John Deere erzielt Rekordergebnis von 1,056 Milliarden US-$ im zweiten Quartal

Gewinn pro Aktie steigt um 23 % bei 12 % höherem Umsatz

(PresseBox) ( Mannheim, )
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- Weltweit gute Agrarkonjunktur treibt Ergebnis nach oben, sorgt für guten Ausblick
- Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr auf 3,350 Milliarden US-$ erhöht

Der auf Deere & Company entfallende Gewinn belief sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (30. April) auf 1,056 Milliarden US-$ (904,3 Millionen US-$) bzw. auf US-$ 2,61 (US-$ 2,12) je Aktie. In den ersten sechs Monaten belief sich das auf Deere & Company entfallende Ergebnis auf 1,589 Milliarden US-$ (1,418 Milliarden US-$) bzw. auf US-$ 3,91 (US-$ 3,32) je Aktie.

Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge sowohl im zweiten Quartal als auch im Halbjahr um 12 % auf 10,009 Milliarden US-$ bzw. auf 16,775 Milliarden US-$ an. Dabei erzielten die Maschinensparten im zweiten Quartal einen Umsatz von 9,405 Milliarden US-$ (8,328 Milliarden US-$) bzw. im ersten Halbjahr von 15,524 Milliarden US-$ (13,841 Milliarden US-$).

"Mit diesem achten Rekordergebnis in den letzten Quartalen befinden wir uns auf dem Weg zu einem Jahr mit außergewöhnlich guten Resultaten", sagte dazu der Deere & Company Verwaltungsratsvorsitzende und CEO Samuel R. Allen. "Unsere Ergebnisse spiegeln eine weltweit stabile Agrarkonjunktur wider, die stark und ausdauernd tendiert. John Deere gewinnt weltweit neue Kunden hinzu, die mit großem Enthusiasmus auf die innovativen Produktbaureihen ansprechen".

Gleichzeitig, so Allen, führe das Unternehmen eine Reihe neuer Produkte mit fortschrittlicher Abgasreinigung erfolgreich ein und weite parallel seine weltweite Marktpräsenz deutlich aus. "Die geschickte Umsetzung unserer Geschäftspläne hilft John Deere, die Dynamik der Agrarkonjunktur zu nutzen und damit die wachsende Nachfrage nach produktiven Maschinen zu befriedigen", so Allen.

Geschäftsverlauf
Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten stiegen gegenüber dem Vorjahr im zweiten Quartal um 13 % bzw. im ersten Halbjahr um 12 % an. Dabei wirkte sich die Durchsetzung besserer Preise im Quartal mit 5 Prozentpunkten bzw. im Halbjahr mit 4 Prozentpunkten vorteilhaft auf die Ergebnisse aus. Hingegen belasteten ungünstige Umrechnungskurse das Ergebnis im Quartal mit 2 Prozentpunkten bzw. im ersten Halbjahr mit 1 Prozentpunkt. Die Maschinenumsätze in den Vereinigten Staaten und Kanada erhöhten sich im zweiten Quartal um 18 % bzw. im Halbjahr um 13 %. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas stiegen sie nur um 6 % im zweiten Quartal bzw. um 12 % im Halbjahr, wobei ungünstige Umrechnungskurse die Ergebnisse jeweils mit 4 Prozentpunkten bzw. mit 3 Prozentpunkten schmälerten.

Insgesamt verzeichnete das Maschinengeschäft einen Betriebsgewinn von 1,522 Milliarden US-$ (1,268 Milliarden US-$) im zweiten Quartal bzw. von 2,220 Milliarden US-$ (1,914 Milliarden US-$) im Halbjahr. Der Ergebnisanstieg beruhte in beiden Zeiträumen vor allem auf der Durchsetzung besserer Preise und auf gestiegenen Liefermengen. Dagegen belasteten höhere Produktionskosten im Zusammenhang mit neuen Produkten und höhere Kosten im Zusammenhang mit der Einführung schadstoffarmer Motoren sowie gestiegene Rohstoffkosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung die Resultate.

Im Finanzierungsgeschäft stieg der auf Deere & Company entfallende Gewinn auf 109,2 Millionen US-$ (105,1 Millionen US-$) im zweiten Quartal bzw. 228,3 Millionen US-$ (223,3 Millionen US-$) im Halbjahr. Der Ergebnisanstieg im zweiten Quartal beruhte in erster Linie auf einem größeren Finanzierungsportfolio, wurde aber teilweise durch gestiegene Vertriebs- und Gemeinkosten beeinträchtigt. Das Halbjahresergebnis wurde vom Wachstum im Finanzierungsbestand, Erträgen aus dem Windkraftgeschäft und geringeren Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken begünstigt. Dagegen wirkten sich höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten, gestiegene Forderungen aus der Ernteversicherung und niedrigere Zinspannen negativ auf die Ergebnisse aus.

Erwartungen
Die Umsätze der Maschinensparten werden gegenüber dem Vorjahr im Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich um 15 % bzw. im dritten Quartal um 25 % anwachsen. Dabei sind ungünstige Umrechnungskurse mit etwa 3 Prozent im Geschäftsjahr bzw. 4 % im dritten Quartal berücksichtigt. Insgesamt dürfte sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn im Geschäftsjahr 2012 auf 3,350 Milliarden US-$ belaufen.

Nach Angaben von Allen bilden die vielversprechenden Fundamentaldaten eine solide Grundlage für die erwarteten Umsatz- und Gewinnzuwächse. "Unsere hohen Investitionen in neue Produkte und in weltweit zusätzliche Kapazitäten erfolgen immer schneller", so Allen und verwies dabei auf über ein Dutzend neuer Großprojekte, darunter allein sieben neue Fabriken. "Diese Investitionen sind wichtig und auf einem guten Weg, damit wir unsere langfristigen Wachstumsziele erreichen können. Darüber hinaus ermöglichen sie es John Deere, die in den kommenden Jahren weltweit wachsenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Wohnraum und Infrastruktur zu befriedigen. Aus unserer Sicht sind diese starken Trends dauerhaft und sollten sich auch für unsere Kunden und Investoren als sehr ertragreich erweisen."

Ergebnisse der Maschinensparten

- Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Vor allem aufgrund höherer Liefermengen und der Durchsetzung besserer Preise stiegen die Umsätze um 11 % im zweiten Quartal bzw. um 10 % im Halbjahr, wobei ungünstigere Umrechnungskurse das Ergebnis teilweise schmälerten.
- Der Betriebsgewinn erreichte 1,403 Milliarden US-$ (1,163 Milliarden US-$) im zweiten Quartal und belief sich im Halbjahr auf 1,977 Milliarden US-$ (1,720 Milliarden US-$). In beiden Zeiträumen wirkten sich gestiegene Liefermengen sowie die Durchsetzung besserer Preise vorteilhaft aus. Dagegen belasteten höhere Produktionskosten im Zusammenhang mit neuen Produkten und der Einführung neuer schadstoffarmer Motoren sowie gestiegene Rohstoffkosten und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung das Ergebnis.
- Bau- und Forstmaschinen. Aufgrund höherer Liefermengen und der Durchsetzung besserer Preise stiegen die Umsätze der Bau- und Forstmaschinensparte im zweiten Quartal um 26 % bzw. im ersten Halbjahr um 24 %. Der Betriebsgewinn erreichte 119 Millionen US-$ (105 Millionen US-$) im zweiten Quartal bzw. 243 Millionen US-$ (194 Millionen US-$) im Halbjahr. In beiden Zeiträumen wirkten sich in erster Linie die Durchsetzung besserer Preise und gestiegene Liefermengen positiv aus, während gestiegene Rohstoffkosten und ein weniger vorteilhaftes Produktportfolio das Ergebnis beeinträchtigten. Ebenso belasteten in beiden Zeiträumen höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten und höhere Kosten im Zusammenhang mit der Einführung schadstoffarmer Motoren die Resultate.

Marktlage und Ausblick
Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Weltweit werden die Umsätze mit Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege 2012 um etwa 15 % steigen, die Belastung durch ungünstige Umrechnungskurse in Höhe von 3 Prozentpunkten mit eingerechnet.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen erfreuen sich die Landwirte in den großen Märkten einer vorteilhaften Einkommensentwicklung. Gleichzeitig profitiert die Umsatzentwicklung bei John Deere rund um den Erdball von neuen fortschrittlichen Produkten sowie von der Ausweitung von Fertigungskapazitäten.

Die Landmaschinen-Umsätze werden 2012 in den Vereinigten Staaten und Kanada branchenweit um über 10 % ansteigen. Gleichzeitig bleiben die Rahmenbedingungen auch weiterhin günstig und die Nachfrage vor allem nach leistungsstarken Maschinen unverändert hoch.

In den west- und zentraleuropäischen Ländern der EU27 werden die Umsätze im Gesamtjahr etwa gleich hoch ausfallen wie im Vorjahr oder um bis zu 5 % steigen, wobei die günstigen Bedingungen auf dem Getreidemarkt, in der Viehzucht und der Milchwirtschaft die allgemeinen Konjunkturbedenken aufwiegen. Auch die Umsätze in den GUS-Märkten werden 2012 deutlich höher ausfallen. In Asien werden die Umsätze trotz einer Verlangsamung der Konjunktur moderat ansteigen. Wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Wirtschaftslage in Argentinien und massiver Trockenheit in Teilen der Region dürften die Umsätze in Südamerika gegenüber dem guten Vorjahresergebnis um etwa 5-10 % niedriger ausfallen. Dagegen sollten im Bereich der Rasen- und Grundstückspflege die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada im Geschäftsjahr um etwa 5 % anwachsen.

Bau- und Forstmaschinen. Der weltweite Umsatz mit Bau- und Forstmaschinen wird 2012 um etwa 20 % wachsen. Darin spiegelt sich die stärkere Nachfrage seitens der Maschinenvermieter, der Energiewirtschaft, der im Rohstoff-Umschlag tätigen Unternehmen, der Industrie und der internationalen Märkte wider. Allen voran wirkt sich das Geschäft mit unabhängigen Maschinenvermietern, die ihre Flotten modernisieren und ergänzen auf das Umsatzwachstum aus. Ebenso fördern neue Baureihen fortschrittlicher Produkte und die geographische Ausweitung des Geschäftes das Umsatzwachstum der Sparte. Nach einem spürbaren Wachstum im Jahr 2011, werden die Forstmaschinenmärkte 2012 etwa gleich stark tendieren. Dabei kompensiert das Wachstum auf internationalen Märkten die konjunkturelle Schwäche in Europa.

Finanzierungsgeschäft. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn dürfte 2012 etwa 465 Millionen US-$ erreichen und damit etwas unter dem Vorjahresergebnis liegen. Während der Ergebnisrückgang dabei in erster Linie auf den geplanten Anstieg von Vertriebs- und Gemeinkosten sowie auf niedrigere Zinsspannen zurückzuführen ist, dürfte der wachsende Finanzierungsbestand das Ergebnis eher begünstigen.

Wichtiger Hinweis: Dies ist eine auszugsweise Übersetzung der heutigen Pressemitteilung von Deere & Company, Moline, USA. Verbindlich ist ausschließlich die Originalpressemitteilung einschließlich des darin enthaltenen "Safe Harbor Statement" in englischer Sprache.
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