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Pressemitteilung BoxID: 238348 (Kaspersky Labs GmbH)
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Liebesgrüße mit versteckten Gefahren - es ist wieder Valentinstag

Kaspersky Lab warnt vor massivem Anstieg an Spam-Attacken zum 14. Februar

(PresseBox) (Moskau/Ingolstadt , ) Valentinstag - die beste Gelegenheit, die Liebsten mit einem persönlichen Schreiben per E-Mail oder Messenger zu überraschen. Valentinstag ist aber ebenso eine sehr gute Gelegenheit für Cyberkriminelle, ihre Crimeware zu verbreiten und sensible persönliche Daten per Phishing-Attacken zu stehlen. Experten des internationalen IT-Sicherheitsanbieters Kaspersky Lab warnen vor einem Anstieg an Spam-E-Mail am Valentinstag und empfehlen Usern eindringlich, sich auf den gesunden Menschenverstand zu verlassen, wenn es um die Internetnutzung an einem solch emotionalen Tag geht.

"Überraschung - Sie haben eine digitale Valentinskarte erhalten" - wer kann so kurz vor dem Valentinstag schon dem Drang widerstehen, eine derartige Liebesbotschaft zu lesen? Doch es genügt nur ein kurzer Klick auf den Link und schon kann ein Trojaner auf dem PC sein Unwesen treiben, mittels Keylogger sensible Daten, wie beispielsweise Details zum Bank-Account stehlen oder die Kontrolle des PCs komplett übernehmen. Andere Variante, gleiches Prozedere: Sie möchten Ihrem Herzblatt eine kostenfreie Valentinskarte schicken - auf den entsprechenden Link geklickt und schon sind Sie selbst das Opfer der Attacke.

"Der Valentinstag gehört üblicherweise zu der Zeit im Jahr, die nicht nur die Herzen der Liebenden erwärmt, sondern auch die der kriminellen Schadcode-Schreiber", so Magnus Kalkuhl, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. "Wir empfehlen Internetnutzern in diesen Tage, ihre Virendatenbanken und Spam-Filter regelmäßig auf dem neuesten Stand zu halten und mehr denn je darauf zu achten, keine E-Cards von unbekannten Absendern zu öffnen."

Rote Rosen - böse Überraschung

Rote Rosen können auch eine böse Valentins-Überraschung bergen: ein Dutzend rote Rosen für nur fünf Euro inklusive Versand? Nur ein einziger kleiner Klick auf der Website des vermeintlichen Verkäufers und rasch die Kontodaten eingegeben - die roten Rosen werden in diesem Fall sicherlich nicht den Empfänger erreichen, wohl aber die privaten Bankdaten den entsprechenden Cyberkriminellen. Es besteht kein Zweifel: gerade zu Zeiten, in denen User unvorsichtiger sind, haben Cybergangster ein leichtes Spiel. Sie nutzen diesen Vorteil mit Sicherheit aus und platzieren geschickt Spam oder ähnlichen Schadcode sowie Links zu infizierten Webseiten oder Phishing-Sites. Dies geschieht vor allem zu Gelegenheiten wie dem Valentinstag, aber auch größeren lokalen oder globalen Events. Nicht einmal die Nutzer von Instant-Messenger-Diensten sind vor derartigen Angriffen gefeit.

Bei diesen Betrügereien geht es um viel Geld: Schätzungen über Verluste, die aus Phishing-Attacken resultieren, variieren von 300 Euro bis zu 1,9 Milliarden Euro. Wie dem auch sei - Tatsache ist, dass die Anzahl von Phishing-Attacken und die damit verbundenen Kosten stetig ansteigen. Im Juni 2008 verzeichnete die Anti-Phishing Working Group [APWG] 28.151 Phishing-Reports - eine signifikant höhere Anzahl als in den vorangegangenen Monaten.

Wie also das Risiko, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden, minimieren? Im Folgenden wichtige Tipps:

Die erste Regel lautet, auf den gesunden Menschenverstand achten - seien Sie immer kritisch, wenn es um das Internet geht.

- Benutzen Sie nie Links in einer E-Mail, um auf eine Webseite zu gelangen. Geben Sie anstelle dessen die URL direkt im Webbrowser ein.

- Geben Sie nie persönliche, sensible Daten über ein E-Mail-Formular, sondern nur über gesicherte Webseiten, ein. Sie können dies überprüfen, indem Sie auf die URL achten: Websites, die mit https:// starten, sind in der Regel sicherer, als solche, die mit http:// starten. Achten Sie zudem auf das Vorhängeschloss-Symbol oben rechts im Webbrowser und verifizieren Sie mit Doppelklick die Gültigkeit des digitalen Zertifikats. Im Zweifelsfall greifen Sie zum Telefonhörer und tätigen Ihr Geschäft auf althergebrachte Weise.

- Seien Sie wachsam bei jeglicher E-Mail, in der Sie um die Eingabe persönlicher Daten gebeten werden. Es ist äußerst unüblich, dass Ihre Bank Sie um derartige Informationen per E-Mail bittet. Ebenfalls wird die IT-Abteilung eines Unternehmens kaum die Verifizierung Ihres System-Logins oder des Passwortes auf diesem Weg erfragen. Im Zweifelsfall rufen Sie die betreffende Firma einfach und an bestätigen die Anfrage.

- Aktualisieren Sie in regelmäßigen Abständen Ihr Antiviren-Programm. Überprüfen Sie, ob es Phishing-Sites blockiert oder richten Sie sich einen Browser-Toolbar ein, der Sie über bekannte Phishing-Attacken informiert.

- Vergewissern Sie sich, dass Sie die aktuellste Version Ihres Webbrowsers benutzen und alle Sicherheits-Patches installiert sind.

- Überprüfen Sie regelmäßig Ihr Bankkonto - inklusive aller Kontobewegungen und Kreditkartenbuchungen und ähnlichem. Berichten Sie jedweden Verdacht sofort an Ihre Bank.

Wenn Sie diese Regeln beachten, steht einem Valentinstag mit einem Himmel voller Rosen nichts mehr im Wege.

Kaspersky Labs GmbH

Kaspersky Lab reagiert im weltweiten Vergleich von Antivirus-Herstellern meist am schnellsten auf IT-Sicherheitsbedrohungen wie Viren, Spyware, Crimeware, Hacker, Phishing-Attacken und Spam. Die Produkte des global agierenden Unternehmens mit Hauptsitz in Moskau haben sich sowohl bei Endkunden als auch bei KMUs, Großunternehmen und im mobilen Umfeld durch ihre erstklassigen Erkennungsraten und minimalen Reaktionszeiten einen Namen gemacht. Neben den Stand-Alone-Lösungen des Security-Experten ist Kaspersky-Technologie Bestandteil vieler Produkte und Dienstleistungen führender IT-Sicherheitsunternehmen. Mit den Kaspersky Hosted Security Services bietet das Unternehmen darüber hinaus Dienstleistungen im Bereich Malware- und Spam-Schutz sowie Content-Kontrolle für Unternehmen jeder Größe an.

Weitere Details zum Unternehmen sind unter www.kaspersky.de zu finden. Aktuelles zu Viren, Spyware und Spam sowie Informationen zu anderen IT-Sicherheitsproblemen und Trends sind unter www.viruslist.de abrufbar.