Deutsch-französische Freundschaft im Blick

(PresseBox) ( Würzburg, )
Vor 50 Jahren haben Deutschland und Frankreich offiziell Freundschaft geschlossen. Zu diesem Jubiläum findet an der Uni Würzburg am 6. und 7. Juni eine öffentliche Tagung statt. Dazu gibt es eine Posterausstellung, gestaltet von Studierenden.

"50 Jahre Elysée-Vertrag: Versöhnung - Freundschaft - Gleichgültigkeit? Ein deutsch-französischer Dialog": Unter diesem Motto steht eine Tagung am Donnerstag und Freitag, 6. und 7. Juni, im Toscanasaal der Würzburger Residenz. Gäste sind willkommen.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung von den Würzburger Professorinnen Brigitte Burrichter (Französische und italienische Literaturwissenschaft) und Gisela Müller-Brandeck-Bocquet (Europaforschung und Internationale Beziehungen).

Eröffnung mit Generalkonsul

Emmanuel Cohet, Generalkonsul der Französischen Republik (München), Oberbürgermeister Georg Rosenthal und Universitätspräsident Alfred Forchel eröffnen die Tagung am Donnerstag, 6. Juni, um 15 Uhr. Nach Vorträgen von Burrichter und Müller-Brandeck-Bocquet folgt um 17:30 Uhr eine Diskussion mit dem Publikum. Dabei geht es um die deutsch-französische Freundschaft aus der Sicht deutscher und französischer Studierender.

Studierende zeigen Posterausstellung

Im Anschluss werden die Gäste durch eine Posterausstellung geführt, die von Studierenden gestaltet wurde. Die 15 Poster gehen in ganz unterschiedlicher Weise auf die Beziehungen ein, die Deutschland und Frankreich in den vergangenen 50 Jahren geknüpft haben. Sie thematisieren auch die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft für die Europäische Union.

An der Ausstellung haben elf Würzburger Studierende der Politikwissenschaft und Soziologie sowie zehn Studierende der Romanistik in Gruppen gearbeitet. Gleichzeitig waren 21 französische Studierende der Universität Cergy-Pontoise eingebunden. Die Poster sollen als Wanderausstellung bei weiteren Veranstaltungen gezeigt werden, unter anderem im Dezember 2013 im Würzburger Rathaus.

Wirtschaftsweiser spricht am Freitag

Am Freitag dauert die Tagung von 9:30 bis 17:30 Uhr. Zu den Referenten gehört an diesem Tag auch der Würzburger Volkswirtschaftsprofessor Peter Bofinger und damit einer der "Wirtschaftsweisen", die die Bundesregierung beraten. Der Ablauf für Freitag:
- 9:30 Uhr: Die deutsch-französischen Beziehungen als Herzstück und Motor der europäischen Integration (Gisela Müller-Brandeck-Bocquet / Werner Zettelmeier)
- 11:00 Uhr: Das deutsch-französische Jahr und die Neubelebung der deutsch-französischen Beziehungen: Mission erfüllt? (Markus Ingenlath / Gilbert Casasus)
- 14:30 Uhr: Deutsch-französische Wirtschaftsbeziehungen und das gemeinsame Interesse am Euro (Peter Bofinger / Bernard Barthalay)
- 16:30 Uhr : Abschlussdiskussion

Programm zum Download (pdf)

http://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/uniwue/Presse/EinBLICK/2013/PDFs/22elysee.pdf
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