Faszination Weltall: ESA sucht Astronaut*innen - auch aus der Schweiz

Stellen für Astronautinnen und Parastronauten auf jobs.ch ausgeschrieben

(PresseBox) ( Zürich, )
jobs.ch schickt Kandidat*innen auf den Mond: Die Europäische Weltraumorganisation ESA sucht nach 12 Jahren wieder Astronauten und Astronautinnen, auch in der Schweiz. Zum ersten Mal überhaupt stellt die ESA zudem einen «Parastronauten» ein, einen Berufs-Astronauten mit körperlicher Beeinträchtigung. Bewerben können sich potenzielle Raumfahrer*innen noch bis Ende Mai ganz einfach über jobs.ch.

Der Traumberuf von vielen Kindern und Erwachsenen ist in der Realität nur wenigen Auserwählten vorbehalten: Astronaut*in! Nach über zehn Jahren sucht die Europäische Weltraumorganisation ESA wieder Astronauten und Astronautinnen. Auf jobs.ch sind gleich mehrere Stellen ausgeschrieben, Bewerbungen aus der Schweiz mit ihrem international wettbewerbsfähigen Bildungssystem sind willkommen. 

Gesucht werden vier bis sechs Karriere-Astronaut*innen, die als festes ESA-Personal arbeiten und vielleicht sogar zum Mond fliegen. Daneben schafft die ESA einen Pool von rund 20 «Projekt-Astronaut*innen», die in ihren angestammten Berufen weiterarbeiten, bis sie die ESA bei Bedarf für kürzere Missionen zu anderen Zielen im Weltraum fliegen lässt – unter anderem zur ISS. Wer die Nachfolge von Claude Nicollier, dem ersten und bisher einzigen Schweizer im Weltall, antreten will, kann sich unkompliziert und einfach online bewerben. «Mit der Unterstützung dieser spannenden Talentsuche möchten wir aufzeigen, dass es sich lohnt, bei der Jobsuche auch mal seine eigene Komfortzone zu verlassen», so Davide Villa, CEO von JobCloud, der Betreiberin von jobs.ch.

Chancen für Menschen mit Beeinträchtigungen

Das gab es noch nie: Die ESA sucht zum ersten Mal überhaupt auch nach «Parastronaut*innen», Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung. Sie haben die Chance, Teil der Initiative «Parastronaut Fly!» zu werden. Damit untersucht die ESA die Machbarkeit, erstmals in der Geschichte der Menschheit eine Berufs-Astronautin oder einen Berufs-Astronauten mit körperlicher Beeinträchtigung ins All zu bringen. Verläuft die Initiative erfolgreich, startet vielleicht schon bald die erste «Parastronauten»-Mission in den Weltraum.  

Eine spannende Möglichkeit für Ärzt*innen und MINT-Absolvent*innen

Die künftige Schweizer Astronautin oder der neue Schweizer Astronaut geniesst eine dreijährige Ausbildung der ESA mit der Möglichkeit längerer Aufenthalte in den USA und in Russland. Potenzielle Raumfahrtmissionen steuern Ziele wie die ISS oder den Mond an. Neben den eigentlichen Space Missions gibt es auch am Boden spannende Aufgaben zu erfüllen, etwa im Mission Support oder in der Entwicklung der internationalen Raumfahrt. Die Raumfahrerin oder der Raumfahrer hat die ehrenvolle Aufgabe, Europa und die Schweiz in der internationalen Raumfahrt zu repräsentieren und dabei das Thema Raumfahrt den Menschen näher zu bringen. 

Was es dafür braucht, steht im Stelleninserat: einen Master-Abschluss in einem MINT-Fach, einen Medizin-Abschluss oder einen MINT-Bachelor und Erfahrung als Testpilotin oder Test-Ingenieur, drei Jahre fachrelevante Berufserfahrung und Sprachkenntnisse. Das ist die Basis für das dreijährige Programm, welches angehende Astronauten und Astronautinnen anschliessend bei der ESA durchlaufen. «Es ist gar nicht so unmöglich, Astronaut*in zu werden. Denn es gibt durchaus Personen auf dem Markt, die den Anforderungskriterien entsprechen», meint Villa weiter. Die Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten und längere Perioden nicht zu Hause zu verbringen gehören natürlich dazu – schliesslich gilt es einen Arbeitsweg in Angriff zu nehmen, der nicht von dieser Welt ist.

Sollte es mit der Karriere im Weltall doch nicht klappen, finden sich auf jobs.ch zurzeit 70'000 andere Jobs von 9'000 Unternehmen – die meisten davon mit Arbeitsort «Planet Erde».

Über die Europäische Weltraumorganisation (ESA)

ESA ist das Tor Europas zum Weltraum. Ihre Aufgabe ist es, die Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten zu gestalten und sicherzustellen, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürger*innen Europas und der Welt auch weiterhin Vorteile bringen. Die ESA ist eine internationale Organisation mit 22 Mitgliedsstaaten. Indem sie die finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder koordiniert, kann sie Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. 
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