unternehmen lässt häufig zu wünschen übrig / Das kann auf lange Sicht kostspielig werden

(PresseBox) ( Quickborn, )
Das Internet ist für die meisten Menschen zum Alltagsmedium Nr. 1 geworden - so zum Beispiel unterstützt es beim Lebensmitteleinkauf, Recherchieren oder Erledigen von postalischen Aufträgen. Wenn es aber um die eigenen Bankgeschäfte geht, ist dies anders. So zeigt eine aktuelle Befragung des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts Gallup, dass Kunden bei Themen wie Kontoeröffnung, Kreditgesuch, Finanzberatung, Reklamation und Geldeinzahlung lieber die Filiale statt die Website besuchen. Ein Grund für diese Entwicklung könnte ein fehlerhafter Online-Auftritt sein, denn langsame Webauftritte werden von den Kunden nicht mehr toleriert. Die Anforderungen an eine attraktive Internetpräsenz sind gestiegen. Wer heute im Online-Banking bestehen möchte, muss durch schnelle Ladezeiten punkten. Doch wie steht es um die Performance von Banken-Websites?

Keynote® (Nasdaq: KEYN), weltweit führender Anbieter von Web-basiertem und mobilem Cloud Testing und Monitoring, untersuchte die Websites von elf ausgewählten Instituten in Deutschland. Verglichen wurden Comdirect, Cortal Consors, Credit Suisse, Deutsche Bank, DKB, Haspa, ING-DiBa, norisbank, Postbank, Targobank und UBS. Gemessen wurde die Downloadgeschwindigkeit und Verfügbarkeit im Zeitraum vom 20. bis 27. Mai 2013.

Den schnellsten Webauftritt zeigte die ING DiBa mit 0,62 Sekunden. Bei der Hamburger Sparkasse und Comdirect wurde je eine durchschnittliche Ladezeit unter zwei Sekunden gemessen. Einen deutlichen Einbruch bei der Performanceleistung erlebte die Deutsche Kredit Bank mit einem gemessenen Wert von 15,94 Sekunden. In diesem Fall handelte es sich um einzelne, fehlgeschlagene Backend-Aufrufe eines kleinen Content-Blocks. Auch wenn in diesem Fall ein Kunde nichts bemerkt hätte, können sich Fehlerquellen summieren und im realen Betrieb Störungen bis hin zum Komplettausfall hervorrufen.

"Rund 59 Prozent der User einer Website, die nicht richtig funktioniert, verlassen diese nach maximal sechs Sekunden. Vielen Unternehmen und Instituten ist bis heute leider nicht bewusst, dass eine fehlerhafte Website Imageschäden verursachen kann", stellt Kai Ahrendt, Manager für DACH, Benelux und Osteuropa bei Keynote Systems fest. "Jeder sollte sich fragen, wie die eigene Website auf Kundentransaktionen oder Datenabfragen reagiert. Wer heute keine Funktions- und Leistungstests für mobile und webbasierte Auftritte durchführt, riskiert langfristig, das Vertrauen der Kunden zu verspielen."

Vergleicht man die Messungen zur Verfügbarkeit miteinander, liegen drei Banken bei 100 Prozent: Comdirect, Targobank und norisbank. Die Mehrzahl der Institute erreicht durchschnittlich 99 Prozent bis auf die Deutsche Kredit Bank. Auch hier zeigt sich der Fehler deutlich. Keynote hat für den Zeitraum eine Verfügbarkeit von 77,69 Prozent gemessen.

"Das A und O eines optimalen Online-Auftritts sollten neben Faktoren wie Design, Layout und Produktbeschreibungen auch Ladegeschwindigkeit und Verfügbarkeit sein. Diese müssen kontinuierlich gemessen sowie überprüft werden", erklärt Ahrendt.

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