Dr. Stephan Keller neuer KDN-Verbandsvorsteher

Köln, (PresseBox) - Einstimmig hat die KDN-Verbandsversammlung den Kölner Stadtdirektor Dr. Stephan Keller zum neuen Verbandsvorsteher gewählt. Er folgt Guido Kahlen, der Ende 2016 in den Ruhestand getreten ist. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises, leitet Dr. Keller nun den Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen.

Mit Dr. Stephan Keller tritt ein ausgewiesener Verwaltungsexperte und Kenner der kommunalen Landschaft an die Spitze der IT-Dienstleister im Land. Sein beruflicher Werdegang führte über Stationen beim Deutschen Städtetag, als Beigeordneter beim Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen und in der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Stadt Köln, wo er seit dem 1.1.2017 Stadtdirektor ist. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören dort Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht, Bürgerservice, Informationsverarbeitung und Digitalisierung.

In seiner Antrittsrede hob Dr. Keller hervor, dass der KDN durch die erfolgreiche Zusammenarbeit seiner Mitglieder zu einer festen Größe und einem wichtigen Partner im Prozess der Verwaltungsmodernisierung und Digitalisierung geworden ist. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass der KDN im Rahmen der Umsetzung des E-Government-Gesetzes die Betriebsverantwortung für landesweite Verfahren und Digitalisierungslösungen übernommen hat. Noch in diesem Jahr wird das Servicekonto.NRW als landesweite Lösung zum Identifizieren und Authentifizieren für kommunale Online-Dienste freigeschaltet. Auch die Landesverwaltung wird diesen zentralen Dienst mit nutzen. Dies ist nicht nur ein Fortschritt für den Bürgerservice, sondern auch ein Meilenstein in der IT-Zusammenarbeit von Land und Kommunen in Nordrhein-Westfalen.

Als Ziele für die nahe Zukunft nannte Dr. Keller die Ausgestaltung der Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen nach der Verabschiedung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Gerade die kommunalen IT-Dienstleister sind gefordert, Lösungsvorschläge für den angestrebten Portalverbund zu unterbreiten, die ein Maximum an Bürgerservice unter Wahrung der Eigenständigkeit der Kommunen garantieren. Denn die Bürgernähe vor Ort ist der Schlüssel für erfolgreiches E-Government. Weitere Schwerpunkte sind der Ausbau einer performanten Breitband-Infrastruktur im Land, die Einführung elektronischer Akten als Basis für digitalisierte Verwaltungsprozesse und eine noch engere Zusammenarbeit im Bereich der IT-Sicherheit. Der neue Verbandsvorsteher warb dafür, den erfolgreichen Weg des KDN als Vorreiter der Verwaltungsmodernisierung in den Kommunen und als Mitgestalter der Digitalisierung im Land konsequent fortzusetzen.

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