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Jenoptik eröffnet in Berlin-Adlershof Hochtechnologie-Fabrik

Gesamte Prozesskette für Hochleistungsdiodenlaser nun im eigenen Haus.

(PresseBox) (Berlin/Jena, )
Mit der neuen Halbleiterfabrik arbeitet die JENOPTIK Diode Lab GmbH in unmittelbarer Nähe zu ihrem Technologiepartner, dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik. Entwickelt und gefertigt werden in der neuen Fab ab Herbst dieses Jahres Laserbarren, die Grundlage von Hochleistungsdiodenlasern sind.

Bei der offiziellen Eröffnung der Fab durch Alexander von Witzleben, dem Vorstandsvorsitzenden der JENOPTIK AG, waren unter den knapp 100 Gästen auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Günther Tränkle, Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts. Die neue Fab, in die zunächst 18 Mitarbeiter der jungen Jenoptik-Tochter JENOPTIK Diode Lab GmbH eingezogen sind, hat eine Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern, davon sind 750 Quadratmeter Produktionsfläche. Rund 500 Quadratmeter Fläche der Produktion entsprechen als Reinräume (Klasse 100 und 1.000) den hohen Anforderungen an die Produktionsumgebung. Die Gesamtinvestitionen für das neue Gebäude beliefen sich, inklusive der technischen Ausrüstung und Maschinen, auf 14 Millionen Euro.

In der neuen Fab werden in einem für die Halbleiterfertigung typischen Prozess Gallium-Arsenid-Wafer zu Hochleistungs-Laserbarren strukturiert. Diese sind das Grundmaterial für Diodenlaser, die die Jenoptik in Jena zu Hochleistungsdiodenlasern weiter verarbeitet (Siehe Grafik). Neben dem internen Bedarf der Jenoptik wird die JENOPTIK Diode Lab GmbH beginnen, ihre Hochleistungs-Laserbarren an Kunden weltweit zu vertreiben.

Momentan werden die Prozessgeräte in der Fabrik installiert (Hook-up-Phase). Die Fertigung der optoelektronischen Halbleiterbauelemente für Diodenlaser wird im Spätherbst beginnen. Mit Produktionsstart soll sich die Mitarbeiterzahl der Jenoptik-Tochter schrittweise von heute 18 auf rund 40 Mitarbeiter erhöhen. Bisher fertigt die Jenoptik-Tochter die Laserbarren in den Räumen des Ferdinand-Braun-Instituts für Höchstfrequenztechnik (FBH). Mit dem Produktionsstart wird die Kapazität erheblich ausgeweitet.

Die JENOPTIK Diode Lab GmbH, 2002 als Spin-off aus dem FBH hervorgegangen, ist im Technologie- und Wissenschaftspark Berlin-Adlershof in ein umfangreiches Netzwerk von Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen eingebunden. Vor allem die räumliche Nähe, das Netzwerk sowie gute Möglichkeiten, die Fabrik bei Bedarf zu erweitern, waren ausschlaggebend für die Standortwahl Berlin-Adlershof. Hochleistungsdiodenlaser sind die effizientesten künstlichen Lichtquellen, die es derzeit gibt. Jenoptik ist eines von nur einer Handvoll Unternehmen weltweit, das Hochleistungsdiodenlaser mit höchster Zuverlässigkeit und Qualität in großen Stückzahlen industriell fertigen kann. Jenoptik hat sich bei der Montage der Diodenlaser vor allem auf das Erreichen der höchst möglichen Zuverlässigkeit konzentriert. Die derzeitige industrielle Fertigung führt zu Diodenlasern mit 20.000 Stunden und mehr Lebensdauer. Jenoptik ist damit der anerkannte Schrittmacher, wenn es um die Qualität der Diodenlaser geht.

Eingesetzt werden Diodenlaser zum Pumpen von Scheibenlasern (zum Schweißen und Schneiden verschiedener Materialien), im Bereich der Medizin (z.B. zur Haarentfernung) oder in der direkten Materialbearbeitung (Löten und Härten von Metallen oder Schweißen von Kunststoffen). Die Vorteile liegen im hohen Wirkungsgrad beim Umwandeln von elektrischer in optische Leistung, in der kompakten Bauweise, die eine Massenfertigung erlaubt, und in den vielfältigen Applikationen, in denen sie ihre Anwendung finden. Darüber hinaus kann der Leistungsbereich der Laser variabel an die Anforderungen des jeweiligen Einsatzgebietes angepasst werden. Insgesamt gilt diese Laserart als eine der zukunftsträchtigsten.

Am 15. Dezember dieses Jahres sind das Ferdinand-Braun-Institut und die JENOPTIK Diode Lab GmbH gemeinsam einer der 365 Orte innerhalb der Kampagne "Deutschland - Land der Ideen". Zugesprochen wurde dies den beiden aufgrund ihrer gelungenen Zusammenarbeit in Sachen Transfer von Forschungsleistungen in die Industrie.
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