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Pressemitteilung BoxID: 123691 (Jungheinrich AG)
  • Jungheinrich AG
  • Am Stadtrand 35
  • 22047 Hamburg
  • http://www.jungheinrich.de
  • Ansprechpartner
  • Jan Kaulfuhs-Berger
  • +49 (40) 6948-1503

Run der Inex-Staplerfahrer auf Jungheinrich-Geräte

(PresseBox) (Hamburg, ) Eine Studie aus dem Jahr 2004 hatte ergeben, dass die Horizontal-Kommissionierer von Jungheinrich am Besten in das logistische Konzept von Inex passen. Heute sorgen 25 Geräte vom Typ ECE 220 des Hamburger Unternehmens für einen reibungslosen und effizienten Ablauf der Kommissionierung im Inex-Logistikzentrum im finnischen Espoo.

Inex ist eine der größten Handelsketten in Finnland und Teil der S-Group. Zwischen den Jahren 1990 und 2005 stieg der Markanteil von 15,9 auf 35,9 Prozent. „Damit ist die S-Group heutzutage neben der K-Group einer der beiden big player im hiesigen Markt“, sagt Tuukka Turunen, Development Manager of Logistics bei Inex Partners Oy in Espoo.

Innerhalb der Inex-Group sind knapp 2.500 Mitarbeiter beschäftigt. Diese erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro. In Espoo, westlich von Helsinki, unterhält das Unternehmen ein großes Logistikzentrum. „Auf Grund der Größe und der unterschiedlichen Bevölkerungsdichte Finnlands erfolgen Distributionen meistens vom Großraum Helsinki“, erläutert der Logistik Manager.

Für Inex sind tagtäglich etwa 600 Lkw im ganzen Land unterwegs und beliefern zahlreiche Geschäfte, Märkte und Hypermärkte sowie mehr als einhundert Service- und Tankstationen mit Lebensmitteln sowie Waren aus dem Non-Food-Bereich. Darüber hinaus besitzt Inex mit „Rainbow“, „Daily“ und „x-tra“ auch drei eigene Marken. „Dieses Segment ist ebenfalls gleichmäßig wachsend“, so Turunen.

Das gesamte Logistikzentrum besitzt eine Grundfläche von rund 90.000 Quadratmetern, davon etwa 27.000 für Ware, die gekühlt gelagert werden muss. Im gesamten Komplex sind 1.650 Mitarbeiter in drei Schichten beschäftigt. In den Sommermonaten kommen noch einmal etwa 350 Saisonkräfte hinzu.

Logistische Herausforderung: In Spitzenzeiten täglich über 800 Lkw
Das Lager ist in zwei Areale unterteilt. Im östlichen Sektor lagern industriell Lebensmittel und nonfood Konsumgüter, im westlichen Teil Obst, Gemüse und verarbeitete Frischwaren. „Innerhalb von 24 Stunden verlassen bis zu 15.000 Rollcontainer unser Lager“, erzählt Tuukka Turunen, „das entspricht etwa der Ladung von 450 Lkw-Zügen.“ Nimmt man noch die in Spitzenzeiten bis zu 400 Lkw hinzu, die Waren anliefern, kann die logistische Herausforderung hinsichtlich der Zahl der täglichen Lastkraftwagen bei Inex auf über 800 beziffert werden. „Das bedeutet, alle 3,5 Minuten wird hier ein Lkw abgefertigt.“

In den neunziger Jahren wurde das Logistikzentrum von Inex peu a peu modernisiert. Auch die Kommissierung ist in dieser Zeit entwickelt und beschleunigt worden. Service Manager Reima Siitonen hat im Jahre 2004 eine Studie erstellt, die dieses Thema intensiv untersuchen sollte. „Von allen in die engere Auswahl gezogenen Anbietern“, so Turunen, „passte die Firma Jungheinrich am Besten in unser Logistikkonzept.“ Bezug nehmend auf die Studie, erzählt Turunen, seien bei allen Anbietern noch kleine Modifikationen notwendig gewesen. „Jungheinrich war gleich bereit, diese umzusetzen.“

Jungheinrich-Drehstromtechnik: Hohe Leistung, niedrige Kosten
Um die Kommissionierung so schnell und effektiv wie möglich zu gestalten, setzt Inex seit mehr als einem Jahr 25 Horizontal-Kommissionierer vom Typ ECE 220 ein. Neben einer Vielzahl an ergonomischen Vorteilen ermöglicht das Jungheinrich-Gerät eine Optimierung von Kosten und Zeit durch dessen hohe technische Leistung. Diese wird in erster Linie durch den 24-Volt-Fahrmotor in Drehstromtechnik bestimmt.

„Dessen Vorteile liegen in der kräftigen Beschleunigung sowie in der Endgeschwindigkeit“, erläutert Lars Hultin, Geschäftsführer der finnischen Jungheinrich-Niederlassung. Zudem seien durch die Drehstromtechnik deutliche Energieeinsparungen und damit verlängerte Einsatzzeiten des ECE 220 erreichbar. „Möglich wird dies durch den optimierten Wirkungsgrad sowie die günstige Abstimmung zwischen Fahrmotor und Fahrsteuerung“, so Hultin weiter. Hinzu komme ein minimierter Wartungsaufwand durch den Wegfall der bei Gleichstrommotoren üblichen Kohlebürsten.

Zufriedene Fahrer: Optimierte Ergonomie und intuitive Bedienung
„Unsere Fahrer sind durch die Bank sehr zufrieden mit den Jungheinrich-Geräten“, erzählt Tuukka Turunen. Die Gründe hierfür lägen zum einen in den ergonomischen Vorteilen des ECE 220 an der Schnittstelle Mensch/Maschine/Last. Die unmittelbare Nähe des Fahrers zur Last sowie die Standplattform seien nach Aussage Hultins dabei „der Dreh- und Angelpunkt für ein sicheres und effektives Kommissionieren.“ Zum zweiten biete das JetPilot-Lenkrad von Jungheinrich „erstklassigen Fahrkomfort durch eine intuitive Bedienung sowie den sicheren Halt“, so Turunen.

Durch das Jungheinrich-Impulssteuerungssystem „Speed-Control“ hat der Fahrer zudem die Möglichkeit, mit drei einstellbaren Fahrprogrammen sein Gerät an jeden Einsatzfall im Lager entsprechend anzupassen. Darüber hinaus wird die am Fahrschalter vorgegebene Geschwindigkeit in jeder Fahrsituation, auch bei Steigungen oder Gefälle, beibehalten. Das komfortable und sichere Fahren mit den Horizontal-Kommissionierern habe mittlerweile einen morgendlichen Run auf die Jungheinrich-Geräte zur Folge, erzählt Tuukka Turunen mit einem Lächeln. „Zu Schichtbeginn versuchen unsere Fahrer, sich umgehend einen der 25 Jungheinrich-Kommissionierer zu sichern.“

Jungheinrich AG

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Jungheinrich hat sich zum produzierenden Logistikdienstleister entwickelt und bietet seinen Kunden ein umfassendes Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen und Dienstleistungen für die komplette Intralogistik. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.