John Deere erzielt Rekordergebnis im dritten Quartal

Anstieg der Umsatzerlöse und sonstigen Erträge um 15 % / Nachfrage nach Landmaschinen in den Vereinigten Staaten unverändert hoch, solide Erholung auf dem Baumaschinensektor / Unternehmen erwartet Rekordgewinn von 3,1 Milliarden US-$ im Geschäftsjahr

Mannheim, (PresseBox) - Der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal des Geschäftsjahres

(31. Juli) belief sich auf 788,0 Millionen US-$ (712,3 Millionen US-$) bzw. auf US-$ 1,98

(US-$ 1,69) je Aktie.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erreichte der auf Deere & Company entfallende Gewinn 2,377 Milliarden US-$ (2,130 Milliarden US-$) oder US-$ 5,88 (US-$

5,01) je Aktie.

Weltweit stiegen die Umsätze und sonstigen Erlöse im dritten Quartal um 15 % auf 9,590 Milliarden US-$ bzw. in den ersten neun Monaten um 13 % auf 26,365 Milliarden US-$. Dabei erzielten die Maschinensparten im dritten Quartal einen Umsatz von 8,930 Milliarden US-$ (7,722 Milliarden US-$) bzw. in den ersten neun Monaten von 24,454 Milliarden US-$ (21,563 Milliarden US-$).

"Sowohl hinsichtlich der Umsätze als auch der Gewinne erwirtschaftete das Unternehmen Rekordergebnisse im dritten Quartal", so der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO von Deere & Company, Samuel R. Allen. "Trotz des guten Quartalsergebnisses blieb die Umsatzentwicklung wegen einiger schwach tendierender Märkte hinter unseren Erwartungen ebenso zurück, wie aufgrund einer kurzfristig verringerten betrieblichen Leistungsfähigkeit infolge der Einführung einer Rekordzahl neuer Produkte."

Allen verwies auf die anhaltend wachsende Präsenz des Unternehmens auf dem weltweiten Markt, die auf die Vorliebe von Kunden für das innovative Produktangebot, das John Deere im vergangenen Jahr vorgestellt habe, zurückzuführen sei.

Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse der weltweiten Maschinensparten wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 16 % im Quartal bzw. um 13 % in den ersten neun Monaten. Dabei wirkten sich Preissteigerungen von 5 % im dritten Quartal bzw. von 4 % in den ersten neun Monaten ebenso aus wie ungünstige Umrechnungskurse, die mit 5 Prozentpunkten im Quartal und mit 3 Prozentpunkten in den ersten neun Monaten zu Buche schlugen.

In den Vereinigten Staaten und Kanada wuchsen die Maschinenumsätze im dritten Quartal um 28 % an bzw. in den ersten neun Monaten um 18 %. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas blieben die Umsätze im dritten Quartal nahezu unverändert, hingegen wuchsen sie in den ersten neun Monaten um 7 % an, wobei ungünstige Umrechnungskurse in beiden Zeiträumen das Resultat mit 11 Prozentpunkten bzw. mit 6 Prozentpunkten belasteten.

Der Betriebsgewinn der Maschinensparten erreichte 1,127 Milliarden US-$ (969 Millionen US-$) im dritten Quartal und belief sich in den ersten neun Monaten auf 3,347 Milliarden US-$ (2,883 Milliarden US-$). Dabei beruhte der Ergebnisanstieg in beiden Zeiträumen in erster Linie auf der Durchsetzung besserer Preise und auf gestiegenen Liefermengen. Dagegen schmälerten höhere Produktions- und Rohstoffkosten, ungünstige Umrechnungskurse sowie gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten das Ergebnis. Der Anstieg der Produktionskosten wurde in erster Linie durch neue Produkte und Anforderungen hinsichtlich der Abgas-Emissionen verursacht.

Im Finanzdienstleistungsbereich erreichte der auf Deere & Company entfallende Gewinn im dritten Quartal 110,4 Millionen US-$ (125,6 Millionen US-$) bzw. 338,6 Millionen US-

$ (348,9 Millionen US-$). Der Rückgang der Ergebnisse in beiden Zeiträumen beruhte vor allem auf höheren allgemeinen Vertriebs- und Verwaltungskosten, auf geringeren Zinsspannen sowie auf gestiegenen Rücklagen zur Deckung von Ansprüchen aus der Ernteversicherung. Dagegen begünstigten das Wachstum des Finanzierungsbestandes und niedrigere Rückstellungen zur Deckung von Kreditrisiken die Ergebnisse.

Erwartungen

Die Umsätze der Maschinensparten werden gegenüber dem Vorjahr sowohl im vierten Quartal als auch im Geschäftsjahr um etwa 13 % steigen. Darin enthalten sind ungünstige Umrechnungskurse, die mit 3 Prozentpunkten im vierten Quartal bzw. mit 4 Prozentpunkten im Geschäftsjahr zu Buche schlagen dürften. Insgesamt dürfte sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn damit im Geschäftsjahr auf 3,1 Milliarden US-$

belaufen. "Die Weltwirtschaftslage und Trockenheit in einer Reihe von Märkten mahnen in den nächsten Monaten zur Vorsicht", so Allen. "Dennoch könnte die diesjährige Dürre unsere Prognosen insofern positiv beeinflussen, als sie den Bedarf an hoch produktiver John Deere Landtechnik in den Blickpunkt rückt. Unsere neuen John Deere Produkte sind von Kunden in der ganzen Welt positiv aufgenommen worden. Diese Tatsache, ebenso wie unser besonderes Augenmerk auf die Umsetzung unserer Geschäftspläne, bestärkt unser Vertrauen darin, dass John Deere gut aufgestellt ist, um langfristig von den positiven Trends in der Landwirtschaft profitieren zu können."

Ergebnisse der Maschinensparten

- Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Vor allem aufgrund höherer Liefermengen und der Durchsetzung besserer Preise stiegen die Umsätze im dritten Quartal um 14 % bzw. in den ersten neun Monaten um 11 %, wobei ungünstige Umrechnungskurse die Resultate belasteten.

Der Betriebsgewinn erreichte im dritten Quartal 1,014 Milliarden US-$ (859 Millionen US-$) bzw. in den ersten neun Monaten 2,991 Milliarden US-$ (2,579 Milliarden US-$). In beiden Zeiträumen begünstigten bessere Preise und höhere Liefermengen die Ergebnisse. Dagegen belasteten gestiegene Produktions- und Rohstoffkosten, ungünstige Wechselkurse internationaler Währungen und höhere Forschungs- und Entwicklungskosten die Resultate.

- Bau- & Forstmaschinen. Die Umsätze in dieser Sparte stiegen im dritten Quartal um 23 % bzw. in den ersten neun Monaten um 24 % vor allem aufgrund höherer Liefermengen und der Durchsetzung besserer Preise. Der Betriebsgewinn erreichte im dritten Quartal 113 Millionen US-$ (110 Millionen US-$) und belief sich in den ersten neun Monaten auf 356 Millionen US-$ (304 Millionen US-$). In beiden Zeiträumen wirkten sich die Durchsetzung besserer Preise und gestiegene Liefermengen positiv auf das Ergebnis aus. Dagegen wurde es teilweise durch höhere Produktions- und Rohstoffkosten, gestiegene Forschungs- und Entwicklungskosten sowie durch höhere allgemeine Vertriebs- und Verwaltungskosten belastet.

Marktlage und Ausblick
- Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Weltweit werden die Umsätze der Sparte im Geschäftsjahr voraussichtlich um 13 % ansteigen, wobei sich ungünstige Wechselkurse mit etwa 4 Prozentpunkten negativ auswirken dürften.

Die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada werden 2012 voraussichtlich um über 10 % steigen. Dagegen dürften sie in den EU 27-Ländern etwa so hoch ausfallen wie im Vorjahr, wobei Umsatzzuwächse in Nordeuropa Rückgänge im Süden ausgleichen sollten. In der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten werden die Umsätze im Jahr 2012 deutlich über denen des Vorjahres liegen.

In Asien werden die Umsätze der Branche wegen einer Konjunkturabschwächung in Indien und China im Geschäftsjahr leicht zurückgehen. Wegen der unsicheren Wirtschaftslage in Argentinien und Trockenheit zu Beginn des Jahres in Teilen der Region werden die Umsätze der Branche in Südamerika um etwa 5-10 % niedriger ausfallen.

Die Getreidevorräte werden sich infolge der Trockenheit weltweit weiter verknappen.

Das begünstigt Preisanstiege bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen, so dass im Erntejahr 2013 mit stärkerer Anbauaktivität zu rechnen sein wird.

Angesichts der Trockenheit in den Vereinigten Saaten wird der Umsatz mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sowie mit kompakten Nutzfahrzeugen 2012 zwischen 0 und 5 % ansteigen.
- Bau- und Forstmaschinen. Weltweit wird der Umsatz mit John Deere Bau- und Forstmaschinen 2012 um etwa 17 % wachsen. Während sich die Baumaschinenkonjunktur in den Vereinigten Staaten weiterhin deutlich erholt, hat sich das Verkaufsgeschehen auf den internationalen Märkten langsamer entwickelt als erwartet. Im Vergleich zu 2011 werden die Forstmaschinenmärkte etwa gleich fest tendieren.
- Finanzdienstleistungen. Im Geschäftsjahr 2012 dürfte der auf Deere & Company entfallende Gewinn der Finanzdienstleistungssparte etwa 450 Millionen US-$ erreichen und damit etwas niedriger ausfallen als im Vorjahr. Ursache hierfür sind ein geplanter Anstieg von allgemeinen Vertriebs-und Verwaltungskosten, geringere Zinsspannen und höhere Rücklagen zur Deckung von Ansprüchen aus der Ernteversicherung, wogegen das Wachstum des Finanzierungsbestandes das Ergebnis begünstigen sollte.

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