Nach dem Brexit-Votum: Hightech-Branche muss zusammenhalten

(PresseBox) ( Dortmund, )
Nach dem mehrheitlichen Votum der britischen Bevölkerung für den Austritt ihres Landes aus der EU zeigt sich die europäische Hightech-Branche besorgt über die möglichen Folgen eines Brexit. Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik, der die Interessen von über 200 Hightech-Organisationen vertritt – darunter auch Unternehmen mit Sitz in Großbritannien – spricht sich für einen Zusammenhalt und fortgesetzte Kooperationen zwischen britischen und europäischen Unternehmen aus.

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr“, erklärt IVAM-Geschäftsführer Dr. Thomas R. Dietrich. „In der Hightech-Industrie sind Barrieren, wie Handelsbeschränkungen, Zölle oder Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit besonders hinderlich. Ein Austritt Großbritanniens aus der EU wird zu großen wirtschaftlichen Nachteilen, vor allem für die britische Industrie führen.“

Erhebliche Vorbehalte gegen den EU-Austritt Großbritanniens äußerten bereits im Frühjahr die britischen Teilnehmer einer Befragung, die IVAM unter Hightech-Unternehmen in Europa durchgeführt hat. Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent prognostizierte, der Brexit werde sich negativ auf ihr Geschäft auswirken. Ein noch höherer Anteil geht davon aus, dass der Brexit das Wachstum der Hightech-Branche in Großbritannien behindern wird.

IVAM hält die Zusammenarbeit mit der britischen Mikrotechnikindustrie und -forschung für sehr wichtig und wird sie auch nach dem Brexit fördern, wie Thomas Dietrich bekräftigt: „Wir werden mit unseren britischen Mitgliedern und Partnern weiterhin eng zusammenarbeiten und uns bemühen, die durch den EU-Austritt zu erwartenden negativen Auswirkungen zu mindern.“
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