Bahnverladung bei IVECO - Umweltauswirkungen der Logistik reduzieren

(PresseBox) ( Ulm, )
Jedes Transportmittel hat Auswirkungen auf die Umwelt. Je nach Einsatzspektrum haben verschiedene Versandarten Stärken und Schwächen. IVECO ist der Überzeugung, dass sich das Ladungsaufkommen daran ausgerichtet auf mehrere Schultern verteilen muss.


Der Anteil der Lkw an der Transportleistung im Güterverkehr in Deutschland liegt – Tendenz immer noch steigend – bei etwas über 70 Prozent. Damit ist die Belastungsgrenze der Straße zumindest erreicht, vielmals auch überschritten. Teure und umweltbelastende Staus sind die Folge. Im Wissen um die Belastungsgrenze der Straße setzt IVECO deshalb auch auf die Bahnverladung. Um die CO2-Belastung in den Werksverkehren bis 2024 um wenigstens 20 Prozent zu senken, findet beispielsweise der Transport der Daily Baureihe ab dem Werk Suzzara zu einem neuen Distributionszentrum in Rheine jetzt mit der Bahn statt. Zwei Züge mit je 71 IVECO Daily an Board reisen dabei innerhalb von 24 Stunden durch Europa. Ist zusätzliche Kapazität erforderlich, wird ein dritter wöchentlicher Zug dem Fahrplan hinzugefügt. IVECO leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur CO2-Reduzierung. Denn durch Bahntransport auf der Hauptstrecke liegt das CO2-Vermeidungspotenzial bei 2.100 Tonnen pro Jahr.

Kombinierter Verkehr: Gemeinsamer Klima- und Umweltschutz
Bahnaffine Verbände beklagen zwar, dass die jüngste Entscheidung für eine Fortführung der Mautbefreiung für E- und CNG/LNG Autos eine Schwächung des umweltfreundlichen Eisenbahnverkehrs nach sich zöge. Übersehen wird dabei, dass die Bahn für Just-in-Time-Verkehre und eine kleinstückig organisierte Logistik systembedingt nicht ausgelegt ist. Genauso, wie der LKW im Massentransport auf festen Relationen hinterherfahren würde. Mit dem Ja zu CNG/LNG wird der Bahn nichts weggenommen, sondern nur der Anteil des Lkw am Transportaufkommen sauberer gemacht. Die Vorteile von Bahn und Straße müssen künftig Hand in Hand gehen. Auf den Hauptstrecken punktet dabei die Bahn und im Vor- und Nachlauf die Flexibilität des Lkw. Auf Relationen welche die Bahn nicht bedienen kann und der Gütertransport durch lange Strecken, anspruchsvolle Topografie und hohe Gewichte definiert ist, kommt derzeit nur der Gasantrieb zur Geltung. Iveco hat zur Realisierung akzeptierter Reichweiten bis 1.600 Kilometer nicht nur den LNG-Antrieb in den Markt gebracht, sondern auch die Entstehung der nötigen Infrastruktur entscheidend angeschoben. Im nächsten Schritt folgt die Elektrifizierung auch im Schwer-Lkw und darauf aufgesetzt die Brennstoffzelle.

Weniger Emissionen und Lärm mit den richtigen Fahrzeugen
IVECO arbeitet seit Jahren daran, die Umweltauswirkungen der Logistik – zu denen nicht nur Abgase, sondern auch Lärm zählen – zu reduzieren. Das Luftreinhaltungs- und Ruhebedürfnis in dicht besiedelten Städten ist besonders groß. Für den öffentlichen Personennahverkehr hat IVECO deshalb Elektrobusse der HEULIEZ Linie beziehungsweise Busse mit Hybridantrieb wie den IVECO Urbanway im Portfolio. Ein Gasmotor ist im Betrieb nicht nur wesentlich leiser, sondern auch umweltfreundlicher als ein vergleichbarer Dieselmotor. Im Schwerlastbereich punktet hier beispielsweise der IVECO S-Way NP und im Verteilerverkehr der IVECO Daily Blue Power.
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