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Pressemitteilung BoxID: 600988 (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
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Syrien, Mali und die UNO

(PresseBox) (Würzburg, ) Der Krieg in Syrien droht sich auszubreiten, beim Konflikt in Mali waren die Franzosen im Alleingang tätig. Wo bleiben da die Vereinten Nationen als Friedensstifter? Das fragt Manfred Eisele, der lange Zeit in hoher Position für die UNO tätig war, am 5. Juni in einem Vortrag an der Uni.

Im syrischen Bürgerkrieg bekämpfen sich seit 2011 Rebellengruppen und die Truppen von Präsident Baschar al-Assad. Rund 1,5 Millionen Syrer sind bislang in die Nachbarländer geflohen, die zunehmend in den Konflikt hineingezogen werden. Die ganze Region wird darum oft mit einem Pulverfass verglichen, das bald zu explodieren droht.

In Mali hatten im April 2012 Tuareg-Rebellen den Norden des Landes besetzt. In der Folge machten sich dort auch radikale Islamisten breit und begannen eine Schreckensherrschaft nach Art der afghanischen Taliban. Anfang 2013 eroberten dann französische und malische Streitkräfte einige strategisch wichtige Städte zurück.

Manfred Eisele: Über den Referenten

"Syrien und Mali: Sind die Vereinten Nationen überflüssig?" Angesichts der beiden ungelösten Konflikte will der ehemalige beigeordnete Generalsekretär für Planung und Unterstützung, Hauptabteilung friedenserhaltende Maßnahmen bei der UNO, Manfred Eisele, dieser Frage nachgehen - bei einem öffentlichen Vortrag an der Uni Würzburg.

Eisele kann auf eine ereignisreiche Laufbahn bei der UNO zurückblicken. Er war "Assistant Secretary General for Planning and Support of Peacekeeping Operations" im UN-Generalsekretariat. Einen derart hohen Rang hatte bislang noch kein Deutscher bei den Vereinten Nationen inne.

Ort und Veranstalter

Eiseles Vortrag findet am Mittwoch, 5. Juni, um 18 Uhr in Hörsaal II der Alten Universität in der Domerschulstraße 16 statt. Der Eintritt ist frei.

Zu dem Vortrag lädt die "United Nations Association der Universität Würzburg e.V." (UNA) ein. Er findet in der Reihe "Die UNO an der UNI - Interdisziplinäre Einblicke in globale Fragen" statt.

Zur Homepage der UNA www.nmun.uni-wuerzburg.de/una

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