King Sturge: Stärkung der Immobilienwirtschaft durch EZB-Zinssenkung

Investmentchancen für antizyklisch orientierte Investoren in wertstabile deutsche Gewerbeimmobilien

(PresseBox) ( Berlin, )
Indikatoren für den Abschwung auf den Finanzmärkten gab es bereits vor einem Jahr. Zwar zeigten sich die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise in den vergangenen Monaten kaum auf den deutschen Vermietungsmärkten, doch waren beim Transaktionsgeschehen bereits seit mehr als einem Jahr Schwierigkeiten zu spüren. So wies das Investmentklima des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index schon im Januar 2008 mit einem Zählerstand von 90,9 Punkten auf das Ende der Boomphase hin.

"Die skeptische Stimmung der Experten äußert sich in dem starken Rückgang des Investitionsvolumens", sagt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. "Im ersten Halbjahr 2008 sank es mit 17,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 40 Prozent." Aufgrund der schwierigen Finanzierungssituation in der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres gingen die Transaktionen immer weiter zurück. Der daraus resultierende Preisdruck betrifft jedoch weniger stark die hochwertigen Immobilien in Top-Lagen.

Angesichts der wachsenden Inflationsgefahren stiegen die Zinsen auf den Finanzmärkten bis Mitte 2008. Im Herbst dieses Jahres hielt die Europäische Zentralbank (EZB) in Anbetracht der rückläufigen Inflationsgefahr eine Zinssenkung für möglich. So senkte die EZB Anfang Oktober die Leitzinsen um 50 Basispunkte. Im November reduzierte sie erneut das Leitzinsniveau um 50 Basispunkte auf jetzt 3,25 Prozent. Ziel der drastischen Zinssenkung ist die Stärkung der Märkte, da sich die Finanzkrise bereits auf die Realwirtschaft auswirkt.

"Das sinkende Zinsniveau erhöht insbesondere für stark eigen-kapitalorientierte Investoren die Attraktivität von Investitionen in relativ wertstabile deutsche Gewerbeimmobilien, die über solide Kapitalrückflüsse in Form von Mieteinnahmen verfügen", so Hettrich. Auf diese Weise könnten die Transaktionsmärkte stimuliert und der Preisdruck gemildert werden. "Die ersten positiven Wirkungen der staatlichen Rettungspakete und die bereits realisierten Zinssenkungen sollten durch weitere Zinssenkungen flankiert werden, um die positiven Impulse für Wirtschaft und Finanzmarkt zu verstärken", so Hettrich weiter.
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